Webmenü

Webmenü: Erzähl eine Story mit deiner Navigation

Webmenü: Führe deine Kunden mit der Navigation zum Kauf

Was unterscheidet eine schöne Webseite von einer Webseite, mit der du deine Kunden in deinen Bann ziehen kannst?

Ganz klar: Eine wirklich gute Webseite erzählt eine Geschichte.

Im folgenden Artikel und auch im Video erkläre ich, wie ich das mache.

 

 
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Webmenü: Reihenfolge festlegen

Schritt 1: Ende gut, alles gut

Fang am besten von hinten an. Was ist das Ziel deiner Webseite? Das ist dann auch das Ende deiner Geschichte.

  • Sollen deine Besucher dich anrufen?
  • Sollen sie dich buchen?
  • Sollen sie deine Produkte kaufen?
  • Sollen sie sich in deinen Newsletter eintragen?

Damit du deine Besucher gezielt führen kannst, musst du zuerst wissen, wo die Reise hin gehen soll.

Schritt 2: Deine Kapitel

Sagen wir mal dein Ziel ist, dass deine Besucher dich als Coach buchen.

Was müssten sie vorher alles tun, damit sie bereit sind, dich zu buchen? Also konkret gefragt: wie sieht deine Kundenreise (Customer Journey) aus?

  • Dein Blog lesen
  • Dich besser kennen lernen (Über mich Seite)
  • Sich über deine Angebote und Preise informieren (Salespage)
  • Kostenloses 30 Minuten Coaching buchen (Buchungstool)

Jetzt wissen wir auf welchem Weg wir deine Besucher durch die Geschichte (und damit durch die Webseite) führen müssen.

Das bedeutet für deine Homepage:

Wenn Besucher auf deine Startseite kommen, müssen sie dort schon deine besten Blogposts finden. Am besten schickst du deine Besucher allerdings direkt in dein Blog und gar nicht auf die Startseite. Also von Social Media direkt auf einzelne Blogartikel verlinken.

Als nächstes musst du dich formell vorstellen. Gib ihnen die Chance, dich kennen zu lernen. Damit baust du vertrauen auf (je mehr Vertrauen, desto wahrscheinlicher der Kauf). Eine Sidebar mit „Über mich“ Teil auf deinem Blog kann dabei helfen. Am besten mit direktem Link auf die „Über mich“ Seite.

Wenn du deine „Über mich“ Seite erstellst, dann weise am Ende auf deine Coachings hin (Angebotsseite). Mit Verlinkung. Noch vor dem Footer.

Im besten Fall klicken sich deine Besucher durch bis zu deiner Angebotsseite.

Vergiss hier nicht, die Möglichkeit einzubauen, ein kostenloses Coaching zu buchen. Am besten mit einem Buchungstool. Ich nutze dafür Calendly.

Je einfacher du es deinen Besuchern machst, desto besser.

Schritt 3: Veröffentlichen

Lege die Seiten an, die du brauchst, um deine Besucher bis zur Buchung zu führen.

Die Reihenfolge für die Links in deiner Navigation ist jetzt glasklar, oder?

Für unser Beispiel sieht die Navigation so aus:

HOME – BLOG – ÜBER MICH – BUCHEN – KOSTENLOSES VORGESPRÄCH

Die rechtlich relevanten Infos wie Impressum und Datenschutz kannst du im Footer unterbringen. Kein Grund, deine Besucher beim Lesen deiner Geschichte zu stören.

Schritt 4: Finetuning & Ausmisten

Schau dir die Seiten, die du für deine Geschichte brauchst genau an.

Je nachdem wie lange du deine Webseite schon hast, wirst du wahrscheinlich Seiten in deiner Navigation haben, die zu dieser Geschichte nichts beitragen können.

Webdesigner Geheimtipp: was keine Daseinsberechtigung hat, darf weg!

Diese Seiten kannst du aus der Haupt-Navigation nehmen, sie komplett offline stellen oder ändern, so dass sie eine tragende Rolle in deiner Geschichte spielen können.

In vielen Fällen kann man Seiten zusammen fassen. Brauchst du eine komplette „Presse“ Seite? Oder kannst du den einen Absatz auf deiner „Über mich“ Seite einfügen? Probier gern damit aus, denn es ist deine Webseite! Was funktioniert ist erlaubt.

Webmenü: WordPress Tutorial

Unter Design => Menüs kannst du in WordPress dein Menü bearbeiten.

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Schau dir deine Listenpunkte genau an. Mit Drag & Drop kannst du die einzelnen Menüpunkte verschieben.

Wenn du Ebenen anlegen willst, dann ziehe dir die Unterpunkte einfach ein Stück nach rechts.

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In den Menü Einstellungen kannst du das Hauptmenü fest legen. Vergiss nicht, das Menü auch für die mobile Version deiner Webseite zuzuordnen.

Webmenü: bitte keine Plugins

Je nach Theme hast du unterschiedliche Möglichkeiten, dein Menü zu gestalten. Wenn dein Theme dir nicht genug Möglichkeiten bietet, dann komm bitte nicht auf die Idee, diesen Mangel durch ein Plugin zu lösen. Je mehr Plugins du hast, desto schlechter wird deine Pagespeed. Such dir lieber ein Theme aus, dass dir alle Möglichkeiten bietet, die du für dein Webmenü brauchst.

Ich arbeite gern mit ASTRA. Da sind die Möglichkeiten, ein Webmenü zu gestalten fast unendlich.

Webmenü: Klassisches Menü oder Hamburger

Einer der Webdesign Trends in diesem Jahr ist ein Hamburger Menü. Und zwar nicht nur in der Responsive Version (auf dem Handy) sondern auch auf dem Desktop. Wie hier bei Stern+Berg.

Hamburger Menü in WordPress

Die meisten meiner Kunden wünschen sich ein klassisches Menü am oberen Bildrand. Nur ganz wenige trauen sich an ein vertikales / senkrechtes Menü oder einen Hamburger.

Da ich sehr konservative Kunden habe, gibt es bei mir auch ein „klassisches Menü“ im oberen Bereich.

klassisches Menü in WordPress,

Webmenü: Oder doch vielleicht Headerdesign

Wie genau dein Menü aussieht kannst du über dein Theme anpassen. Unter Design => Customizer kannst du einstellen, wie dein Menü aussehen soll.

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Hintergrund Farbe, Schrftfarbe, Fonts, Schriftgröße, Linkfarbe, Innenabstand, Hover Effekte und vieles mehr. Auch hier ist probieren und testen ausdrücklich erlaubt.

Eine neue Hintergrundfarbe im Header kann zu einem mega Conversionboosing führen. Oder eben zur totalen Kundenverwirrung.

Webmenü: Wegweiser für deine Kunden

Eine Bitte noch zum Abschluss: nicht in Schönheit sterben! Dein Menü spielt eine tragende Rolle auf deiner Webseite und ist der Wegweiser für deine Kunden. Das ist auch der Grund, warum ich in den meisten Fällen von ungewöhnlichen Effekten, Glitzer und Blinken abrate. Mit dem Menü solltest du deinen Besuchern Klarheit vermitteln. Eine saubere Struktur und die Möglichkeit mit wenigen Klicks zum Ziel zu kommen.

Willst du die Erkenntnisse direkt auf deiner Webseite umsetzen? Oder willst du deine Webseite selbst erstellen? Dann schau dir doch mal mein Buch „Webseiten erstellen, die verkaufen“ an.

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