Wie du die Farbpalette für deine Marke erstellst

Jeder Kunden, der vmit mir gemeinsam eine Webseite erstellen möchte, darf als erstes mein Workbook und auch das #TeamStreber Style Sheet ausfüllen.
Das ist für mich der optische Rahmen, daran kann ich mich immer wieder orientieren.
Mit dem Style Sheet ist es noch einfacher, eine starke Marke aufzubauen. Denn man hat Farben, Schriften und die Bildsprache direkt im Blick. Solange ich mich daran orientiere, erschaffe ich mit dem Kunden gemeinsam eine Webseite mit großem Wiedererkennungswert.
Falls du das Style Sheet für dich nutzen möchtes, kannst du es hier kostenlos herunterladen.

Welche Farben solltest du für deine Marke auswählen?

Nimm dir Zeit, um deine Farben auszuwählen. Die Farben werden dich und dein Unternehmen die nächsten Jahre begleiten. Lass dich also nicht dazu hinreißen, aus einem Impuls heraus eine Trendfarbe zu wählen.

Deine Lieblingsfarben

Damit dir deine Markenfarben auch wirklich gefallen, macht es Sinn, Farben auszuwählen, die dir auch gefallen. Was sind deine Lieblingsfarben? Mach dir eine kleine Liste und schreibe die Farben auf, die du wirklich magst.

Es hilft auch, die Farben aufzulisten, die du überhaupt nicht magst und für deine Marke aus diesem Grund ausschließen möchtest.

Aber lege dich noch nicht fest. Nur weil dir die Farbe gefällt ist das nicht zwingend die beste Farbe für deine Marke. Denn die Farbe muss am Ende die richtige Botschaft an deine Kunden vermitteln, sonst wird das nichts mit dem Verkaufen.

Wenn deine Lieblingsfarbe rot ist, rate ich davon ab, sie für dein kleines Bed and Breakfast mit Wellness-Bereich zu nutzen. Denn deine Kunden werden unterbewusst nicht die Ruhe in den Farben finden, nach der sie sich sehnen, wenn sie ein Wellness-Wochenende buchen wollen.

Was brauchen deine Kunden

Wie sollen sich deine Kunden fühlen, wenn sie bei dir kaufen oder deine Services buchen?
Schreib auch dafür eine Liste, dann kannst du mit Hilfe der Farbenlehre die Farben für deine Marke weiter eingrenzen.

 

Wenn du sicher bist, welche Gefühle du bei deinen Kunden auslösen willst und welche Farben dafür am betsen geeignet sind, dann können wir uns an die Details machen.

Tints and Shades

Damit du für alles, was du mit den Farben gestalten willt (Webseite, Werbemittel usw.) ein bisschen mehr Spielraum hast, ohne die Marke zu verwässern, empfehle ich dir Abstufungen von deinen Markenfarben zu erstellen.

Also hellere und dunklere Farbtöne.

Ich zeige es an meinem Beispiel: Das ist eine meiner Markenfarben. Großflächig verwendet ist die Farbe schon…. sagen wir mal aufdringlich.

Wenn ich einen helleren Farbton der gleichen Farbe nutze (Tints), wirkt sie gleich weiblicher, ruhiger.

Wenn ich es mysteriöser, männlicher haben will, dann nutze ich die dunkle Reihe (Shades):

 

Ich nutze dafür den Tint & Shade Generator.

 

So viel zur Theorie, jetzt stellst du dir deine Farbpalette zusammen.

Schritt 1: Inspiration => Pinterest

Suche dir zwei Farben aus, die deine Botschaft gut transportieren UND dir gefallen.
Erstelle dir ein geheimes Pinterest Board mit Bildern, in denen diese Farben vorkommen und die dich von der Bildsprache sehr ansprechen. Das müssen keine Bilder sein, die mit deinem Produkt, der Branche oder einer Webseite zu tun haben. Je weiter du gerade jetzt über den Tellerrand schaust, desto besser ist es.

Nimm dir dafür Zeit!

Irgendwann wirst du bemerken, dass es ein Muster hinter all den Dingen auf deinem Inspirations-Board gibt.

Sind alle Bilder extrem bunt oder sind sie alle in Rose Tönen oder mit geografischen Mustern? Viel Weißraum?

Mach dir die Gemeinsamkeiten bewusst.

Aus diesem Board kannst du dir 5-6 Farben heraus suchen.

Die Farben kannst du mit Photoshop oder dem Color Picker Tool heraus suchen.
Das sind noch nicht deine finalen Markenfarben. Aber wir sind einen Schritt weiter.

Schritt 2: Du brauchst helle und dunkle Farben

Das sage ich immer gern dazu, denn sondt bekomme ich eine wunderschöne Farbpalette präsentiert und alle Farben sind helle Creme-Töne. Es fehlt einfach der Kontrast.

Reduziere deine Farbpalette auf 5 Farben und nutze Tints & Shades, bis du eine Fabpalette mit genug Kontrast hast.

Ich zeige dir dafür noch mal meine:

Schritt 3: Primärfarben und Sekundärfarben festlegen

Im Alltag ist es deutlich einfacher, wenn du nicht so viele Farben zur Auswahl hast. Deswegen schränken wir deine Auswahl direkt ein.

Deine Primärfarben sind die Seele deiner Marke. Sie sind Teil des Logos, der Webseite und all deiner Werbemittel.

Die Sekundärfarben geben der Marke mehr Tiefe und dir eine größere Klaviatur, auf der du spielen kannst, wenn du sie brauchst. Sie müssen aber nie alle genutzt werden.
Ich nutze das Korall immer, rot und hell-gelb sind eher Sekundärfarben, die ich weniger einsetze.

 

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