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Endlich: Blogartikel schreiben, die verkaufen
Nachschlagewerk: Webseiten erstellen, die verkaufen
Ich habe Urlaub vom: 31.07. bis 25.08. in der Zeit biete ich keine Strategie Sessions an.
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Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige

Inhaltsverzeichnis

Hier handelt es sich um eine Blog-Serie.

Im ersten Teil erkläre ich, wie du dein Blog erstellst (die ganze Technik).
In diesem Artikel erkläre ich, wie du Blogartikel schreibst (und veröffentlichst).

WordPress Blog erstellen

Steht die ganze Technik und hast du deine Webseite um ein ordentliches Blog ergänzt, kann es losgehen.

Aber wie schreibt man eigentlich richtig gute Blogartikel? Die gelesen werden und „nebenbei“ noch die eigenen Produkte und Dienstleistungen verkaufen?

Darum wird es hier im zweiten Teil gehen. Ich verrate dir alle meine Tipps und Tricks als Webdesignerin. In meinem Blog sind inzwischen über 100 Blogartikel und jede Menge Kunden begleitet, die ihr Unternehmensblog gestartet haben.

Ich lege in meiner Anleitung übrigens den Fokus auf Selbstständige und kleine, erfolgreiche Familienunternehmen.

Das ist eine Anleitung für alle, die ihr Blog „nebenbei“ erstellen. Noch zusätzlich zum Kerngeschäft. Ohne dafür einen zusätzlichen Mitarbeiter einzustellen.

Also alltagstauglich, machbar und mit viel Freude am Schreiben und den eigenen Themen.

Lass dich nicht davon erschlagen, dass ich hier einen umfassenden Rundumschlag verfasse. Lies einfach immer den Abschnitt, den du JETZT brauchst und setz die Tipps und Hinweise um. Dann schreib mit dem Wissen wieder ein paar Blogartikel und komm zurück und hol dir einen Nachschlag.

DISCLAIMER:
Bloggen ist tatsächlich gar nicht so fancy, wie es sich anhört.

Die meisten denken tatsächlich, dass jetzt der Moment kommt, in dem man in den stylischsten Klamotten in hippen Cafés sitzt und Latte Macchiato trinkend ein bisschen tippt-tippi macht. Schreiben ist Fleißarbeit. Willst du erfolgreich bloggen, dann konzentriere dich aufs Schreiben an sich.

Mach es dir einfach: Setz dich hin und schreib.

Hast du eine Stunde Schreibzeit, nutze deine Zeit weise. Gehst du erst in ein Café, dann verbringst du die Hälfte deiner Schreibzeit mit dem Fahrtweg und Kaffee bestellen. Das ist alles andere als produktiv und vor allem ein bisschen umständlich.

Je einfacher deine Schreibroutine ist, und je weniger Tamtam du um die Schreiberei machst, desto größer ist die Wahrscheinlich, dass du langfristig dran bleibst am Bloggen.

Finde, etwas, das für dich funktioniert und schreib, was das Zeug hält. Je regelmäßiger, desto besser.

Für alle Vielschreiber:
Es gibt einen Blogartikel „Ratgeber schreiben“ in dem ich genau erkläre, wie ich meine Fachbüher geschrieben und im Selbstverlag veröffentlicht habe.

Kann man mit einem Blog Kunden gewinnen?

Es geht das Gerücht um, dass man mit guten Blogartikeln Kunden gewinnen kann.

Spoiler Alert: Ein Blog allein wird nicht unbedingt ausreichen, um Kunden zu gewinnen.

Natürlich kann ein gut geschriebener Blogartikel dazu beitragen, dass Menschen deine Produkte kaufen. Dafür muss er aber gelesen werden. Du benötigst Leser, anders formuliert: dein Blog braucht Traffic.

Das bedeutet, dass du nicht drum herum kommst, deine Blogartikel aktiv zu bewerben und zu teilen. Erfährt niemand von deinen Beiträgen, werden deine ungelesenen Beiträge keine Kunden generieren. Erstelle dazu bewusst eine Strategie, um deine Inhalte zu bewerben und auf verschiedenen Plattformen zu teilen.

Außerdem müssen deine Blogartikel relevant für deine potenziellen Kunden sein und einen Mehrwert bieten. Schreibe informative und gut recherchierte Inhalte +. Keinen oberflächliches Blablabla.

Das reicht aber immer noch nicht: Deine Blogartikel müssen eine klare Verbindung zu deinem Unternehmen und deinen Produkten oder Dienstleistungen haben. Sonst werden deine Leser deine Beiträge vielleicht mögen, aber sie werden nicht unbedingt bei dir kaufen. Das tun sie nur, wenn du obendrauf noch einen soliden Verkaufsprozess hast und deine Besucher nach dem Lesen deines Blogartikels genau wissen, wie sie bei dir einkaufen können. Dann konvertierst du auch ( schließt Verkäufe ab).

Insgesamt ist ein Blog wirklich gut geeignet dafür, langfristig organisch Kunden zu gewinnen. Aber es ist wichtig, realistisch an die Planung und Umsetzung zu gehen und nicht nach vier Blogartikeln aufzugeben, weil niemand kauft.

Dafür musst du auf der ganzen Klaviatur spielen: Schreiben, Traffic, Konvertieren.

Vorbereitung: Redaktionsplan für dein Blog erstellen

Die richtigen Blogthemen zu finden, um mit deinem Blog zuverlässig und regelmäßig deine Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, ist gar nicht so schwer.

Hast du wirklich noch nie geschrieben, dann ist ein professioneller Redaktionsplan für dich gar nicht so wichtig. Such dir drei Themen aus und schreib drauflos. Schreib ein paar Blogartikel, um ein paar Erfahrungen an der Tastatur zu sammeln. Aber direkt danach empfehle ich dir, einen Redaktionsplan zu erstellen.

Ein gut durchdachter Redaktionsplan hat tatsächlich nur Vorteile.

Du setzt dich einmal hin und suchst strategisch die Themenfelder aus, die deine Kunden brauchen, um sich für dich und gegen deine Wettbewerber zu entscheiden. Und das für jeden Zeitpunkt innerhalb deines Verkaufsprozesses.

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dir hilft, deinen eigenen Redaktionsplan zu erstellen:

Schritt 1: Bestimme deine Ziele

Eins muss klar sein: Dein Ziel.

Was willst du mit deinem Firmenblog erreichen?

  • Willst du deinen Expertenstatus stärken?
  • Mehr Traffic auf deine Website bringen?
  • Hast du schon Traffic und musst „nur noch“ herausfinden, wie du es schaffen kannst, die Menschen zum Warenkorb zu begleiten?

Definiere dein Ziel und schreibe es auf.

Frag dich bei jedem einzelnen Blogartikel im Redaktionsplan später, ob du damit dein Ziel erreichen kannst und welche Absätze du dazu auf jeden Fall schreiben musst.

Es reicht nicht, zu bloggen. Jeder einzelne Blogartikel muss dich deinem Ziel einen Schritt weiter bringen.

Schritt 2: Identifiziere deine Zielgruppe

Bevor du mit dem Planen so richtig loslegst, denke noch mal kurz über deine Zielgruppe nach. Du kennst deine Zielgruppe wahrscheinlich schon sehr gut.

Wer sind deine Kunden und welche Themen sind für deine Kunden relevant?

Ich setze das hier bewusst an den Anfang, denn eine der größten Fallstricke ist es, ausversehen für die falsche Zielgruppe zu bloggen.

Ein paar Hinweise dazu:

  • Deine Kunden stehen oft thematisch am Anfang deines Themengebiets. Decke thematisch zuerst die absoluten Grundlagen ab, auch wenn das „langweilig“ erscheint.
  • Bist du Dienstleister, dann willst du Menschen erreichen, die dich buchen. Sie wollen zwar wissen, wie du arbeitest, aber die Arbeit nicht übernehmen. Blogge eher „ein Blick hinter die Kulissen“ als ein Tutorial.

ACHTUNG: es ist sehr verlockend, über Themen zu bloggen, die aktuell für dich interessant sind.
Fortbildungen, die du gemacht hast, neue Techniken, Erkenntnisse aus deinem Alltag als Selbstständige. Diese Themen sind natürlich spannend, die besprichst du aber lieber mit deinen Kollegen in eurer WhatsApp-Gruppe. Sonst passiert es dir nämlich schnell, dass du nur für die Kollegen bloggst und gar keine Kunden bei dir mitlesen. Das ist zwar nett, aber leider nie profitabel.

Schritt 3: Wähle ein Tool aus

Es gibt etliche Tools, mit denen du deinen Redaktionsplan erstellen kannst.

Sie arbeiten alle irgendwie ähnlich und ermöglichen es dir, einen guten Überblick zu behalten.

Sei bitte realistisch: Du bist eine One-Man-Army.

Je simpler du deinen Redaktionsplan aufbaust, je einfacher es ist, einen Blogartikel zu erstellen, desto wahrscheinlicher ist es, dass du ihn tatsächlich fertig bekommst.

Ein komplexes Redaktionsplan-System mit zig verschiedenen Formaten, Arbeitsschritten und zugehörigen Farbcodes ist sicher für ein professionelles Redaktionsteam in Vollzeit eine große Arbeitserleichterung. Aber wie sollst du dir denn merken, welche Farbe noch mal wofür genau stand, wenn du höchstens ein mal die Woche in deinen Redaktionsplan schaust?

Welche Tools gibt es, um einen Redaktionsplan zu erstellen?

Trello ist ein beliebtes Freemium Tool, um deinen Redaktionsplan zu erstellen. Du kannst verschiedene Karten erstellen, um deine Blogbeiträge zu planen und verwalten. Alle Karten können mit Schlagwörtern gelabelt werden, umThemen oder Kategorien zu kennzeichnen. Serverstandort ist USA.

Asana ist Trello tatsächlich sehr ähnlich, auch ein Freemium-Projektmanagement-Tool. Du kannst Aufgabenlisten erstellen, um deine Blogbeiträge zu planen und verwalten, sowie Fristen, Prioritäten und Verantwortlichkeiten zuweisen. Serverstandort ist USA.

Google Kalender: Du kannst deinen Redaktionsplan auch im Kalender erstellen. Du kannst Ereignisse erstellen, um deine Blogbeiträge zu planen und verwalten, sowie Erinnerungen hinzufügen, um sicherzustellen, dass du keine Fristen verpasst. Serverstandort ist USA.

Monday ist ein flexibles Projektmanagement-Tool, speziell für größere Firmen. Es hat unfassbar viele Vorlagen. Du musst mindestens drei Lizenzen kaufen, um die Funktionen vollumfänglich zu nutzen, was es für Solo-Selbstständige extrem teuer macht. Serverstandort ist USA.

Notion ist gefühlt gerade der neueste Trend im Projektmanagement. Freemium-Tool, dass vor allem Text- und Datenbankbasiert arbeitet. Du kannst damit nicht nur deinen Redaktionsplan erstellen, sondern direkt deine Blogartikel schreiben. Serverstandort ist USA.

Evernote ist eigentlich ein Notiz- und Produktivitätstool. Du kannst Notizen erstellen, um deine Blogbeiträge zu planen und zu verwalten und deine Inhalte direkt hier schreiben. Evernote ist als Freemium-Modell gestartet, hat aber in letzter Zeit immer mehr Funktionen aus der kostenlosen Version gezogen.

Die Apple-Notes-App ist inzwischen eine vollwertige Alternative zu Evernote und absolut dazu geeignet, einen schlichten Redaktionsplan zu erstellen. Du kannst Notizen erstellen, um deine Blogbeiträge zu planen und zu verwalten, sowie Checklisten verwenden, um Fristen und Aufgaben im Auge zu behalten. Außerdem kannst du deine Blogbeiträge direkt hier schreiben. Serverstandort ist USA.

PublishPress Planner Plugin für WordPress: Das PublishPress Planner Plugin ist speziell für WordPress-Blogs entwickelt und bietet eine einfache Möglichkeit, deinen Redaktionsplan direkt in WordPress zu erstellen und zu verwalten. Du kannst Beiträge planen und verwalten, sowie die Fristen und Verantwortlichkeiten direkt in WordPress einsehen. Der Serverstandort ist bei deinem Hoster.

Excel: Eine einfache Excel-Tabelle ist ein exzellenter Redaktionsplan. Wenn du dich mit Excel ein bisschen auskennst, dann kannst du filtern, sortieren und jede Menge Informationen über deine Blogartikel speichern. Viele professionelle Redaktionen arbeiten aus guten Grund heute noch mit einer Exczel Tabelle.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 1

Freemium ist ein Geschäftsmodell, bei dem das Basisprodukt gratis angeboten wird, während das Vollprodukt und Erweiterungen kostenpflichtig sind.“ Wikipedia

Tool-Test – welches Tool ist das Beste für deinen Redaktionsplan

Test-Kriterien:

Benutzerfreundlichkeit: Wie einfach ist es, das Tool zu bedienen? Kann man schnell neue Inhalte hinzufügen oder Änderungen vornehmen?

Funktionsumfang: Welche Funktionen bietet das Tool an? Kann man unter anderem Keywords, Veröffentlichungsdaten oder Social-Media-Plattformen verwalten?

Vorlagen: Gibt es Vorlagen? Wie viele und wie ist die Qualität?

Integration: Kann das Tool mit anderen Tools oder Plattformen integriert werden? Bietet es etwa eine Schnittstelle zu Social-Media-Kanälen oder Content-Management-Systemen?

Preis: Wie viel kostet das Tool und gibt es eine kostenlose Version oder Testphase?

Zuverlässigkeit: Ist das Tool stabil und funktioniert es zuverlässig? Gibt es regelmäßige Updates oder Probleme mit der Server-Performance? Online / Offline nutzbar?

Serverstandort Wo befindet sich der Server? Internationale Tools haben oft Serverstandort außerhalb der EU, das ist nicht DSGVO-konform.

BenutzerfreundlichkeitFunktionsumfangOffline ModusServerstandortFreemiumPreis/Monat
Excel TabelleHochMittelJaDeutschlandNein20 € / einmalig
AsanaHochHochNeinEuropaJa10,99 $
TrelloMies, seit dem Trello zu Atlassian gehört, kann ich mich oft nicht einloggenHochNeinUSAJa10 $
NotionHochHochNeinUSAJa8 $
AworkMittel, es gab Vorlagen, die wurden gelöscht und nicht mehr eingeführtMittelNeinDeutschlandNein10 €
MondayHochNiedrig (den vollen FUnktionsumfang bekommen erst Teams ab 3, Solopreneure nicht)NeinUSAJa24$ (3 User)
Google KalenderHochNiedrigNeinUSAJa10 $ (Googl Suite)
EvernoteHochMittelJa (Pro Version)USAJa (macht aber keinen Sinn, die Termine fehlen)6,99€
Apple Notes AppHochMittelJaUSANeinkostenlos auf Mac
PublishPress Planner Plugin für WordPressMittelMittelNeinDein Hosterkostenlos0 €

Welche Bücher oder Planer gibt es, um einen Redaktionsplan zu erstellen?

Tatsächlich kenne ich nur zwei wirklich gute Planer, die ich empfehlen würde.

Das Blogbuch von Rundfux

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 2

Was aber genauso gut funktioniert, ist ein einfaches (oder besonders schönes) Notizbuch.

Ich nutze momentan unter anderem ein schlichtes schwarzes Notizbuch in A4.

Ich finde aber auch die beiden hier extrem cool. Variante 1 von Häfft, Variante 2 Kombiset.

Vorsicht: Zeitfresser!
Such dir ein Tool aus, erstell deinen Redaktionsplan und arbeite damit. Ende.
Merkst du nach 25 oder 30 Blogartikeln, dass dir wichtige Funktionen fehlen, dann wechsle das Tool.
Tatsächlich sehe ich es aber viel häufiger, dass ein Redaktionsplan sehr aufwändig in der ersten Version in Trello erstellt wird. Nach dem Schreiben von zwei bis drei Blogartikeln wird das komplette System über den Haufen geworfen und aufwändig nach Asana oder Monday umgezogen wird, um dann nach weiteren maximal zwei Blogartikeln zu Notion zu wechseln.
Verbringe deine Zeit damit, zu bloggen und gute Inhalte zu produzieren. Verzettle dich nicht mit deinem Redaktionsplan. Das bringt dich deinem Ziel keinen Schritt näher.

Redaktionsplan Vorlage

Ich zeige zwei Systeme:

Eine simple Tabelle: Trage alle deine Ideen ein und priorisiere alles. Nutze die Filterfunktion, um alles auszublenden, was noch nicht dran ist. So vermeidest du Überforderung.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 3

Planungstool: Erstelle vier Spalten. Eine für Ideen und drei mit Blogartikeln, die in absehbarer Zukunft (dieser Monat oder dieses Quartal) dran sind.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 4

Ich habe für meinen Redaktionsplan schon so gut wie alles ausprobiert. Tatsächlich mag ich Notion sehr gern und habe immer sehr gern damit geplant und mit Scrivener geschrieben. Das Programm ist genial und perfekt, wenn du immer am selben Laptop arbeitest. Allerdings schreibe ich inzwischen sehr viel draußen mit dem iPad und habe dann nicht immer Zugang zum Internet und damit zu Notion. Die Synchronisation von Scrivener zwischen mehreren Geräten ist miserabel. Beides ist ein ernsthaftes Problem.
Ich bin dazu übergegangen, mit Google Sheets (für die Ergebnisse aus der SEO Recherche) und Ulysses (zum Schreiben) zu arbeiten. Beides funktioniert hervorragend offline und zuverlässig über alle meine Geräte hinweg.

Schritt 4: Wähle Themen aus

Jetzt, wo du weißt, was dein Ziel ist und welche Themenbereiche für deine Zielgruppe relevant sind, kannst du konkrete Themen für deinen Redaktionsplan aussuchen und anfangen, dein Tool zu befüllen.

  • Am besten startest du mit einer Liste all der Fragen, die deine Kunden dir immer wieder stellen.
  • Gib die Fragen in Google ein und schau, was die Ergänzung dir noch bringt.
  • Nutze „Answer the Public“, um noch mehr Fragen zu erhalten
  • Lass dir die Fragen von ChatGPT ergänzen

Sammle Themen-Ideen. Überprüfe immer wieder, wie der jeweilige Blogartikel dich deinem Ziel näher bringt und ob er passend für deine Zielgruppe ist (schreib das dazu).

Beispiel Redaktionsplan für Anfänger-Themen.

Ich habe dir für zwei Berufsgruppen ein paar Themen-Ideen zusammengestellt. Sodass du eine Idee hast, wie ein Redaktionsplan aussehen könnte.

Garten Landschafts Bauer Coach für gesunde Ernährung / Ernährungsberater
5 Tipps für einen pflegeleichten Garten
(pflegeleicht: will wenig Arbeit haben und sicher gern etwas abgeben)
Gesunde Ernährung bei Fruktose Intoleranz (Laktose, Gluten, Hashimoto, usw.): Die wichtigsten Grundlagen
(Grundsatzfrage beantworten und die eigene Dienstleistung vorstellen)
Garten selbst anlegen oder anlegen lassen
(Grundsatzfrage beantworten und die eigene Dienstleistung vorstellen)
5 einfache Gerichte bei Fruktose Intoleranz
(Grundsatzfrage beantworten und die eigene Dienstleistung vorstellen, Rezepte gehen immer!)
Wie du den besten Gala-Bauer für dich findest
(Grundsatzfrage beantworten und die eigene Dienstleistung vorstellen)
Auswärts essen mit Fruktose Intoleranz im Restaurant: geht das?
(Grundsatzfrage beantworten und die eigene Dienstleistung vorstellen)
Gartengestaltung für kleine (große, naturnahe usw.) Gärten
(Hilfe bei der Recherche und dabei die eigene Dienstleistung vorstellen, Kundenprojekte zeigen)
Meine liebsten Produkte bei Fruktose Intoleranz bei ALDI (Edeka, Netto usw.)
(Grundsatzfrage beantworten und die eigene Dienstleistung vorstellen, Food-Hauls gehen immer!)
Die wichtigsten Werkzeuge für die Gartenarbeit
(Grundsatzfrage beantworten, das ist eine der ersten Investitionen, die Kunden früh abholen)
Nahrungsergänzungsmittel bei Fruktose Intoleranz: Was fehlt deinem Körper?
(Grundsatzfrage beantworten und die eigene Dienstleistung vorstellen, Food-Hauls gehen immer!)
Die schönsten Gartenmöbel
(Grundsatzfrage beantworten, das ist eine der ersten Investitionen, die Kunden früh abholen)

Schritt 5: Erstelle einen realistischen Zeitplan

Jetzt solltest du einen Zeitplan erstellen und allen Themen ein Veröffentlichungsdatum zuteilen.

Bleib dabei realistisch! Auch wenn „man das natürlich so macht“, heißt das noch lange nicht, dass es für dich machbar ist, 1x pro Woche zu bloggen.

Schätze, wie viel Zeit du für die Recherche, das Schreiben, gute Bilder, das Überarbeiten und Korrekturlesen und das Veröffentlichen brauchst.

Plane dir Pufferzeiten ein. Es wird unvorhergesehene Katastrophen geben. Vor allem wichtige Kundenaufträge, die auf einmal viel länger dauern oder technische Schwierigkeiten.

Nachdem du die ersten Blogartikel geschrieben hast, passt du deinen Zeitplan einfach an deine Realität an.

Kontinuität wird völlig unterschätzt
Den meisten geht es einfach nicht schnell genug, nachdem die Anfangs-Euphorie verpufft ist. Hast du dir vorgenommen, 2 Blogartikel im Monat zu schreiben, schaffst es aber einfach, dann plane einen Blogartikel ein und veröffentliche den auch. Auf diese Weise kommst du deutlich weiter, als wenn du völlig desillusioniert einfach komplett aufgibst. Langsam aber sicher baust du dir dein Blog auf. Deine Leser werden zu Kunden und du bist mit deinem Blogartikel ein wichtiger Teil in ihrem Alltag. Oder vielleicht ein wichtiges Nachschlagewerk. Mit jedem Monat und jedem Blogartikel wirst du mehr zur Expertin!

Hast du Schwierigkeiten, regelmäßig Blogartikel zu veröffentlichen, weil dir das Schreiben schwerfällt, denk mal darüber nach zu Podcasten.
Ein Podcast kann eine großartige Möglichkeit sein, um Inhalte zu produzieren, die deiner Zielgruppe einen Mehrwert bieten und gleichzeitig dein Unternehmen oder deine Marke bekannter machen. Du kannst deine Podcast-Episoden in Blogartikel umwandeln, indem du eine virtuelle Assistentin (VA) damit beauftragst, die Inhalte deines Podcasts in Text umzuschreiben. Dadurch erhältst du nicht nur eine größere Reichweite, sondern zusätzlichen Content für deine Website und Social-Media-Kanäle. Willst du mehr über das Erstellen von Podcasts erfahren, empfehle ich dir mein Buch „Podcasts erstellen, die verkaufen“. Dort findest du Tipps und Tricks, um deinen eigenen erfolgreichen Podcast zu erstellen.

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Podcasts erstellen, die verkaufen

In meinem Buch „Podcasts erstellen, die verkaufen“ erkläre ich, wie du deinen Podcast perfekt in deinen Verkaufsprozess integrieren kannst, sodass du dort zahlende Kunden generierst.

Du erfährst im Buch:

  • Wie du einen Workflow erstellst, mit dem du regelmäßig interessante Folgen produzierst (inkl. Equipment-Liste).
  • Wie du ganz charmant deine Produkte verkaufst, ohne permanent Werbeblöcke einzuspielen.
  • Wie du deinen Podcast mit SEO auffindbar machst.
  • Welche rechtlichen Fallstricke es gibt. Inkl. Aktuellem DSGVO Teil (Stand 2022).

Schritt 6: Überprüfung und Aktualisierung

Um den Erfolg deines Blogs zu messen, empfehle ich dir, die Google Search Console nutzen. Damit kannst du analysieren, welche Keywords und Seiten am meisten Traffic über die Google Suche generieren.

Wertest du diese Informationen regelmäßig aus, kannst du deine Inhalte und deine Blog-Strategie anpassen & optimieren.

Genauso wichtig wie die Zugriffszahlen für deinen Blog sind aber deine Verkäufe. Frage deine Kunden regelmäßig, wo (oder wie) sie dich gefunden haben und schreib diese Informationen auf.

So hast du langfristig eine solide Auswertung darüber, welche Kanäle verkaufen und welche nicht.

Zusammenfassend

Erstellen eines Redaktionsplans für das Firmenblog kann eine Herausforderung sein, aber es ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass dein Blog aktuell und relevant bleibt. Folge diesen Schritten und erstelle deinen eigenen Redaktionsplan – von der Identifizierung deiner Zielgruppe bis hin zur Überprüfung und Aktualisierung deines Plans. Mit einem gut durchdachten Redaktionsplan kannst du sicherstellen, dass dein Blog erfolgreich ist und deine Ziele erreicht werden.

Formate erarbeiten

Klar kannst du ohne Formatentwicklung einfach „nur“ einen Blogartikel nach dem anderen schreiben. Das empfehle ich ausdrücklich, wenn du anfängst zu bloggen. Da brauchst du vor allem Übung und Schreiben lernt man nur durch Schreiben.

Aber es lohnt sich, langfristig Formate zu entwickeln, auf die du immer wieder zurückgreifen kannst. Ein bisschen wie beim Kochen: Mittwochs gibt es immer Nudeln mit Soße und freitags ist Pizza-Tag. Damit hast du genügend Freiheiten, damit es nicht langweilig wird, aber eine grobe Struktur ist vorgegeben.

Welche Formate gibt es?

Ein paar der häufigsten Formate sind:

Listenartikel (Listicles): „Die besten 5….“ oder „3 Argumente für…“
Im Prinzip erläuterst du eine Liste mit Punkten. Listicles sind leicht zu lesen und gut geeignet, um komplexe Themen einfach aufzubereiten.

How-to-Artikel (Tutorials): „Wie du …“, „Startseite erstellen in 5 Minuten“
Oft Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die deinen Leser helfen, ein konkretes Ziel zu erreichen. Für praktische Themen wie DIY-Projekte oder das Erlernen von Fähigkeiten. Die meisten meiner YouTube-Videos sind Tutorials und How-Tos.

Newsartikel: Informationen über aktuelle Ereignisse. Tatsächlich nutze ich das News-Format eher für Newsletter und ergänze meine Blogartikel nur um die aktuelle Information (DSGVO Themen bieten sich da an). So ist immer alles schön an einem Platz und ich habe trotzdem einen sehr guten Grund, einen etwas älteren Artikel im Newsletter noch mal aktuell zu bewerben.

Rezensionen (Testberichte):Real Cookie Banner: was kann es wirklich“
Dabei prüfst du ein Buch, Produkt oder eine Software oder Dienstleistung auf Herz und Nieren und berichtest darüber. Rezensionen sind immer dann spannend, wenn Kaufentscheidungen anstehen. Als Expertin auf deinem Gebiet kannst du anders über Produkte urteilen.
Als Webdesignerin bearbeite ich in einer Woche wahrscheinlich mehr Webseiten als viele in ihrem Leben und habe deshalb ein bestimmtes Tool nicht nur auf einer Seite gesehen, sondern im Alltag auf vielen Webseiten. Da fallen wirklich die blödesten Fehler auf (aber es zeigt sich auch, was immer einwandfrei läuft). Das Schätzen meine Leser und schauen sich deswegen gern meine Testberichte an.

Interviews: Mit einem Interview kannst du deine Expertise einfach und mit wenig Recherche ergänzen. Interviews sind aber eher ein Podcast oder Video-Format. Ich habe schon lange kein Interview in einem Blog gelesen.

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig und es gibt noch viel mehr Formate, die für Blogartikel verwendet werden können.

Formate festlegen

Am Anfang reicht es, wenn du dir 2-3 Formate aussuchst und loslegst. Hast du die ersten 2-3 Anleitungen geschrieben, kannst du für dich so etwas wie eine Formatbeschreibung festlegen.

Schau dir dazu mal ein paar Kochbücher an. Dir wird auffallen, dass es für das Format Rezept (ist auch ein Tutorial) unterschiedliche Ausführungen geben kann.

Wann/Wo wird ein Bild eingefügt, gibt es mehrere?

Gibt es einen Einleitungstext oder startet das Rezept direkt mit den Zutaten? Als Liste oder Fließtext? Gibt es nach dem Rezept noch Serviervorschläge (schmeckt gut mit Pommes).

Genau so kannst du Regeln für dein Format festlegen und deine Blogartikel dann immer genau so aufbauen. Das spart Zeit und du erreichst damit einen Wiedererkennungswert. Deine Leser wissen genau, wie deine Blogs aufgebaut sind und können zielstrebig nach Informationen suchen.


Brilliante und interessante Blog-Ideen finden: so geht’s

Ach herrje, du weißt wirklich nicht, worüber du schreiben sollst? Oder ist das Problem eher, dass du deine Ideen nicht sortieren und strukturiert verbloggen kannst?

Hm… ich kürze das mal ab und sage eine Sache vorab: wenn es wirklich nur um das Schreiben (also die Tätigkeit) geht, dann solltest du vielleicht darüber nachdenken, ob du nicht das Medium wechseln solltest. Also lieber Podcasten oder deine Bilder mit kurzen Texten auf Instagram posten, oder Videos erstellen und auf Youtube veröffentlichen.

Wenn das kein grundsätzliches Problem ist und du gern schreibst, aber inzwischen das Gefühl hast, dass du alles gesagt hast (und das kann echt passieren), dann brauchst du vielleicht nur ein bisschen Inspiration. Oder Struktur. Oder beides. Kein Problem.

1.) Kenne deine Renner und Penner

Schau mal in deine Search Console, die Auswertung von Rankmath oder Google Analytics. Da kannst du dir einfach mal die meist gelesenen Artikel anschauen.

Wenn du weißt, was oft gelesen wird, dann hast du schon mal einen Anhaltspunkt dafür, was deinen Lesern gefällt. Schreib doch einfach mehr davon.

2.) Lies bei anderen mit

Ein Blick über den Tellerrand hat noch niemandem geschadet. Damit meine ich nicht, dass du irgendwo irgendwas abschreiben sollst. Das meine ich auch nicht. Denn Inspritaion kommt immer von innen. In erster Linie. Aber um über einen langen Zeitraum konstant immer wieder neue und interessante Inhalte zu generieren, muss ich mir auch schon mal Impulse von außen holen. Ich schaue mir deswegen regelmäßig das Cover der BILD am Kiosk an, die Cosmopolitan und ich habe den Newsletter von Mindbodygreen abonniert. Das ist ziemlich willkürlich gewählt. Die drei haben aber gemeinsam, dass sie wirklich gute Überschriften abliefern. Das reicht mir oft schon, um mir daraus eine eigene Idee zurecht zu spinnen.

Mindbodygreen schreibt: 5 Simple Ways to Upgrade Your Breakfast Ich habe daraus gemacht: 5 einfache Möglichkeiten, einen Veranstaltungsbericht zu schreiben

Cosmopolitan: Dieser Jeanstyp bist du! Ich würde daraus schreiben: Dieser Bloggertyp bist du!

Einfaches Prinzip, oder? Kann jeder 😉

3.) Was interessiert deine Leser?

Das ist so mega banal, dass ich es lieber noch mal mit aufschreibe. In deinem Blog geht es um deine Leser. Du schreibst für sie, nicht für dich.

Was wirst du immer wieder gefragt? Was wollen deine Leser gern von dir wissen? Frag sie doch mal (ich mache das wieder auf der FamilyCon).

Wenn du weißt, was sie interessiert: dann schreib darüber.

4.) Mach eine Keyword-Analyse

Erstelle eine ausführliche Keyword-Analyse.

Gerade, wenn du viel auf Social Media unterwegs bist, hilft dir ein professionelles Keyword Tool auch dabei, neutral auf deine Themen zu schauen. Denn die Algorithmen verzerren deine Wahrnehmung. Du bekommst mehr Inhalte ausgespielt, die für dich spannend sind. Damit kannst du nicht mehr neutral bewerten, wie viel Potenzial bestimmte Themen wirklich haben. Der deutsche Markt ist viel kleiner als der amerikanische. Wenn deine Themen nicht genug Suchvolumen haben, wird es schwer, damit Geld zu verdienen.

Der Markt regelt sich über Angebot und Nachfrage und ein SEO Tool gibt dir hilfreiche Informationen über die Nachfrage. So kannst du dein Angebot optimieren.

Keyword-Recherche:

Eins meiner liebsten Keyword-Analyse Tool ist Lowfruits. Es hat eine Pay-as-you-go Funktion und man kann die Pro Funktionen auch nutzen, ohne direkt ein kostenintensives Premium-Abo abzuschließen, dass sich oft nur für SEO-Agenturen rechnet.

5. ) Was ist das Problem vor dem Problem?

In ungefähr allen Mamablogs gibt es nicht nur aktuelle Themen, sondern immer wieder Geburtsberichte oder Rückblicke. Warum das so gut funktioniert? Weil die Leserinnen dabei wissend nicken und/oder schmunzeln.

Dieses Konzept ist absolut übertragbar und funktioniert phantastisch. Geh also einfach mal 12 Schritte zurück und schreib darüber.

Wenn du viele Rezepte bloggst, dann ist ein Unpacking deines Wocheneinkaufs auch interessant. Welche Butter kaufst du? Und wo? Kaufst du dein Gemüse beim Bauern oder auf dem Markt? Oder einfach im Supermarkt, weil es praktisch ist? Oder wie schreibst du deinen Einkaufszettel? Wie planst du deine Woche? Kochst du ständig frisch? Oder ein Rezept für einen Artikel dann 27 mal (bis es passt und keiner es mehr essen will)?

6.) Was hast du gelernt?

Welche Fehler hast du dabei gemacht? Warum waren die unnötig? Wie kannst du das deinen Lesern ersparen und was kannst du über deine Learnings berichten?

Welche Umwege waren für dich am wichtigsten? Wen hast du dabei kennen gelernt?

Content Recycling: Evergreen Blogposts

Aber regelmäßig hervorragende Inhalte zu liefern, die kurzweilig sind, die Leserinnen unterhalten und auch noch oben drauf einen Mehrwert liefern ist nicht immer so einfach. Irgendwann muss man sich einfach auf den Poppes setzen und die herausragenden Inhalte schreiben. Danach die Fotos knipsen. UND die Inhalte auch noch SEO optimieren. Das kostet Zeit und die ist bei dir sicher auch oft knapp.

Es bietet sich also an, deine besten Themen bzw. Beiträge mehr als einmal zu nutzen, denn so kannst du deine Schlagzahl deutlich erhöhen, ohne das Rad ständig neu zu erfinden.

Deine zehn besten Blogartikel bringen dir die meisten Besucher

Irgend ein lustiger Internet-Fuzzi hat gesagt, dass man 20% der eigenen Zeit mit dem Schreiben der Inhalte verbringen sollte und 80% damit, sie danach zu verteilen.

Wenn du schon ein ordentliches Repertoire hast und in deinem Archiv aus den Vollen schöpfen kannst, nutze diese Chance und verbringe weniger Zeit damit, ständig neue Inhalte zu erstellen. Hebe die Schätze, die in deinem Archiv vergraben sind und staube sie ein bisschen ab. Viele glänzen dann wieder wie neu.

Blick ins Archiv

Welche Blogposts hatten außerordentlich viele Klicks und welche wurden einfach ignoriert?

Aus deiner Statistik suchst du dir die 10 Artikel mit den meisten und die 10 Artikel mit den wenigsten Klicks aus den letzten ein oder zwei Jahre heraus.

Damit kannst du feststellen:

– Was deine Leserinnen interessiert und welche Themen sie langweilen (oder nicht ansprechen)

– Über welche Themen du in Zukunft nicht mehr so ausgiebig schreiben wirst

In deine 10 meist gelesenen Posts kannst du guten Gewissens noch ein bisschen Zeit investieren. Wenn du dafür schon einmal viele Leser finden konntest, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du diesen Erfolg wiederholen kannst.

Teile deinen Blogpost einfach immer wieder neu

Zum Beispiel auf deinem Instagram Kanal oder auf Pinterest.

Wenn du dir die zehn besten Artikel heraussuchst und jede Woche einen davon mit neuen Bildern, Metatext und einer anderen Überschrift noch einmal teilst, hast du für deine Leserinnen wirklich einen Mehrwert generiert ohne zu nerven. 10 Wochen sind in Social Media eine absolute Ewigkeit!

Durch die neuen Bilder und Überschriften erscheint der Text neu und du kannst dich als Expertin in genau dem Gebiet profilieren.

Dafür musst du nur kleine Änderungen vornehmen.

•Schreib eine bessere Überschrift.

•Passe den Metatext an (Yoast SEO Plugin).

•Ergänze die Fotos (oder mach neue), dabei kannst du auch gleich die Bilder besser beschriften.

Überschrift, Foto und Metatext sind in Facebook sichtbar, wenn du deine Artikel teilst. Schon durch das Austauschen dieser Elemente kannst du eine komplett neue Zielgruppe ansprechen. Denn deinen Artikel wird nur eine Leserin anklicken, die sich angesprochen fühlt. Probier dich ruhig aus und teste, welche Überschriften gut funktionieren und welche nicht. Gib deinen allerbesten Artikeln Zeit und lege sie dir auf Wiedervorlage.

Überarbeite den Blogpost und veröffentliche ihn neu

Wenn du tiefer einsteigen willst, dann kannst du den Artikel komplett überarbeiten und neu veröffentlichen. Nicht doppelt. Sondern lediglich mit neuem Datum. Das ist das kleine aber feine Detail, dass es für dich zu beachten gilt.

Wenn du ohnehin schon am offenen Herzen operierst, habe ich hier eine ToDo Liste, die du abarbeiten kannst:

  • Verbessere das SEO für deinen Artikel.
  • Überarbeite und aktualisiere den Text. Je länger du deine Inhalte im Archiv lagerst, desto eher findest du hier Details, die völlig aus der Zeit gefallen sind (wenn deine Rezepte zum Beispiel noch für den TM21 sind).
  • Ergänze den Text um ein Video.
  • Füge Pinterest Grafiken ein und pinne deinen Artikel auf Pinterest. Nicht nur in deinen eigenen Boards, sondern auch in mindestens zwei Gruppenboards.
  • Entwerfe eine Infografik, füge sie ein und teile sie auf Social Media.

Interviewe einen Experten zu deinem Thema

Sowas liebe ich. Suche dir einen der beliebtesten Artikel heraus und suche eine andere Expertin zu dem Thema. Stelle ihr clevere Fragen, veröffentliche das Interview als neuen Blogpost und verlinken deinen ursprünglichen Beitrag.

Oder suche dir eine nette Bloggerin, die dir einen Erfahrungsbericht schreibt. Dann verlinke am Anfang und Ende zu deinem Ursprungsartikel.

In beiden Fällen profitierst du davon, dass deine Interviewpartnerin deinen Artikel auch bei sich selbst auf Social Media teilen wird und du so eine neue Zielgruppe erschließen kannst.

Bespiele alle deine Kanäle (mehrfach)

Das gilt für alle deine Blogartikel. Für die alten und die neuen. Denn so kannst du neue Leserinnen für deinen Artikel finden. Denn jede hat so ihre Vorlieben. Die eine liest gern Blogartikel, die nächste hört gern Podcasts und andere lesen lieber längere Texte zusammengefasst als Ebook oder schauen sich das ganze als Video im YouTube an.

  • Suche die besten Zitate aus dem Artikel heraus und teile sie auf Twitter. Oder nutze ein Twitter Plugin: SEO IST NICHT DER ENDGEGNER!
  • Schicke eine persönliche E-Mail mit dem Link an drei befreundete Blogger Kolleginnen und bitte sie, den Artikel zu teilen. Sammelmails mit großem Verteiler sind nicht erlaubt! Dabei können dir die Kommentare sehr weiter helfen. Wer sich die Zeit genommen hat, bei dir zu kommentieren, wird an einer Aktualisierung wahrscheinlich interessiert sein und eventuell auch den Artikel teilen.
  • Erstelle ein kleines Video zu deinem Blogartikel und teile es auf deinem Facebook Kanal und YouTube.
  • Fasse deine besten Posts in einer Newsletter-Serie zusammen. Je nachdem, wie sich deine Themen gruppieren lassen, können das 2-4 Blogartikel pro Newsletter sein, die du deinen Leserinnen empfehlen kannst.
  • Halte einen Vortrag (lies gern vorher nach, wie du dich als Sprecher bewirbst)

Mein bestes Beispiel hier ist Kerstin. Die hat das beste aller Videos zum Ostereierausblasen gemacht. Für ihren Youtube Kanal. Und am Ende (und in den Shownotes), weist sie noch schnell auf ihr tolles Zitronenkuchen-Rezept hin. Man hat ja eh gerade Eier da.

 

Schreibe Gastartikel

Nimm deine besten Inhalte und setze sie noch mal in einem ganz andern Kontext um. Schau dir zum Beispiel meinen Artikel dazu an, wie ich Veranstaltungen vorbereite. Den habe ich bei Sabrina gepostet und danach die Veranstaltungsnachbereitung bei mir veröffentlicht.

Ich habe bei Jana von Mamanehmer schon mehrere Gastartikel eingereicht. Dafür nutze ich oft fertige Inhalte.

Behalte dabei die Basis-Inhalte bei und ändere die Story. Nutze andere Bespiele (eben genau passend zur Zielgruppe).

Wie du eine nette Bloggerin dazu bekommst dir ihre Bühne zu überlassen, ist übrigens keine Zauberei. Und gut für dein SEO ist es obendrauf auch noch.

Dabei ist es absolut kein Nachteil, wenn man das selbe Thema mehrfach unter anderen Aspekten und mit unterschiedlichen Schwerpunkten verbloggt. Denn Wiederholung schafft Wahrheit. Wenn ein Lied oft genug im Radio gespielt wird, kann es jeder mit singen. Dann spricht man von einem Hit. Deswegen wiederhol dich ruhig so lange, bis deine Texte hitverdächtig sind und jeder bei dir mitsingen kann.

Wie ich Gastartikel so schreibe, dass sie auch veröffentlicht werden, kannst du im Video nachschauen. 

Bonus-Tipps:

Interessante Themen am Fließband: Redaktionsplan

Erstelle dir einen Redaktionsplan. Altmodisch auf Papier (z.B. mit dem Blogbuch) oder im Trello. Sammle dort deine Ideen. Seit ich das konsequent mache, sind mir die Ideen nicht mehr ausgegangen. Im Gegenteil. Ich habe mehr Ideen, als Zeit, sie zu verbloggen.

Um regelmäßig zu bloggen, hilft es mir sehr, nicht darauf zu warten, dass ich von irgend etwas besonders inspiriert bin. Das kommt schon auch vor, keine Frage. Aber im Großen und Ganzen habe ich schon einen Plan (Redaktionsplan eben), was ich wann auf dem Blog online stellen möchte. So nehme ich mir den Druck, der ganz schnell entsteht, wenn ich vor einem leeren Blatt (also Bildschirm) sitze.

Erstelle einen Workflow

Einmal im Quartal setze ich mich hin und erstelle meinen Redaktionsplan für die nächsten drei Monate. Was im Redaktionplan steht, wird dann auch verbloggt. Ich schreibe super gerne und liebe es. Das ist für mich Me-Time. Beim Schreiben kann ich runter fahren, meine Akkus aufladen, kann kreativ sein und auch noch gleichzeitig mein Wissen teilen. Dafür habe ich mir jede Woche extra Zeit geblockt und sitze dabei gern im Café und schreibe. Mehr als mein iPad brauche ich dazu nicht. Kann also mit leichtem Gepäck reisen.

Meine Recherche habe ich dann immer schon erledigt. Die schränke ich ohnehin sehr ein. Ich bin neugierig, das ist für mich ein Zeitfresser, wenn ich mir da keine Stoppuhr stelle. Was ich beim Schreiben nicht recherchiert habe, muss ich dann halt streichen. Pech gehabt. #80istdasneue100

Wenn ich mich mal hin gesetzt habe, dann schreibe ich wirklich ganz stupide einen Artikel nach dem anderen runter. So wie sie im Redaktionsplan stehen. Schreiben ist für mich keine Kunst sondern eher ein Handwerk. Ich schreibe ja nicht nur meine Blogartikel, sondern auch Webseiten-Texte für Kunden und inzwischen auch Kunden-Newsletter. Je öfter ich da einfach kein riesen Brimborium drum mache, sondern einfach schreibe, desto einfacher fällt es mir.

Meine Blogartikel schreibe ich zwei bis drei Monate im Voraus und erstelle auch gleich die passenden Newsletter. Danach mache ich mir Stichpunkte für Instagram Posts oder Insta-Stories. Wenn ich bestimmte Grafiken nutzen will, erstelle ich die am liebsten gleich mit oder ich setze mir ein ToDo, wenn ich ein bestimmtes Foto brauche.

Für jeden Blogartikel habe ich eine ToDo Liste, die ich abarbeite. So kann ich jederzeiteine Pause machen, mich um die Familie (oder eben ein Kunden-SOS) kümmern und später ohne große Einarbeitung weiter machen.

So kann ich mir meine Zeit einteilen. Auf die Art und Weise hab ich letztes Jahr so unfassbar viel geschafft. Ich habe nur 23 Minuten? Egal. Dann mache ich eben so viel, wie ich schaffe, der Rest kommt dann später. Jeder Schritt, jedes geschriebene Wort, zählt.

Damit erarbeite ich mir ganz stoisch einen Puffer. Den brauche ich, um flexibel auf Katastrophen zu reagieren. Die kommen sowieso. Kinder krank, kein fließend Wasser in der Kita, Fußzeh gebrochen. Alles schon passiert.

Ich habe meine Inhalte in Themenbereiche eingeordnet und werte regelmäßig aus, wie gern die einzelnen Bereiche gelesen werden. Das nehme ich dann mit in die nächste Quartalsplanung.

Planen, Schreiben, Auswerten, und von vorne.

Reichweite: Schreib Gastartikel

Gastartikel haben so viele Vorteile: 

1.) Du bekommst einen Backlink (und wirst dadurch bei Google sichtbarer)

2.) Andere berichten über dich

Wie ich es schaffe, dass meine Gastartikel immer wieder veröffentlicht werden?


Schreibprozess: In 7 Schritten zum perfekten Blogartikel: Tipps zum Schreiben

Jetzt wird geschrieben. Das ist als Blogger dein Kerngeschäft.

Schreibprogramm nutzen

Ich rate absolut davon ab, direkt in WordPress zu schreiben. Da kann einiges schiefgehen und dann hast du keine Sicherung deiner Texte.

Schreib deine Blogartikel in Word. Oder Pages, wenn du einen Mac hast. Google Docs funktioniert auch oder die Notes App auf dem Mac.

Am besten nutzt du schon beim Schreiben die Formateinstellungen für Überschriften, die es eigentlich in allen Programmen gibt (Überschrift 1 für den Titel und Überschrift 2 für die Zwischenüberschriften). Diese Formatierung wird beim Kopieren in WordPress übernommen. Das spart dir viel Arbeit beim Veröffentlichen.

Planst du, aus deinen Blogartikeln später ein Buch zu erstellen, oder deine Blogartikel wirklich umfassend und lang sind, dann kann ich dir Scrivener empfehlen oder Ulysses (nur auf dem Mac). Ich nutze Ulysses hauptsächlich deshalb, weil es die Blogartikel direkt zu WordPress überträgt (inklusive der eingefügten Bilder) und das erspart mir unfassbar viel Arbeit.

Überschrift und Meta-Beschreibung

Weil die Überschrift mit Abstand das Wichtigste am ganzen Blogartikel ist, fängst du am besten damit an, so kannst du sicherstellen, dass du daran arbeitest, solange deine Gehirnkapazität noch nicht aufgebraucht ist.

Deine Überschrift und Meta-Beschreibung müssen den Leser dermaßen überzeugen, dass er in einer ganzen Liste von Suchergebnissen deinen Blogartikel anklickt.

Die Meta-Beschreibung erscheint unter der Überschrift in den Suchergebnissen und gibt eine kurze Zusammenfassung deines Blogartikels. Eine gute Meta-Beschreibung informiert deine Leser darüber, worum es im Artikel geht und warum er der beste ist.

Damit ich wirklich die beste Überschrift in den Suchergebnissen habe, erstelle ich immer gleich fünf bis 10 und suche danach die beste aus.

Diese Mühe ist kein bisschen übertrieben, denn wenn deine Überschrift nicht überzeugt, dann ist es schlicht und ergreifend egal, wie dein Blogartikel ist. Denn den wird niemals jemand lesen.

Struktur und Gliederung

Plane die Struktur deines Artikels, bevor du zu Schreiben anfängst. Eine klare Einleitung, Hauptteile und ein Fazit sind hierbei wichtig. Achte darauf, dass der Artikel lesbar und verständlich strukturiert ist.

Verwende Überschriften und Absätze, um deinen Artikel zu gliedern und die Lesbarkeit zu erhöhen.

Long Form Content und Content Design

Je länger deine Blogartikel sind, desto wichtiger ist dein Content Design.

In dem Fall brauchst du nicht nur eine Struktur und Gliederung, sondern einen Masterplan, wie du deine Leser vom Anfang bis zum Ende begleitest, naja vielleicht eher führst.

Es macht absolut Sinn, dir im ersten Schritt zu überlegen, welche Elemente du brauchst und im zweiten Schritt, wie du die Elemente in Guten berg umsetzt.

Keywords

Nutze relevante Keywords, um deinen Artikel in der Google Suche auffindbar zu machen. Willst du in Suchmaschinenoptimierung tiefer einsteigen, dann lies meinen Blogartikel zu SEO.

Recherche

Recherchiere dein Thema sorgfältig. Schau dir die ersten zehn Suchergebnisse auf Google und YouTube gründlich an. So bekommst du ein Gefühl dafür, welche Aspekte für deinen Themenbereich relevant sind.

Überlege dir, wie du einen Blogartikel schreiben kannst, der besser als alle anderen ist. Denk noch nicht mal darüber nach, einfach nur die Inhalte von anderen Seiten zu kopieren und abzuändern. Bring deine eigenen Ideen und Erfahrungen ein.

Schreib einen Blogartikel mit einem besseren Überblick, noch mehr hilfreichen Tipps aus der Praxis und vermeide es, nur Oberflächliches zu schreiben. Steig in deine Themen richtig tief ein. Das lohnt sich eigentlich immer! Strukturierst du deine Artikel gut, können sich deine Leser in langen Artikel zurechtfinden und suchen sich die Informationen heraus, die sie brauchen.

Länge des Artikels

Die Länge des Artikels sollte dem Thema und der Zielgruppe angemessen sein. Für eine erste Blogpost kann 1000 – 1500 Wörter eine gute Länge sein. Ich schreibe inzwischen wirklich gern 2000 bis 3000 Wörter und habe deutlich längere Blogposts.

Schreibstil

Wähle einen Schreibstil, der zu dir und deiner Zielgruppe passt. Sprichst du deine Kunden im Arbeitsalltag mit du an, dann schreib auch mit „du“. Das passt schon. Bist du in einer formellen Branche, kannst du auch siezen. Achte aber darauf, wie dein Verkaufsprozess gestaltet ist. Kommen deine Leser von Instagram zum Blog und nutzt du dort im informellen Umfeld von Social Media „du“, dann bleib dabei.

Korrekturschleife

Lese deinen Artikel sorgfältig Korrektur und achte auf Rechtschreibfehler, Grammatikfehler und stilistische Fehler.

Beachtest du diese Tipps, solltest du in der Lage sein, lesbare und informative Blogartikel zu schreiben, die deine Zielgruppe ansprechen und deine Expertise zeigen.

Textüberarbeitung

Die Qualität deiner Blogartikel entscheidet darüber, ob deine Leser bis zum Ende lesen. Auch darüber, ob du glaubwürdig genug bist, um deinen Newsletter zu abonnieren oder etwas bei dir zu kaufen. Du solltest lieber in die Qualität deiner Blogartikel investieren. Das bedeutet konkret: Veröffentliche keinen Blogartikel, ohne Korrekturschleife.

Dabei spreche ich nicht nur von der Autokorrektur in Word. Ich gebe dir ein paar Tipps, damit du deine Blogartikel ab jetzt so überarbeiten kannst, dass sie gut strukturiert, leicht verständlich und fehlerfrei sind.

Prüfe den Inhalt auf Plausibilität

Prüfe deine Inhalte. Ist die Struktur verständlich? Sind die Inhalte logisch aufeinander aufgebaut? Gibt es eine Einleitung, Hauptteil und eventuell ein Fazit (oder Zusammenfassung) am Schluss?

Prüfe, ob die Absätze gut organisiert sind und nimm dir ein paar Minuten Zeit für die Zwischenüberschriften. Die sollten knackig sein und die wichtigsten Keywords enthalten.

Vermeide Wiederholungen

Achte bei der Korrektur darauf, dass du keine Informationen wiederholst. Wiederholungen können dazu führen, dass deine Leser sich langweilen oder (wenn du komplette Absätze aus anderen Artikeln kopiert hast) Google dich wegen Double Content abstraft.

Schreibe lesbar

Achte auf Lesbarkeit und Verständlichkeit des Artikels. Nutze einfache und klare Sätze, keine langen und komplexen Satzstrukturen. Schreibe kurze Absätze und nutze Zwischenüberschriften, um deinen Artikel übersichtlicher zu gestalten.

Prüfe alle Links

Sind die Verlinkungen korrekt? Öffnen externe Links ein neues Tab? Bevor du den Artikel veröffentlichst, solltest du das alles prüfen.

Schreibfehler korrigieren

Nutze dazu die Autokorrektur in Word oder ein Profi-Tool wie Wortliga oder Language Tool. Die korrigieren nicht nur Schreibfehler, sondern stilistische Ausrutscher.

Lass jemanden Korrektur lesen

Versuche immer einen richtigen echten Menschen zu finden, der deinen Text Korrektur liest. Je näher dein Korrekturleser an deiner Zielgruppe ist, desto besser. So bekommst du direkt hilfreiches Feedback.

Fazit

Jede Korrekturschleife kostet Zeit und Nerven. Das ist mir sehr wohl bewusst. Aber nimm dir die Zeit. Es lohnt sich wirklich. Nur durch eine ordentliche Korrekturschleife kannst du sicherstellen, dass deine Artikel gut strukturiert, leicht verständlich und fehlerfrei sind und von deinen Lesern gerne gelesen und geteilt werden.

Veröffentlichung

Jetzt wird es Zeit, deinen Blogartikel zu veröffentlichen.

Unter Beiträge → erstellen kannst du einen neuen Beitrag erstellen.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 6

Du legst die Überschrift fest und speicherst den Beitrag am besten direkt unter „privat“ ab. Das ist etwas, das sich in meiner Praxis als Webdesignerin wirklich bewährt hat. „Entwurf“ ist eine Möglichkeit, aber es ist wirklich schnell passiert (gerade im Elementor), dass man dann ausversehen einen halb fertigen Blogartikel veröffentlicht. Bei“privat“ ist der Blogartikel zwar online, aber nur für angemeldete User sichtbar.

Als Nächstes legst du das Beitragsbild fest.

Du kannst deinem Blobeitrag Kategorien und Schlagwörter zuweisen.

Blogartikel Kategorien festlegen

Bloggen mit Gutenberg oder Elementor?

Theoretisch ist beide möglich und denkbar.

Damit du für dich die richtige Entscheidung treffen kannst, habe ich die mir beide Varianten in der Praxis genau angeschaut.

Meine Kriterien waren:

Usability

Hier punktet der Elementor. Den verstehen alle meine Kunden. Die Benutzeroberfläche ist einfach und intuitiv. Alles funktioniert mit Drag-and-drop.

Der Gutenberg ist etwas komplexer und hängt von der Entwicklung dem ELementor um Jahre hinterher. Das merkt man im Alltag.

Design

Der Elementor hat deutlich mehr Design-Möglichkeiten als der Gutenberg-Editor. Es gibt so viele Elemente und Widgets, dass sogar ich als Webdesigner, die niemals alle davon in einem Leben anwenden kann.

Kompatibilität

Gutenberg ist direkt in WordPress integriert und funktioniert mit den fast allen WordPress-Themes.

Der Elementor Pagebuilder ist ein Plugin und muss separat installiert werden. Bei all den Webseiten, die ich erstellt habe, gab es nur einmal ein Problem mit dem ELementor. Das Theme war vor Jahren nur für den Kunden programmiert worden und war inkompatibel. Da das Theme aber nicht weiterentwickelt wurde, war ein Wechsel ohnehin geplant.

Geschwindigkeit

Ingesamt ist es wichtig, dass du einen guten Mittelweg zwischen Design und Geschwindigkeit (Pagespeed) finden.

Elementor kann die Ladezeiten deiner Website stark beeinträchtigen. Elementor ist ein sehr umfangreiches Plugin. Die vielen Funktionen und Designoptionen sind in dem Fall Fluch und Segen zugleich. Das bedeutet, dass der Elementor (wie jeder andere Pagebuiler) sehr viel Code benötigt, um all diese Funktionen auszuführen. Und jede einzelne Zeile Code muss geladen werden. Mehr Code = längere Ladezeit. Es ist extrem wahrscheinlich, dass deine Website mit Elementor langsamer lädt, was nicht nur für Besucher, sondern auch für Suchmaschinen ein Problem darstellt.

Gerade, wenn du mit deinen Blogartikeln über Google gefunden werden willst, lohnt es sich, dich mit Gutenberg zu beschäftigen. Der Aufwand lohnt sich, denn die Artikel werden schnell geladen und deine Pagespeed für jeden einzelnen Artikel so gut wie möglich ist.

Security

Wie jedes andere Plugin oder jede andere Software kann Elementor anfällig für Sicherheitslücken sein, die von Hackern ausgenutzt werden können.
Der Elementor ist eins der meistgenutzten Plugins. Entsprechend akribisch wird nach Sicherheitslücken gesucht – und über die letzten Jahre gab es davon einige.

Nutzt du Elementor, stelle sicher, dass du regelmäßig Updates durchführst und dass du zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifst, um deine Website zu schützen. Ich empfehle da eine Firewall oder ein 2-Factor Plugin.

Planungssicherheit: Vendor-Lock-in

Die Entscheidung für einen Pagebuilder ist eine gravierende.

In meiner Zeit als Webdesignerin habe ich schon einige Pagebuilder kommen und gehen sehen. Etwa den King Composer.

Viele Website Betreiber haben sich auf den Pagebuilder verlassen und mussten – nachdem der King Composer den Support eingestellt hat – die Webseite neu erstellen (lassen).

Im ersten Teil erkläre ich, wie du dein Blog erstellst (die ganze Technik).

Vendor-Lock-in bedeutet, dass du von einem Anbieter abhängig bist und dass es schwierig sein kann, von diesem Anbieter wegzukommen. Nutzt du Elementor, kann es schwierig sein, auf eine andere Seite-Builder-Plattform zu wechseln, ohne dass du viele deiner vorhandenen Designs und Layouts verlierst.

Bei den meisten Soloselbständigen hält sich der Umfang der Webseite oft in Grenzen. Startseite, Über-Mich-Seite und Verkaufsseite. Aber ein Blog … da können schnell 50–100 Blogartikel zusammen kommen, die im Zweifel alle neu erstellt werden müssen. Das kostet Zeit und Geld.

Elementor baut gerade das komplette Geschäftsmodell um, es gibt inzwischen nicht nur den Pagebuilder, sondern auch ein Hosting-Modell. Wird das Unternehmen gekauft oder entscheidet sich dazu, sich auf das Hosting zu konzentrieren, dann war es das mit dem Pagebuilder.

Der Gutenberg Editor ist der Standard-WordPress Editor. Und übrigens immer noch abwärts kompatibel mit dem „alten“ Editor. Die in die Jahre gekommenen Blogartikel werden einwandfrei im Gutenberg angezeigt und können weiter bearbeitet werden.

Der Gutenberg gibt dir deutlich mehr Planungssicherheit, wenn das ein Kriterium für dich ist.

Kosten

Elementor kann teuer werden. Obwohl Elementor ein Freemium-Modell hat und es eine kostenlose Version von Elementor gibt, bietet die kostenpflichtige Elementor Pro* Variante die richtig guten Features (ohne die ich keine Webseite erstellen wollte).

Freemium ist ein Geschäftsmodell, bei dem das Basisprodukt gratis angeboten wird, während das Vollprodukt und Erweiterungen kostenpflichtig sind.“ Wikipedia

Elementor rechnet die Lizenzen jährlich ab. Es gibt keine Möglichkeit, eine Lifetime Lizenz zu erwerben. Es lohnt sich aber, auf einen Black Friday Deal zu warten.

Lizenzmodell jährlich vs. Lifetime

Eine jährliche Lizenz ist eine Art von Lizenz, die für eine begrenzte Zeit, in der Regel ein Jahr, gültig ist. Kaufst du eine jährliche Lizenz, musst du nach Ablauf des Jahres eine neue Lizenz erwerben, um das Produkt weiter nutzen zu können. Das bedeutet, dass du jedes Jahr eine wiederkehrende Zahlung leisten musst, um das Produkt weiterhin verwenden zu können.

Eine Lifetime-Lizenz hingegen ist eine Art von Lizenz, die unbegrenzt gültig ist. Kaufst du eine Lifetime-Lizenz, hast du das Recht, das Produkt ohne zeitliche Begrenzung zu nutzen. Das bedeutet, dass du keine wiederkehrenden Zahlungen leisten musst, um das Produkt weiterhin nutzen zu können. Lifetime-Lizenzen sind oft teurer als jährliche Lizenzen, aber auf lange Sicht können sie kostengünstiger sein, wenn du das Produkt langfristig nutzen möchtest.

Elementor berechnet eine Lizenz pro Website. Erstellst du mehrere Webseiten, kann es schnell teuer werden.

Lizenzmodell „Single Website“ vs. „Unlimited Websites“

„Single Website“: eine Lizenz, die für eine Website nutzbar ist, erlaubt es dir, das Produkt nur auf einer einzigen Website zu verwenden. Möchtest du das Produkt auf einer anderen Website nutzen, musst du eine zusätzliche Lizenz erwerben.

„Unlimited Websites“ oder „unbegrenzte Websites“: Bedeutet, dass du den Pagebuilder (das Plugin) auf einer unbegrenzten Anzahl von Websites nutzen kannst, ohne zusätzliche Lizenzen erwerben zu müssen.

Es ist daher wichtig, die Nutzungsbedingungen genau zu prüfen, bevor du eine Lizenz kaufst.

Gutenberg ist standardmäßig in WordPress enthalten und komplett kostenlos.

Bugs

Elementor legt den Fokus auf neue Features und nicht auf Support.

Beispiel Icon Liste. Da habe ich mir einen Workaround erstellet und füge einen Code-Schnipsel in Elementor ein, um die Icons oben auszurichten. Das kann ich machen, weil ich Webdesignerin bin und abschätzen kann, ob ich mit dem Code das Ergebnis verbessere, oder die komplette Webseite zerstöre. Code einfügen ist aber absolut nichts für blutige Anfänger.

Support

Der Elementor Support war zugegeben schon mal besser.

Brauchst du wirklich Hilfe, dann musst du über eine Suchmaske ein Ticket eröffnen.

Obwohl du hier bereits gefragt wirst, ob du alle Updates gemacht hast und alle Plugins deaktiviert hattest, um auszuschließen, dass ein anderes Plugin den Bug verursacht.

Nach ca. 24 Stunden erhältst du eine Standard-E-Mail, in der du darum gebeten wirst, die Plugins erst zu aktualisieren und dann zur Sicherheit alle zu deaktivieren (um Inkompatibilität auszuschließen). Und zwar egal, was du angekreuzt hast.

Im nächsten Schritt wirst du nach einem Login gefragt (auch wenn der Login bereits in der Supportmaske eingetragen wurde). Das nervt!

Kontaktierst du den Elementor Support, brauchst du Nerven wie Drahtseile (oder eine große Flasche Eierlikör).

Der Gutenberg Editor ist nicht besser aufgestellt: Es gibt ein Support-Forum. Da kannst du dir die Antwort auf deine Fragen selbst heraussuchen.

Die Arbeitssprache ist übrigens in beiden Fällen englisch. Ist dein technisches Englisch nicht so gut: frag die Webdesignerin deines Vertrauens.

Fazit

Der Elementor ist einfacher und bietet mehr Design-Möglichkeiten.

Der Gutenberg ist schneller und bietet mehr Planungssicherheit.

GutenbergElementor
UsabilityGeht soMega gut!
DesignBasicFast alles möglich
Gesschwindigkeitsehr schnelllangsam
mobile Optimierungschlechtfast alles anpassbar
Security + Hackerangriffeweitere Absicherung nötigweitere Absicherung nötig
SupportForum (auf englisch)schlechte Qualität aber vorhanden (auf englisch)
Preiskostenlos59$ / Jahr

Am Ende darfst du aber für dich entscheiden, womit du deine Blogartikel erstellst.

Bloggen mit Gutenberg: Eine Anleitung

Hast du dich dafür entschieden, deine Blogartikel mit dem Gutenberg Editor zu veröffentlichen, dann findest du hier eine umfassende Anleitung dazu.

Blogartikel schreiben

Es ist immer eine gute Idee, dein Blogartikel in einem Textverarbeitungsprogramm zu erstellen, bevor du sie in WordPress veröffentlichst. Welches Textverarbeitungsprogramm ist dabei völlig egal (Word, Google, Docs, etc.).

Vorteile:

Du erstellst damit automatisch eine Sicherungskopie aller deiner Texte.

Du kannst deine Artikel auch offline schreiben, wenn du zum Beispiel in einem Café arbeitest oder keine Internetverbindung hast.

Du kannst mit einer Gliederungsansicht arbeiten und die Wort- und Zeichenanzahl jederzeit kontrollieren.

Du kannst deine Artikel auf Fehler und Stil überprüfen, bevor du sie in WordPress erstellst. Die Fehlerkorrektur in Word ist ausgezeichnet und die Pro Version von LanguageTool, mit der du deine Fehler im Browser verbessern kannst, nutzen wirklich nur die wenigsten.

Du hast die volle Kontrolle über deine Textformatierung, bevor du den Artikel in WordPress einfügst.

Nachteile:

Arbeite sorgfältig und akribisch, sonst wird deine Formatierung nicht übernommen.

Hast du Bilder oder Grafiken in deinem Artikel, musst du diese separat in WordPress einfügen. Das ist zeitaufwändig.

Für mich überwiegen klar die Vorteile!

Blogartikel Einstellungen

Bevor du deinen Blogartikel veröffentlichen kannst, solltest du wissen, was du im Gutenberg alles einstellen kannst.

Hier sind die wichtigsten Funktionen, die du beim Veröffentlichen von Blogartikeln in WordPress über den Gutenberg-Editor kennen solltest:

Oberes Menü: Dies ist das Hauptmenü von Gutenberg, das dir Zugriff auf alle verfügbaren Blöcke gibt, die du in deinem Artikel verwenden kannst.

Gutenberg oberes Menü

Linke Sidebar: Hier kannst du alle verfügbaren Blöcke anzeigen oder die Listenansicht der verwendeten Blöcke.

Rechte Sidebar: Hier findest du alle Einstellungsmöglichkeiten (ist beim Elementor links). Du kannst in der Artikel-Ansicht alle grundlegenden Einstellungen für deinen Artikel vornehmen, wie z. B. den Titel, die URL und die Kategorie. Aber auch in der Block-Ansicht die Einstellungen und das Design der Blöcke ändern.

Gutenberg rechte Sidebar

Blogartikel während der Bearbeitung speichern (rechte Sidebar):
Du kannst deinen Artikel als Entwurf speichern und später veröffentlichen oder ihn als privat kennzeichnen und nur bestimmten Personen zugänglich machen.

Passwortgeschützt veröffentlichen (interner Bereich oder Membership-Area): Du kannst deinen Artikel passwortgeschützt veröffentlichen, um ihn nur bestimmten Benutzern zugänglich zu machen.

Gutenberg passwortgeschützter Bereich

Kategorien (rechte Sidebar):
Du solltest deinen Artikel einer oder mehreren Kategorien zuordnen, um es deinen Lesern zu erleichtern, ähnliche Artikel zu finden.

Tags/Schlagwörter (rechte Sidebar):
Du kannst Schlagwörter für deinen Artikel festlegen, um es deinen Lesern zu erleichtern, ähnliche Artikel zu finden.

Beitragsbild (rechte Sidebar):
Du solltest ein Beitragsbild für deinen Artikel festlegen, um ihn visuell ansprechender zu gestalten.

Kommentare:

Blogartikel auf der Startseite behalten „Sticky Post“ (rechte Sidebar):
Du kannst deinen Artikel auf der Startseite deines Blogs fixieren, um sicherzustellen, dass er für alle Besucher sichtbar ist.

Rankmath SEO-Tools (im oberen Menü):
Nutzt du Rankmath als Plugin, hast du Zugriff auf die SEO-Tools direkt im Gutenberg-Editor. Du kannst etwa den Titel, die Meta-Beschreibung und die Keywords für deinen Artikel festlegen.

Rankmath Menü

Werkzeugleiste fixieren (über die drei Punkte oben rechts):
Damit kannst du die Werkzeugleiste oben fixieren, so verdeckt sie keinen weiteren Textblock und du kannst schneller auf die Optionen zugreifen.

obere Werkzeugleiste fixieren

Vollbildmodus (über die drei Punkte oben rechts):
Du kannst den Gutenberg-Editor im Vollbildmodus anzeigen lassen, um ablenkungsfrei zu arbeiten.

Vollbildmodus Gutenberg

HTML-Code anzeigen lassen (über die drei Punkte oben rechts):
Willst du mit HTML-Code arbeiten, kannst du ihn im Gutenberg-Editor anzeigen lassen.

Code Editor Gutenberg

Alle Blöcke kopieren (über die drei Punkte oben rechts):
Du kannst alle Blöcke in deinem Artikel kopieren und in einem anderen Artikel einfügen.

Alle Blöcke kopieren Gutenberg

Blogartikel erstellen: die wichtigsten Blöcke

Textblock: Mit diesem Block kannst du Text auf deiner Website erstellen und formatieren.

Gutenberg Absatz Block

Überschriften-Block: Mit diesem Block kannst du verschiedene Überschriften auf deiner Website erstellen.

Gutenberg Überschrift Block

Bild- oder Galerie-Block: Mit diesem Block kannst du Bilder oder Grafiken auf deiner Website hinzufügen.

Bild Block Gutenberg

Video-Block: Mit diesem Block kannst du Videos auf deiner Website hochladen und einfügen. Bitte mach es nicht. Nutze die „Einbetten-Funktion“.

Video einbetten Block Gutenberg

Button-Block: Mit diesem Block kannst du Buttons auf deiner Website einfügen.

Gutenberg Block Button

Addons

Der Gutenberg Editor ist entwicklungstechnisch gesehen noch ein Baby.

Er kann bei Weitem nicht das, was die ausgereiften Pagebuilder an Funktionalität im Gepäck haben.

Deswegen gibt es etliche Addons zum Gutenberg Editor, die die Funktionalität massiv erweitern und die Benutzerfreundlichkeit enorm verbessern.

Einige der beliebtesten Addons sind:

Generate Blocks
Das Plugin von GeneratePress kommt ist das, was ich tatsächlich für meinen Blog nutze. Es sieht erst mal nach wenig aus: Das Plugin ist mit nur vier Blöcken gestartet (Container, Headline, Grid, Buttons). Das Konzept mich tatsächlich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Und das scheint auch anderen Nutzern so zu gehen, denn es sind Blöcke dazu gekommen.

Aber damit kann ich hervorragende Blog-Designs erstellen, ohne die Ladezeit zu erhöhen. Perfekt!

Der größte Vorteil der Pro-Version sind die Local Pattern (du kannst eigene Vorlagen erstellen) und Global Styles (Formatierungen für Blöcke global abspeichern). Die Blöcke werden ergänzt durch die Vorlagen-Bibliothek.

Die Pro-Version* kostet 39 $ pro Lizenz im Jahr.

Spectra

Die Entwickler von Astra Theme haben mit dem Spectra for Gutenberg Addon ein kleines Meisterwerk geschaffen.

Astra schafft in meinen Kunden-Webseiten seit Jahren die Basis, auf der ich mit dem Elementor Theme Builder Webseiten erstelle.

Allem Anschein nach wollen sich die Entwickler mit Spectra vom Elementor unabhängig machen. Sie haben mit den Ultimate Addons for Elementor bereits eine perfekte Ergänzung zum Elementor geschaffen und nutzen so das Wissen über Usability und wenden es auf den Gutenberg Editor an.

Spectra ist (noch?) komplett kostenlos.

Meine lieblings-Features:

Flexbox-Container

Vergiss Zeilen und Spalten. Spectra nutzt Container. Die sind deutlich flexibler, denn du kannst sie sowohl als Zeile und als Spalte nutzen.

Hast du schon mit dem Elementor gearbeitet, dann ist das eine sehr intuitive Ergänzung. Die Container Einstellungen von Elementor und Spectra sind fast identisch.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 7

Copy-and-paste

Hast du deine Blöcke einmal erstellt und das Design dir gefällt, dann kannst du es immer wieder nutzen und auf andere Blöcke anwenden.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 8

Blöcke

Es gibt unzählige Blöcke, mit denen du deine Blogartikel nach Belieben gestalten kannst.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 9

Um die Ladezeit zu verbessern, solltest du dir einmal überlegen, welche Blöcke du konkret nutzen wirst und die anderen deaktivieren.

Ultimate Blocks

Ein hervorragendes Addon, dass den Gutenberg Editor um etliche Blöcke und ein paar Spielereien ergänzt.

Inhaltsverzeichnis, Review Boxen (wenn du viele Tool-Tests veröffentlichen möchtest), Content Toggles (für FAQ Bereiche), Countdown Timer, Progress Bar oder Icon Listen. Da ist für jeden Blogpost etwas Brauchbares dabei!

Ultimate Blocks ist komplett kostenlos.

Um die Ladezeit zu verbessern, solltest du dir einmal überlegen, welche Blöcke du nutzen wirst und die anderen deaktivieren.

CoBlocks

Einer er größten US Hoster (GoDaddy) hat mit CoBlocks ein Addon speziell für Content Creator entwickelt.

CoBlocks nutzt Zeilen und Spalten (und keine Container). Das könnte für einige bereits ein Entscheidungskriterium sein.

Es gibt 32 Blöcke.

Davon sind einige dabei, die mich absolut überzeugen, wie der GIF-Block (Achtung: Copyright beachten!!!)

Aber auch viele, die gut gemeint sind, aber unterirdisch aussehen.

Beispiele wären da der Event oder der Food&Drink Block

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 10
Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 11

Das Addon ist komplett kostenlos.

Elementor Blocks

Das Plugin verbindet zwei komplett unterschiedliche Welten miteinander.

Willst du deine Blogartikel in Gutenberg schreiben, aber für einzelne Anwendungsmöglichkeiten einen Elementor Container einfügen willst, dann ist dieses Addon perfekt für dich.

So kannst du etwa ein Newsletter Formular aus dem Elementor in deinen Blogartikel einfügen.

Das Addon ist komplett kostenlos.

Blocks-Bakery + Gutenberg AI

Blocks Bakery ist ein Premium Addon für 35 $ und vor allem interessant für alle, die vom Elementor umsteigen wollen.

Denn für 45$ kann man mit dem Plugin Plugin Gutenberg AI Elementor Designs automatisch auf Gutenberg Designs umwandeln lassen.

Ich empfehle es, wenn du deine Blogartikel im Elementor erstellt hast und auf Gutenberg wechseln willst.

Die Vorteile von Gutenberg-Addons sind:

Funktionalität: Mit den richtigen Gutenberg-Addons, kannst du den Block-Builder sogar nutzen. Auch wenn es für mich noch lange keine Alternative zu Elementor ist.

Usability: Viele Gutenberg-Addons verbessern die Benutzerfreundlichkeit auf ein erträgliches Maß.

Flexibilität: Es gibt einfach mehr Blöcke. Also zusätzlich zu Überschrift, Absatz und Bild. Das ermöglicht deutlich komplexere Layouts.

Zeitersparnis: Mit Zusatzfunktionen wie „Formatierung kopieren“ kannst du massiv Zeit sparenUnd das ist nur ein Beispiel.

Insgesamt kannst du mit den passenden Addons ordentliche Design mit dem Gutenberg erstellen. Aber Vorsicht: Du kaufst dir hier nur einen neuen Pagebuilder. Pass auf, dass du dich nicht in einen Vendor-Lock-In begibst.

Vendor-Lock-in bedeutet, dass du von einem Anbieter abhängig bist und dass es schwierig sein kann, von diesem Anbieter wegzukommen. Nutzt du Elementor, kann es schwierig sein, auf eine andere Seite-Builder-Plattform zu wechseln, ohne dass du viele deiner vorhandenen Designs und Layouts verlierst.

Fazit: Bloggen mit dem Gutenberg

Ich empfehle derzeit, mit dem Gutenberg zu bloggen und dabei so gut es geht auf Addons zu verzichten. Jedes weitere Plugin muss geladen werden und so wird deine Ladezeit natürlich mit jedem zusätzlichen Plugin immer schlechter.

Bloggen mit Elementor: Eine Anleitung

Der Elementor ist ein genialer Pagebuilder, den du für deine Blogartikel nutzen kannst. Bitte beachte aber, dass dir dadurch ein paar Nachteile entstehen, bevor du dich dafür entscheidest, mit dem Elementor zu bloggen.

Blogartikel Einstellungen

Im Elementor Page Builder kannst du nur wenige Blogartikel Einstellungen vornehmen.

Blog-Titel

Du kannst den Titel in den Einstellungen ändern.

Elementor Blog EInstellungen Titel ändern

Blogartikel während der Bearbeitung speichern:
Der Elementor fackelt nicht lange und veröffentlicht, sobald du „speichern“ oder „aktualisieren“ drückst.

Willst du das verhindern, damit du deine Beiträge in Ruhe fertigstellen kannst, dann solltest du sie „privat veröffentlichen“.

Elementor Einstellungenprivat veröffentlichen

Beitragsbild:
Du solltest ein Beitragsbild für deinen Artikel festlegen, um ihn visuell ansprechender zu gestalten.

Kommentare:

Rankmath SEO-Tools:
Verwendest du du Rankmath als Plugin, hast du Zugriff auf die SEO-Tools direkt im Elementor Menü. Du kannst etwa den Titel, die Meta-Beschreibung und die Schlüsselwörter für deinen Artikel festlegen.

Elementor Rankmath Einstellungen

Blogartikel erstellen: Die wichtigsten Widgets

Text: Damit kannst du Fließtext auf deine Webseiten hinzufügen.

Bild: Mit diesem Widget kannst du Bilder oder Grafiken einfügen.

Überschrift: für Überschriften und Zwischenüberschriften.

Icon-Liste: für Aufzählungen. Auch wenn das Widget leider die Icons nicht mehr standardmäßig nach oben ausrichtet, ist es deutlich besser zu formatieren als eine einfache „Aufzählung“ im Fließtext.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 12

Video: Damit kannst du Videos auf deiner Webseite einbetten.

Button: für Buttons und CTAs.

Formular: für Kontaktformulare oder Newsletter-Optins.
Ich habe auch einen Blogartikel dazu, wie du DSGVO-konforme Newsletter-Formulare erstellen kannst.

Du kannst dir gern meinen Blogartikel zum Elementor anschauen, wenn du hier noch tiefer einsteigen willst.

Addons

Auch für den Elementor gibt es jede Menge Addons. Der Elementor deckt zwar in der Pro-Version schon unfassbar viel ab, aber es gibt immer wieder mal das ein oder andere Feature, auf das man nicht verzichten möchte und für genau diesen Spezialfall lohnt sich dann ein Elementor-Addon. Also ein zusätzliches Plugin, das den Elementor ergänzt.

Worauf ich achte, wenn ich Plugins installiere:
Eine hohe Anzahl aktiver Installationen (da mache ich nur Ausnahmen, wenn Entwickler, die ich sehr schätze, ein neues Plugin entwickeln) und die letzte Aktualisierung. Je länger die Aktualisierung zurückliegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Sicherheitslücke vorliegt.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 13
Ultimate Addons for Elementor:

Ultimate Addons für Elementor (UAE) ist mein persönlicher Favorit. Die Entwickler sind Brainstorm Force (und haben auch Astra Theme entwickelt). Die meisten Widgets in UAE sind so nicht in der Elementor Pro Version, die Entwickler haben hier eine perfekte Ergänzung geschaffen.

Was ich in Kundenprojekten regelmäßig nutze:

Before-After-Slider

Perfekt für Portfolio Beiträge. Man kann perfekt zeigen, was man erarbeitet hat, wenn man eine ordentliche Foto-Dokumentation macht.

Before After SLider UAE Ultimate Addons

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Lieb ich! Damit kannst du zum Beispiel zwischen vorher/nachher oder bei Salespages zwischen Einmalzahlung und Ratenzahlung wechseln.

UAE Content Toggle

Timeline

Das Feature nutze ich vor allem, um Verkaufsprozesse zu gestalten. Du kannst es dir gern auf meiner Salespage für die Strategie-Session in Action anschauen.

Timeline Widget UAE

Blog-Archiv mit Filterfunktion

Du kannst deine Leser die Blobeiträge nach Tags filtern lassen. So sieht das auf meinem Blog aus.

Tgs zum Blogbeiträge filtern

Hotspot-Widget

Du kannst Bilder mit Info-Punkten versehen. Sogenannte Image-Hotspots. Die sind klickbar und du kannst Informationen zu jedem Info-Point hinterlegen.

UAE Hotspot Widget

Hier sind alle Widgets im Überblick:

UAE alle Widgets

Was mich zusätzlich überzeugt hat, ist die Copy-and-paste Funktion. Die ist einfach unfassbar hilfreich, wenn du schnell und einfach Inhalte duplizieren willst (und funktioniert auch über verschiedene Webseiten hinweg).

UAE Copy all

Unlimited Addons für Elementor kostet momentan 69 $.

Jet Elements

Von Crocoblock*, einem ukrainischen Entwicklerteam.

Meine lieblings-Widgets:

Section Parallax

Hast du vor, deine Webseite so richtig krass zu animieren, dann ist das dein Widget!

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 14

Schau dir auf jeden Fall die Live-Demo an!

Der Parallax-Effekt ist ein interaktiver Effekt. Dabei werden verschiedene Objekte auf unterschiedlichen Ebenen positioniert und getrennt voneinander (in unterschiedlichen Geschwindigkeiten) bewegt. Durch diese optische Täuschung wird Räumlichkeit oder Bewegung simuliert.

Pie Chart, Tabellen, Progress Bar und Circle, Tabellen
Mit diesen Widgets kannst du Daten sehr übersichtlich auf deiner Webseite abbilden.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 15
Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 16

Gerade die Tabellen sind mega!

Wetter

Arbeitest du lokal und spielt das Wetter für dich eine Rolle, kannst du den Wetterbericht mit diesem Widget einbinden.

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 17

Countdown Timer

Gehören Sales und Launches zu deinem Tagesgeschäft, dann kannst du den Countdown damit perfekt abbilden.

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Eine Übersicht aller Widgets:

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 19

Das Crocoblock Plugin* kostet 43 $.

Envato Elements

Envato Elements bietet „eigentlich“ komplette Elementor Vorlagen, Grafiken oder Fotos, die du auf deiner Website nutzen kannst. ABER du kannst hier auch Elementor Plugins herunterladen. Und die sind teilweise richtig gut!

Du bekommst hier für deine Lizenzgebühr ein Komplettpaket, mit dem du vielleicht gar nicht gerechnet hast.

Ich nutze Envato Elements seit Jahren und bin extrem zufrieden!

Envato Elements * kostet derzeit ab 14,50 / Monat.

Fazit: Bloggen mit dem Elementor

Bloggen mit dem Elementor ist möglich und wenn du dich nicht mehr umgewöhnen willst tatsächlich besser, als gar nicht bloggen.

Ich empfehle momentan, mit Gutenberg zu bloggen (je weniger Addons, desto besser).

SEO mit Rankmath

Als Webseitenbetreiber weißt du sicher, wie wichtig es ist, bei Google gut gefunden zu werden. Schließlich ist das der beste Weg, um langfristig mehr Besucher auf deine Seite zu locken , die deine Blogartikel lesen (und deine Produkte kaufen).

Aber wie schafft man es, bei den Suchergebnissen oben zu landen? Dazu habe ich den ausführlichen Blogartikel „Alles über SEO“ geschrieben. Das würde hier den Rahmen sprengen.

Ein erster Schritt ist es, dein Snippet aktiv zu gestalten. Das kannst du mit RankMath tun. Rankmath ist übrigens ein Freemium Modell, du kannst die Basisversion komplett kostenlos nutzen.

Snippet
Ein Snippet ist der kurze Textauszug, der in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google unter dem Titel der Seite und der URL angezeigt wird. Das Snippet gibt eine Vorschau darauf, was den Leser auf der Zielseite erwartet. Hast du das beste Snippet, wird dein Artikel am ehesten geklickt.
Ein Snippet besteht normalerweise aus dem Titel der Seite, der URL und einer Meta Description (eine kurze Zusammenfassung deines Seiteninhalts).

Wie du deine Metadescription mit Rankmath änderst (und ein paar Tipps und Tricks), kannst du dir im Video anschauen. Oder du liest den ausführlichen Testbericht zu Rankmath.

Lohnt sich Rankmath Pro?

Das kommt darauf an…

Hast du vor, SEO professionell zu betreiben, dann kann es sich lohnen.

Rankmath Pro Funktionen, die ich regelmäßig nutze (und es gibt noch mehr):

Die ultimative Anleitung zum Blogartikel schreiben für Selbstständige 20

Local SEO: Ich arbeite als strategische Beraterin immer wieder hier in der Region für größere Unternehmen mit den Web-Teams zusammen. Das funktioniert aber nur, wenn ich lokal dafür gefunden werde. Geht mit Rankmath hervorragend!

Automatische Videoerkennung für Videoschema: Ich habe viele YouTube Tutorials und nutze diese Funktion regelmäßig.

FAQ Schema-Block: Den nutze ich für wirklich viele meiner Blogartikel.

180 Tage zum Aufbewahren von Google-Daten: Damit kann ich meine Auswertung doppelt so lange machen wie mit der Basis-Version. Das ist für mich wichtig, weil SEO langfristig ist und es manchmal ewig dauert, bis sich etwas tut.

E-Mail-Berichte 2x im Monat: So habe ich wirklich meine SEO Ergebnisse nah unter Beobachtung und kann den Fokus nicht verlieren.

Report über die Top 5 erfolgreichsten und verlorenen Keywords sowie Beiträge: Ich liebe den „Renner und Penner“ Bericht von Rankmath.

Positionsverlauf für Keywords und Beiträge: Einfache, aber effiziente Möglichkeit, das eigene Keyword-Monitoring zu gestalten.

Mein Fazit:
Rankmath ist ein solides Tool mit wenigen extrem übersichtlichen Funktionen, einem kompletten SEO Einsteiger eine solide Möglichkeit gibt, das eigene SEO regelmäßig und mit wenig Aufwand auszuwerten.

Rankmath Pro kostet 59 $ pro Jahr und ist damit ein absolut kostengünstiges SEO Tool mit wichtigen Funktionen insbesondere im Monitoring.

Troubleshooting beim Blogartikel schreiben

Nicht jeder schreibt Blogartikel am laufenden Band. Für ein paar Probleme habe ich deswegen Tipps und Tricks gesammelt:

Keine Zeit: Selbstständige haben auch ohne Blog genug zu tun. Es kann wirklich schwer werden, im turbulenten Arbeitsalltag Zeit zum Bloggen zu finden. Plane am besten regelmäßig Zeit zum Schreiben ein. Die Schreibzeit darf übrigens nicht „bei Bedarf“ als Puffer genutzt werden, wenn ein Kundenauftrag havariert. Gewöhn dir das nicht an, denn dann bringt dir auch der Schreibtermin mit dir selbst wenig.

Blogthemen finden: Fällt dir einfach nichts ein, dann nutze ein SEO Tool wie „Answer the Publik“ und lass dir die wichtigsten Fragen zu deinem Themenbereich anzeigen. Oder nutze deine Podcast-App und gebe deinen Themenbereich ein. Lass dich von den Podcast-Folgen inspirieren. Wenn du erst einen Anfang hast, dann geht es schnell voran.

Schreibblockade: Unter uns: ich glaube nicht an Schreibblockaden.

Lois Lowry hat sinngemäß dazu mal gesagt, er hat noch nie einen Trucker mit „Truckers-Block“ und einen Zahnarzt mit „Zahnarzt-Block“ gesehen. Es fällt mir genauso schwer wie ihm, daran zu glauben, dass es genau für diese Tätigkeit eine Blockade geben soll, die so crazy-shit-abgefahren-blockierend ist, dass es dafür einen Fachbegriff gibt. Schreiben ist wie Rechnungen bezahlen und Zahnseide benutzen. Jammern hilft nicht. Wenn es gemacht werden muss, dann fang an. Je öfter du dich tatsächlich dazu überwinden kannst, desto leichter fällt es dir.

Technische Probleme: Wenn du einfach die Blogartikel nicht veröffentlicht bekommst, dann gib diesen Teil ab. Bezahl jemanden dafür, das für dich zu übernehmen.

Traffic / Leser: Traffic mit deinen Inhalten zu generieren, ist die Königsdisziplin. Das Internet ist blöderweise schon voll. Niemand hat darauf gewartet, dass du endlich anfängst zu schreiben. Die meisten Blog-Anfänger haben keine Idee, wie man suchmaschinenoptimiert schreibt. Und selbst wenn: Bis Google deine Artikel regelmäßig rankt, dauert das einfach seine Zeit. Da brauchst du Durchhaltevermögen.
Nach der Veröffentlichung kommt das Marketing: Teile deine Artikel im Newsletter, auf Social Media oder schalte Anzeigen.

Erfolgsmessung: Das ist gar nicht so einfach!

Dafür legst du zuerst die Erfolgsfaktoren für dein Blog fest. Da kommt am ehesten eine gesunde Mischung aus Klicks und Einnahmen infrage. Denn wenn du für deine Firma einen Blog startest, dann bringen dich die Seitenaufrufe per se nicht weiter. Du willst damit Kunden gewinnen und das misst man am besten über die Einnahmen.

Beide Faktoren sind nicht so einfach zu messen.

Seitenaufrufe: „Früher“ als das Internet noch jung war, haben alle meine Kunden einfach Google Analytics angeschlossen und genau ein mal da rein geschaut. Danach nicht mehr. Google Analytics ist aber nicht DSGVO-konform. Eine Alternative ist Search Console oder Statify.

Einnahmen: damit du deine Einnahmen deinen Blogartikel zuordnen kannst, musst du alle deine Kunden fragen, wo sie dich gefunden haben. UND danach systematisch in eine Tabelle eintragen. Spoiler Alert: Macht allerdings niemand.

SEO-Optimierung: Das Schreiben von Blogartikeln geht den meisten meiner Kunden noch leicht von der Hand. Aber um Blogartikel zu schreiben, die gern gelesen werden und professionell für Suchmaschinen optimiert sind, brauchst du ziemlich nerdige SEO Kenntnisse und Fähigkeiten.

Natürlich sind diese Probleme nicht unüberwindbar und es gibt viele Strategien und Taktiken, mit denen man sie angehen kann. Aber es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass es Herausforderungen geben kann, wenn man einen Blog betreibt, und dass man bereit sein muss, diese Herausforderungen anzugehen, um erfolgreich zu sein.

Wenn dir Schreiben einfach nicht liegt: Diktieren / Transkribieren

Manchmal kann das Schreiben zeitaufwendig und mühsam sein. Das, was mir tatsächlich am meisten hilft, ist eine feste Schreibroutine. Ich habe feste Zeiten in meinem Kalender geblockt, an denen ich blogge. Da wird recherchiert, geschrieben, korrigiert und veröffentlicht. Ich habe eine Playlist, die ich dabei über Kopfhörer höre und eine Duftkerze, die ich anzünde. Genauso, wie mein Körper morgens auf Autopilot zum Zähneputzen ins Bad läuft, geht mein Gehirn direkt in den Schreibmodus über, wenn die Kerze an und die Musik losgeht.

Geht dir das Schreiben aber nicht so leicht von der Hand, dann versuche es mal mit Diktieren oder Transkribieren.

Transkribieren bedeutet, dass du eine aufgenommene Audio- oder Video-Datei in Text umwandelst.
Diktieren ist ähnlich, aber hier sprichst du direkt in ein Diktiergerät oder eine Diktier-App und das gesprochene Wort wird automatisch in Text umgewandelt.

Herausforderungen beim Transkribieren / Diktieren

Genauigkeit: Die Genauigkeit der Transkription oder des diktierten Textes kann beeinträchtigt sein, wenn die Tonqualität schlecht ist oder man unklar spricht.

Bearbeitung: Wenn du den Text bearbeiten oder überarbeiten musst, kann es schwierig sein, dies in einem bereits transkribierten oder diktierten Text zu tun.

Kosten: Einige Diktier-Apps oder Transkriptions-Dienste können kostenpflichtig sein, was möglicherweise zusätzliche Kosten verursacht.

Technische Fähigkeiten: Nicht jeder Selbstständige ist technisch versiert genug, um die erforderlichen Geräte und Anwendungen zu nutzen.

Zeitmanagement: Das Transkribieren oder Diktieren kann zeitaufwendig sein, und es kann schwierig sein, dies in einen bereits vollen Tagesablauf einzuplanen.

Trotz dieser Herausforderungen können Transkribieren und Diktieren als Hilfsmittel für das Schreiben von Blogartikeln sehr effektiv sein.

Hier sind einige Tipps, um diese Herausforderungen zu überwinden:

Tools

Beide Methoden können dir das Schreiben von Blogartikeln erheblich erleichtern und dir dadurch Zeit sparen. Ich habe beide Methoden getestet und stelle dir ein paar Tools vor, die du dazu nutzen kannst.

Diktierfunktion auf dem iPhone oder in WhatsApp

Das ist eine der einfachsten Methoden, um zu testen, ob Diktieren etwas für dich ist. Nutze das, was ohnehin schon da ist. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut die Diktierfunktion funktioniert, wenn man der Technik eine Chance gibt.

Mein Mann hat seit Jahren keine einzige WhatsApp Nachricht getippt und kommt damit hervorragend zurecht. Warum sollte das nicht für Blogtexte funktionieren. Schick sie einfach deiner Mutter. Die sollte dich genug lieben, um das für die Testphase auszuhalten.

Dragon Anywhere

Willst du deine Texte ernsthaft diktieren, dann lohnt es sich, eine spezielle Software dafür anzuschaffen. Dragon Anywhere ist eine Software, die ich gezielt dafür getestet habe. Ich fand sie ok.

Dragon Anywhere verspricht eine höhere Genauigkeit im Vergleich zur iPhone Diktierfunktion. Die App bietet zusätzliche Funktionen wie das Hinzufügen von Interpunktion und das Bearbeiten von Text durch Sprachbefehle. Ursprünglich für den Legal-Bereich entwickelt, für Anwälte, die schon immer viel diktiert haben.

Überzeugt hat mich das nicht.

Dragon Dictation tut, was es soll. Ich fand es aber nicht wahnsinnig viel besser als die Diktierfunktion im Handy, die mir als iPhone Nutzerin kostenlos zur Verfügung steht. Der Test ist aber schon etwas her.

Amberscript

Amberscript ist eine Transkription-Software, die es dir ermöglicht, schnell und einfach Audio- oder Video-Dateien in Text umzuwandeln.

Eine spannende Möglichkeit, wenn Schreiben dir nicht liegt und du (noch) nicht genug Budget für eine Assistenz hast, die deine Audios für dich tippt.

Du kannst dafür deine Blogartikel diktieren und in Text umwandeln lassen oder Podcast-Folgen oder YouTube-Videos als Grundlage für deine Blogartikel verwenden, anstatt alles selbst schreiben zu müssen.

Ich nutze Amberscript jetzt schon mehrere Jahre und bin damit sehr zufrieden. Es ist nicht so, dass ich die Texte direkt aus Amberscript veröffentlichen kann. Gerade, wenn du Interviews transkribieren lässt, sind die Aufnahmen eher umgangssprachlich und benötigen Struktur.

Richtig spannend wird das erst, wenn du die Transkription mit ChatGPT oder von einer virtuellen Assistenz überarbeiten lässt. Dazu später mehr.

Virtuelle Assistenz / SEO

Das ist definitiv die Premium-Variante! Hast du etwas Budget und willst langfristig auf Google gefunden werden, kann es eine wirklich spannende Strategie sein, eine virtuelle Assistenz mit SEO Kenntnissen (oder einen Profi-SEO) damit zu beauftragen, aus deinen Podcast-Folgen oder Audio-Dateien Blogartikel zu erstellen.

Seit der Veröffentlichung meines letzten Buches „Podcasts erstellen, die verkaufen“ arbeite mit mehreren Kunden so an ihrer Content-Strategie. Nach einer umfangreichen Keywordanalyse sortieren wir die Themen, erstellen einen Redaktionsplan und dann erstelle ich eine Gliederung aus SEO-Sicht, die mein Kunde mit persönlichen Stories und Beispielen aus seinem Arbeitsalltag ergänzt.

Aus dieser Gliederung entsteht dann eine Podcast-Folge. Aus der Audio-Datei kann ich mit einem kurzen Umweg über Amberscript einen SEO-optimieren Blogartikel erstellen. Vor der Veröffentlichung gibt es eine Korrekturschleife und nach der Freigabe durch den Kunden wird der Blogartikel veröffentlicht.

Fazit

Durch Transkribieren oder Diktieren kannst du deinen kreativen Prozess massiv unterstützen. Vor allem, wenn du nicht gern schreibst, sondern eher sprichst.

AI-Content: Solltest du deine Blogartikel mit ChatGPT schreiben?

Als Selbstständige mit wenig Zeit kann es verlockend sein, deine Blogartikel einfach von ChatGPT (oder einem anderen AI-Content-Generator) erstellen zu lassen. Hört sich erst mal nach einer sehr einfachen Lösung an.

Allerdings schreibt ChatGPT nur selten genauso wie du. Die Texte sind austauschbar, Fakten müssen separat geprüft werden (da gibt es häufig Fehler). Was komplett fehlt, sind persönliche Erfahrungen und die kleinen Geschichten, Anekdoten und Beispiele aus deinem Arbeitsalltag, die deine Blogbeiträge besonders lesenswert machen.

Ich nutze ChatGPT schon eine Weile bei der Content-Erstellung. Dabei ist es aber wie bei jedem Werkzeug oder Instrument: Das teuerste oder technisch beste Gerät allein kann ohne einen Profi, der es bedient in der Regel nicht besonders viel. Es braucht einen begabten Handwerker, der es bedient.

Am Beispiel: Du kannst die transkribierten Texte aus Amberscript von ChatGPT zusammen fassen oder neu formulieren oder überarbeiten lassen. Das ist ein sehr smarter und effektiver Workflow.

Nimm dir Zeit und lerne, wie ChatGPT funktioniert und wie es dir bei der Erstellung deiner Blogartikel zuarbeiten kann.

Kannst du ChatGPT schnell und effektiv bedienen und hast konkrete Anwendungsmöglichkeiten, dann kann es eine enorme Arbeitserleichterung sein.

KI-TextgeneratorAnwendungSprachenPreis
Chat GPTTextgeneratorenglisch, wenig deutschkostenlos
Jasper*Textgeneratorab 24 $ / Monat
NeuroflashTextgeneratordeutschab (0) 29 € / Monat
WordHero*Textgeneratorenglisch, deutsch89$ Lifetime bei Appsumo
DeepLÜbersetzeran 7,49 € / Monat
Amberskript*Transkription und Untertitelab 56 € / Monat

Wenn du ahnungslos vor der Eingabezeile von ChatGPT sitzt und vage Anweisungen gibst, dann kannst du nicht erwarten, dass dabei Blogartikel entstehen, mit denen du Autorenpreise (oder Kunden) gewinnen wirst.

FAQ zum Schreiben von Blogartikeln

Wie schreibe ich einen guten Blogbeitrag?

Ein guter Blogbeitrag beginnt mit einem klaren Thema und einem ansprechenden Titel. Du solltest ausführlich recherchieren und deine Gedanken gut strukturieren. Verwende Überschriften, Listen und Bilder, um deinen Text leicht lesbar zu machen. Denke daran, deine persönliche Stimme und Meinung einzubringen und am Ende immer einen Call-to-Action, der genau zu deinem Verkaufsprozess passt.

Was ist ein guter Blogartikel?

Ein guter Blogartikel ist informativ, gut geschrieben und für deine Zielgruppe relevant. Er sollte einen Mehrwert bieten, leicht lesbar sein und auf einem tiefgehenden Verständnis des Themas basieren. Außerdem sollte ein guter Blogartikel deine Leser zielgerichtet mit Informationen versorgen und klar machen, dass du Produkte und Dienstleistungen im Sortiment hast, die weit über den Blogartikel hinausgehen und eigentlich der einzige logische nächste Schritt sind.

Wie sieht ein Blogeintrag aus?

Ein Blogeintrag besteht in der Regel aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schlussteil. Dazwischen können Bilder, Videos, Infografiken oder Zitate eingefügt werden. Es ist auch wichtig, den Beitrag in leicht verdauliche Abschnitte zu unterteilen, meist durch Verwendung von Zwischenüberschriften.
Wenn. duwissen willst, wie du dein Blogdesign erstellst, dann schau dir meinen Blogartikel an zu „Blog erstellen„. Da gehe ich detailliert darauf ein.

Wie schreibt man gute Blogartikel?

Das Geheimnis guter Blogartikel liegt in der Klarheit und der Nähe an deinen Verkaufsprozess. Ein guter Blogartikel entscheidet sich vor allem durch deine Menung und efahrung davon, was eine KI in zwei Minuten zusammen tippen kann.
Dein Blogartikel sollte für deine Zielgruppe relevant sein und dich als Experte zeigen.
Gute Recherche, gründliches Lektorat und ein starkes Verständnis deiner Zielgruppe sind ebenfalls wichtige Faktoren.

Wie lange dauert es einen Blogartikel zu schreiben?

Die Dauer kann stark variieren, je nachdem, wie schnell du schreibst, wie viel Recherche erforderlich ist und wie lang der Artikel sein soll. Im Durchschnitt könnte es zwischen 1 bis 4 Stunden dauern, einen qualitativ hochwertigen Blogbeitrag zu erstellen. Ich habe auch schon mehrere Tage an einem Artikel gesessen. Vor allem, wenn ich wie in dieser Artikelserie mehrere Video-Tutorials dafür erstelle.

Was macht einen guten Blogartikel aus?

Ein guter Blogartikel ist relevant, informativ und unterhaltsam. Er sollte einen Mehrwert für den Leser bieten und idealerweise zur Interaktion oder zum Teilen anregen.

Für wen lohnt es sich, Blogartikel schreiben zu lassen?

Das Auslagern von Blogartikeln kann für viele Menschen und Unternehmen sinnvoll sein, insbesondere für diejenigen, die nicht die Zeit, das Talent oder die Ressourcen haben, um regelmäßig qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen. Es kann auch hilfreich sein für diejenigen, die einen professionellen Schreibstil oder Fachkenntnisse in einem bestimmten Bereich benötigen.

Ich bin Mareike Schamberger: Die Frau hinter #TeamStreber.
Ich bin Webdesignerin, Autorin und Expertin für das strategische Verkaufen im Internet mit über 15 Jahren Berufserfahrung.
Wenn es darum geht, die DSGVO auf deiner Webseite alltagstauglich umzusetzen, bist du hier richtig! Statt aufzuzählen, was alles nicht geht, teste ich Tools und suche Lösungen, die in der Praxis funktionieren.
Ich liebe es, Webseiten zu erstellen, die verkaufen. Deshalb habe ich dazu auch ein Buch geschrieben.

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