WordPress Footer bearbeiten: lohnt sich wirklich!

Footer deutsch:

Bereich am unteren Ende jeder Webseite, die selten strategisch genutzt und viel zu oft stiefmütterlich behandelt wird.

 

WordPress Footer bearbeiten lohnt sich wirklich. Denn der Footer ist oft das letzte, was deine Interessenten von deiner Webseite sehen, bevor sie sie wieder verlassen. Ich rate dringend dazu, diesen Eindruck bewusst zu beeinflussen.

ToDo: Erstelle einen sensationell guten Footer in WordPress!

Im Artikel findest du dazu gute Tipps und Tutorials, die dir helfen, deinen perfekten WordPress Footer zu erstellen. Oder mehrere. Welche Elemente dürfen nicht fehlen? Was kannst du deinen Besuchern noch vor dem Verlassen deiner Webseite mit auf den Weg geben?
Ganz am Ende findest du auch ein Tutoial. 

 

Quickstart: WordPress Footer im Überblick

Was unterscheidet einen 0-8-15 Footer von einem richtig guten Footer (der dir hilft zu verkaufen)? Vor allem eine solide Vorbereitung. Nichts Neues im #TeamStreber.

Dazu erkläre ich erst einmal, wann deine Besucher sich deinen Footer anschauen. Deine Besucher kommen über Google, Instagram oder Pinterest. Vielleicht tippen sie deine Webseiten-Adresse von der Visitenkarte ab. Danach schauen sie sich deine Homepage an. Sie kommen nie grundlos auf deine Webseite. Sie haben immer ein Ziel. Sie wollen etwas im Shop kaufen, sich darüber informieren, ob du der beste Maler im Umkreis bist oder wollen deinen Online-Kurs buchen. Wenn sie ein mal bis ganz unten durch gescrollt haben, sehen sie deinen Footer.

Aus der Praxis: Bei mir würde sich ein potentieller Kunde also von der Startseite (willst du mich als Webdesigner => hier klicken) auf die Workshop-Seite bewegen und dort mein Angebot sehen. Er würde lesen, dass ich WordPress Webseiten an einem Tag erstelle. Wenn ihn das Konzept zu 100% überzeugt hat, wird er buchen, bevor er den Footer gesehen hat. Wenn ihn das Konzept noch nicht überzeugt hat, scrollt er weiter bis zum Footer.

Kenne das Ziel deiner Kunden. Was wollen deine Kunden, wenn sie sich einmal durch deine komplette Seite gescrollt haben und am Footer angekommen sind. Das unterscheidet sich immer ein bisschen davon, was sie wollen, wenn sie neu auf die Seite kommen. Der Footer ist sozusagen dein Plan B.

Dieses Ziel muss nicht für alle Seiten auf deiner Webseite gleich sein. Für diesen Spezialfall kann man durchaus mehrere Footer erstellen. Darauf gehe ich hier aber nicht ein, denn um mehrere Footer strategisch einzusetzen, rate ich dir, vorher deine Seitenreihenfolge und auch die Strategie mit einem guten Webdesigner durch zu sprechen.

Deine Besucher scrollen nur dann bis ganz unten zum Footer, wenn

  • Dein Blogartikel sensationell interessant war (Schau dir die Besuchszeit in Google Analytics dazu an).
  • Sie etwas ganz bestimmtes suchen, aber nicht gefunden haben.
  • Der Call-to-Action auf dieser Seite sie nicht genug gereizt hat, um zu klicken.
  • Die Artikelbeschreibung in deinem Shop sie nicht zum Kaufen überzeugen konnte.
  • Du dein Impressum und den Datenschutz nicht im Haupt Menü hast.

Dann kannst du ganz gezielt mit deinem Footer diese Lücken schließen. Wie gesagt: Der Footer ist dein Plan B.

Ich rate sogar dazu, dies eLücken zu identifizieren und genau EINE dieser Lücken zu schließen. Die Wichtigste. Entscheide dich genau für eine Sache, die deine Kunden noch tun sollen, bevor sie gehen. Wenn du dich auf diese eine Sache konzentrierst, dann ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass deine Kunden auch genau dieser Handlungsaufforderung im Footer nachkommen.

Mit deinem Footer kannst du ein „dann aber doch wenigstens….“ erreichen.

Ich empfehle dir auch, genau zu überlegen, ob der Footer grundsätzlich auf allen Seiten angezeigt werden soll, oder ob wir Ausnahmen benötigen (und wenn ja: warum). Falls du da Unterstützung brauchst, kannst du gern in einer Strategie Session mit mir deinen Footer unter die Lupe nehmen.

WordPress Footer bearbeiten: Was du auf keinen Fall machen solltest

  • Ignoriere den Footer oder vergiss deinen WordPress Footer komplett.
    Hier sollten mindestens deine Copyright Infos stehen.
  • Den Footer als Ablage für alles nutzen, was sonst noch keinen Platz auf deiner Homepage gefunden hat.
    Wenn du deinen Footer nicht strategisch nutzt, wird er dir ganz sicher auch nichts nutzen.

 

Anleitung WordPress Footer: Wähle die richtigen Elemente

Die meisten Themes bieten viele Elemente an, die als Widgets in den Footer abgelegt werden können. Dafür brauchst du nicht zwingend Divi. Das kann jedes andere Theme auch. Es lohnt sich allerdings sehr, über den Tellerrand zu schauen und im Zweifel ein individuelles Footer Design mit deinem Webdesigner zu erstellen. Widgets sind kleine Vorlagen, die es die leicht machen, deinen WordPress Footer zu bearbeiten. Damit kannst du auch deine Seitenleiste hübsch und funktional gestalten. Wie genau du die Widgets für den WordPress Footer bearbeiten kannst: dazu später mehr.

Der Footer sollte dich dabei unterstützen, deine Ziele zu erreichen. Dein Footer muss deinen Kunden Orientierung und Mehrwert bieten. Ziel sollte ein „easy Yes“ sein. „Das nehm ich noch mit“ oder „Dann wenigstens aber noch…“ eben dein Plan B.

Viel Mehrwert mit wenig oder gar keinem eigenen Einsatz. Deshalb rate ich von Kaufangeboten ab. Du kannst dir auf meinem Pinterest Board über Footer Inspirationen und Ideen holen. Denn je nach Ziel deiner Webseite, gibt es ganz unterschiedliche Templates und Möglichkeiten, den Footer produktiv und strategisch für dich arbeiten zu lassen.

Auch wenn es eine Wiederholung ist: Kenne das Ziel deiner Kunden. Wenn du weißt, was sie bei dir wollen, kannst du deine Seite darauf hin ausrichten und es ihnen ermöglichen, mit wenigen Klicks an ihr Ziel zu gelangen (dann sind sie glücklich).

 

Vorstellung / Über mich

Nicht alle Menschen kommen über deine Startseite auf deine Homepage. Es ist also sinnvoll, dich im Footer vorzustellen. In deinem WordPress Footer kannst du in zwei Sätzen erklären, wer du bist und was deine Firma zu bieten hat. Achtung: Kurz ist das neue Lang. Zwei Sätze sind hier wirklich völlig ausreichend.

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Footer von Mareike Schamberger, grandiose Webdesignerin auf www.teamstreber.de

Kontakt

Wo ist dein Büro oder dein Firmenstandort? Gibt es Öffnungszeiten?

Wenn du angerufen werden möchtest: Wie ist deine Telefonnummer? Oder doch lieber Kontakt per E-Mail?
Mit einfachen Mitteln kannst du deine liebste Kontaktmöglichkeit im WordPress Footer hervorheben. Dazu einfach die Schriftgröße nutzen. Größere Buchstaben, am besten gefettet. Schon ist klar, was der nächste Schritt für Interessenten sein muss.

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Footer von Georg Bodnar www.maler-bodnar.de

Newsletter Formular / Opt-In

Wenn du einen Newsletter hast, dann sollte deine E-Mail Liste immer weiter ausgebaut sein. E-Mail Adressen müssen irgendwo her kommen.

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Footer von Christina Sperling, Business Coach auf www.change-maker.de

Zeige ein Opt-In Formular in deinem WordPress Footer. Am besten mit einem Feld, dass man ausfüllen kann. Menschen tendieren dazu, leere Felder als Aufgabe wahrzunehmen, die noch erledigt werden muss. Ein leeres Feld muss ausgefüllt werden. So kannst du deinen Besucher dazu bringen, dass er sich noch bei dir registriert, bevor er geht.

 

Footer Menü (Impressum/Datenschutz oder meistgelesene Blogartikel)

In Deutschland gibt es Gesetze: Das Impressum Datenschutz, AGB und Haftungsausschluss müssen von jeder Seite mit einem Klick erreichbar sein. Allerdings interessieren diese rechtsrelevanten Inhalte deine normalen Nutzer nur sehr selten. Deshalb ist es völlig legitim, sie am „Ar*** der Webseite“ zu platzieren. Also im Footer 😉

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Footer von Kinderbuchautorin Sandra Schindler www.sandra-schindler-schreibt.de

Social Media Links

Icons erfüllen hier übrigens auch den Zweck. Weniger ist hier mehr. Die Textlinks musst du nicht abbilden. Die merkt sich auch selten jemand. Gelernt ist: wenn man auf den Vogel klickt, kommt man zu Twitter. Das kannst du für deinen WordPress Footer nutzen.

Setze Links, die deine Besucher von deiner Domain weg schicken allerdings immer ganz bewusst ein. Social Media ist ein großer Zeitfresser und ein riesiges schwarzes Loch. Wenn deine Besucher erst einmal dort sind, werden sie und verschwinden eventuell für immer.

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Footer von Stefanie Möller, DIY Bloggerin auf www.cuchikind.de

Vertrauensbildende Maßnahmen

Wenn du Bewertungsportale nutzt oder sehr gute Bewertungen auf deinem Google my Business Profil hast, dann zeig das hier. Oder ziehe in Betracht, das im Footer gezielt zu erwähnen. Das könnte sozusagen der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen (und den Kunden zum Kaufen) bringt. Du kannst deine Kunden auch im Footer darum bitten, dir eine Rezension auf Google zu hinterlassen.

Termine und News

Wenn du Vorträge hast: Hier kannst du aktuelle Termine abbilden.

Wenn du ein Blog hast: Die beliebtesten oder neuesten Blogartikel können hier angepriesen werden. Je öfter ein Link angeklickt wird, desto besser ist es für dein SEO.

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Footer im TeamStreber Newsletter

 

WordPress Footer bearbeiten: Gestaltungs Tipps?

Footer erstellen: Die richtige Größe

Die richtige Größe für den WordPress Footer gibt es nicht. Die richtet sich immer nach dem, was du damit erreichen willst. Also nach den Inhalten. Die Box für deinen Footer passt sich in den meisten WordPress Themes automatisch den Inhalten an. Je mehr Elemente du in deinen Footer ziehst, desto größer wird dein Footer.

Hier mal als Beispiel einen extrem umfangreichen WordPress Footer:

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Footer von Jessica Schonk, Bloggerin auf www.feiersun.de

WordPress Footer Gestalten: Wie viele Spalten?

Die Anzahl der Spalten richtet sich auch nach den Inhalten, die du vermitteln möchtest. Überlege dir zuerst, welche Elemente du hier präsentieren möchtest und lege dann die Anzahl der Spalten fest.

Im Prinzip reicht auch eine Spalte:

Footer von Kati Eiting, Reisebloggerin und virtuelle Assistentin auf www.kuchenkindundkegel.de

WordPress Footer Design: Welche Farbe?

Um den Footer von den restlichen Inhalten abzuheben: gestalte die Hintergrundfarbe für deinen deinen Footer etwas dunkler, als den Hintergrund deiner Webseite. Das gibt Orientierung. Die Farbe kannst du unter Design => Customizer ändern.

Wenn deine Hintergrundfarbe schwarz ist: gestalte den Footer etwas heller. Zu jeder Regel gibt es eine Ausnahme 😉

Du kannst dir Farbvarianten hier erstellen lassen: Tint & Shade Generator.

Wenn deine Farbfamilie nicht sehr kontrastreich ist, kannst du auch mit einer Trennlinie arbeiten. So habe ich meinen Footer auch noch mal hervorgehoben (du kannst meinen Footer weiter oben in den Beispielen sehen, oder runter scrollen).

Bleib dabei in deiner Farbfamilie. Deine Markenfarben legst du ein mal fest und kannst sie dann immer wieder in deinem Style Sheet nachlesen.

 

 

Denk dabei daran, konsequent deine Farben und deine Schriften zu nutzen, um deine Marke noch weiter zu stärken.

 

Footer WordPress bearbeiten: Tutorial

Du kannst deinen Footer unter Design => Widgets bearbeiten.

Je nachdem, was du für ein WordPress Theme gewählt hast, stehen dir unterschiedliche Elemente als Widgets zur Verfügung.

Du kannst diese Widgets noch durch Plugins ergänzen. Davon rate ich allerdings ab, denn das macht deine Seite unnötig langsam. Achte einfach bei der Themeauswahl darauf, dass dein Theme dir alles bietet, was du brauchst, um mit deiner Webseite auch zu verkaufen.

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Wenn du weißt, wie dein Footer aussehen soll, kannst du deine Ideen umsetzen.

WordPress Footer bearbeiten ist super easy: Ziehe einfach die Widgets, die du dafür brauchst in deinen Footer Bereich.

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Footer individualisieren: Varianten

Wenn du alle diese Tipps schon umgesetzt hast, dann kannst du darüber nachdenken, mehr als einen Footer zu erstellen. So kannst du zum Beispiel im Shop einen anderen Footer präsentieren, der gezielt auf den Warenkorb hinweist. Oder einen Gutscheincode promotet.

Sprich das am besten mit deinem Webdesigner ab, denn das ist schon eine fortgeschrittene Strategie!

 

WordPress Footer: Fazit

Es lohnt sich wirklich, deinen Footer strategisch zu gestalten und die Inhalte mit Bedacht zu erstellen. Damit kannst du die Conversion auf deiner Seite deutlich erhöhen. Also die Anzahl der Menschen, die tatsächlich am Ende auch buchen.

Hast du deinen Footer schon optimiert oder steht „Worpress Footer bearbeiten“ das noch au deiner ToDo Liste?

Du kannst mir auch gern eine  E-Mail schreiben, dann unterstütze ich dich gern dabei deinen Footer für deine Seite genau passend zu gestalten.

 

1 Kommentar zu „WordPress Footer bearbeiten: lohnt sich wirklich!“

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