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Mailchimp Alternative: DSGVO konforme Newsletter Tools

Inhaltsverzeichnis

E-Mails sind nach wie vor der schnellste und günstigste Weg, um die eigenen Kunden zu erreichen. E-Mails sind eine Möglichkeit, die eigenen Kunden treffsicher direkt anzusprechen.

Aber eben auch eine sehr sichere Möglichkeit, immer informiert zu sein. Denn inzwischen haben auch die Kunden gelernt: Social Media ist schnellebig und der Algorithmus hat oft ein Eigenleben. Wenn ich sich er sein will, keine Information zu verpassen, dass muss ich den Newsletter lesen. Der kommt zuverlässig und pünktlich bei mir an.

Es könnte alles so schön sein: „Schnell hier anmelden und regelmäßig die neuesten Trends / News / Behind the Scenes erhalten.“ Äh ja. Wenn da nicht diese Kleinigkeit mit dem Datenschutz wäre…

Falls du abkürzen willst: hier ist mein Link zum Testsieger*. Es gibt schon einen detaillierten Bericht dazu. 
Ich empfehle dir aber, den Artikel zu lesen, dann hast du eine Idee, was meine Kriterien waren und kannst für dich viel besser den richtigen Anbieter finden. 

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Was ich bisher genutzt habe: Mailchimp

Tatsächlich habe ich jahrelang Mailchimp genutzt, um meine Newsletter zu versenden und war damit sehr zufrieden. Der US Newsletter-Anbieter aus USA ist ein Freemium-Anbieter. Bedeutet, man kann kostenlos starten und zahlt erst für den Service, wenn man eine größere Liste hat.

Perfekt für meine Kunden, die oft mit kleinen Budgets als Bootstrapper (Fancy Fachausdruck, oder?) starten.

In Deutschland ist es je nach Nische nämlich gar nicht so einfach „mal schnell“ 1.000, 5.000 oder sogar 10.000 Abonnenten zu sammeln. Aber erst dann ist die Grundgesamtheit groß genug, um aus einer fixen Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell zu machen, bei dem man mit jeder E-Mail so viel Geld verdient, um auch das Newsletter Tool damit zu zahlen.

Dabei gab es schon in der kostenlosen Version die Möglichkeit, E-Mail Sequenzen automatisch anzustoßen. Richtig Spaß hat es dann mit eigenem Shop gemacht. Da ging einiges….. Huiuiui 😉

Eines meiner liebsten Features war der Agenturzugang: Ich konnte meine Webdesign Kunden einfach einladen. Sie mussten mich nur frei geben und schon konnte ich Listen für sie anlegen, Tags vergeben und Vorlagen erstellen. Schnell, einfach, unkompliziert.

Formulare habe ich einfach mit dem Elementor* erstellt. Herrlich einfach. 

Ok vorbei der Spaß. Die Server liegen in USA. Mailchimp nimmt zwar am Privacy-Shield-Abkommen teil, aber das ist und bleibt irgendwie ein wackeliges Konstrukt. Nach einer der letzten Gerichtsurteile gehe ich eher davon aus, dass Mailchimp nicht mehr so richtig DSGVO konform ist. Wer auf der sicheren Seite sein will, der sollte zu einem Anbieter mit europäischen Servern wechseln und so Abmahnungen und Bußgelder vermeiden.

Weil es nicht so leicht ist, sich für einen neuen Anbieter zu entscheiden, habe ich ein paar Anbieter getestet.

Details: Was genau ist an Mailchimp nicht mehr DSGVO konform?

Denn Mailchimp gibt sich ja tatsächlich die größte Mühe, seine Kunden zu halten.

Es gibt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Der ist sogar standardmäßig in die AGB integriert, da muss man sich als Nutzer um nichts kümmern. Das ist tatsächlich sehr vorbildlich! 

MailChimp ist unter dem Privacy-Shield zertifiziert. Das sollte irgendwann mal garantieren, dass Daten auf außereuropäischen Servern so sicher sind wie auf europäischen.

Das blöde: Das Privacy-Shield wurde für ungültig erklärt. Eine alternative gibt es leider noch nicht.

MailChimp bietet jetzt Standardvertragsklauseln an, mit denen sie sich zur Einhaltung des europäischen Datenschutzniveaus verpflichten. Ob diese Standardvertragsklauseln langfristig ausreichen, bezweifelt der Anwalt Dr. Thomas Schwenke. Spannenderweise nutzt er aber selbst MailChimp (ich habe mal seinen Datenschutz Text gelesen, Stand 2/2021).

Alternativen zu Mailchimp

SendinBlue – ignoranter Customer Support

Die Franzosen haben Anfang 2019 mit Newsletter2Go fusioniert. Der Serverstandort ist Deutschland.

Ganz großes Plus: Freemium-Tool. Das spricht tatsächlich viele meiner Kunden an. Dafür gibt es aber tatsächlich nur eine einfache Newsletter Funktion. Automations und extra Features gibt es erst in der Bezahlversion für 19 Euro pro Monat für 10.000 Kontakte.

Die Franzosen haben eine einfache und klare Benutzeroberfläche.

Die Anmeldeformulare haben standardmäßig ein Sternchen mit DSGVO-Anmerkung. Das überzeugt und kommt „extra sicher“ daher.

SendinBlue ist Mitglied in der CSA (Certified Senders Alliance), das bedeutet, dass die Mails nicht als Spam eingestuft werden.

In der Bezahlversion gibt es auch die Möglichkeit, SMS-Kampagnen zu erstellen.

Was mir nicht gefällt: 

  • Die Formulare sind wenig anpassbar, wirken also oft wie Fremdkörper in einer Webseite. Anpassen kann man die kaum.
  • Der Customer Support ist grottig und uninteressiert.
  • Es gibt ein Plugin, das nicht übersetzt ist. Die Meldungen, die man beim Formular ausfüllen angezeigt bekommt, muss ich für jeden Kunden aufs Neue auf deutsch übersetzen. Eine globale Lösung hierfür ist nicht gewünscht oder vorgesehen.
  • Mit dem Elementor lässt sich das Tool auch nicht verbinden.

CleverReach – günstig für den Anfang

Freemium-Anbieter mit deutschem Serverstandort. Hier gibt es bis zu 250 Kontakte und 1.000 Mails im Monat frei. Eine Automation ist bereits inklusve.

Danach zahlt man ab 9 Euro im Monat für den Newsletter Dienst. Mit größerer Liste wird es dann recht schnell ziemlich teuer.

Clever Reach* ist Mitglied in der CSA (Certified Senders Alliance), das bedeutet, dass die Mails nicht als Spam eingestuft werden.

Das Tool hilft aber wirklich dabei, die Kohle wieder rein zu verdienen: Es gibt A/B Tests und Automations, Conversion Tracking und diverse Kampagnen.

Ein visuelles Planungstool hilft dabei, komplexe Automations aufzusetzen (mag ich sehr!).

Das ist eine große Hilfe, wenn man damit anfangen will, mit die E-Mail Liste zu monetarisieren. Muss man bei den Preisen aber auch konsequent machen 😉

Klick Tipp – teure Einstiegsinvestition für Design-Minimalisten

Klick-Tipp ist ein solider Newsletter-Anbieter*. Für 27 Euro im Monat kann man bis zu 10.000 E-Mails versende.

Das Tool arbeitet Tag basiert. Das bedeutet, ein Kontakt muss nicht mehr in genau einer Liste sein, sondern kann mehrfach getaggt werden. So kann man die eigenen Leser noch genauer segmentieren. Mag ich sehr!

Wer einfache Textbasierte Mails verschicken will, ist hier genau richtig. Denn Design ist nicht gerade die Stärke von Klick-Tipp.

Dafür gibt es Spittests, Automaitisierungen und die Möglichkeit, Leads auf Facebook zu sammeln.

Rapid Mail – pay per Klick

Rapid Mail kommt ganz ohne monatlichen Fixkosten aus und rechnet nach versendeten Mails ab. Das erinnert ein bisschen an den TKP (Tausender-Kontakt-Preis), den man für Zeitungswerbung zahlt 😉

Der Anbieter sitzt in Freiburg und speichert Daten in Servern in Deutschland ab.

Einrichtung und Versand sind einfach. Es gibt eine große Auswahl an Templates. Allerdings wenig Möglichkeiten zur Automatisierung.

Wer nur ab und an Newsletter schreibt, kann hier sehr professionell und günstig arbeiten. 

Hat mich einer der Anbieter überzeugt?

Die Kurzversion: Nö!

Das liegt aber auch wie schon bei meiner Suche nach einem Terminplanungstool vor allem daran, dass mein einziger Kritikpunkt an meinem bisherigen Tool der Datenschutz war. Ich war mit Mailchimp wirklich zufrieden.

Blöd.

Woran lag es also im Detail: Keiner der Anbieter hat mich im Gesamtpaket, also Preis-Leistungs-Verhältnis so richtig vom Hocker gehauen. Irgendwie war es immer ein fauler Kompromiss.

Wenn ich den Newsletter Anbieter wechsle, dann ist das ein großer Aufwand. Das mach ich nicht testweise.

Damit du eine Idee davon hast, was das konkret für mich bedeutet:

  • Alle Kontakte umziehen (okay, das ist einfach und geht schnell).
  • Nachkontrollieren, ob Gruppen und Tags mit übernommen wurden (im Zweifel händsich nachtragen).
  • Anmeldeformulare neu erstellen (auch das Popup)
  • Welcome Automation umziehen
  • Verbindung zu WooCommerce neu setzen und alle Automations neu einrichten (ich tagge meine Käufer, damit ich sehen kann, wer was schon gekauft hat, mein Newslettertool ist also ein Mini-CRM).
  • Datenschutz aktualisieren
  • Alles durchtesten

Die Hemmschwelle, ein neues Tool einfach mal so anzutesten ist also schon ein bisschen höher. Denn ich bin da gut zwei Tage beschäftigt, bevor es überhaupt los gehen kann.

Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich das während einer globalen Pandemie mache, wenn es faktisch keine Kinderbetreuung gibt… die ist 0.

Da muss mich ein Tool schon so richtig überzeugen. 

Was mich so richtig genervt hat: Keins der Tools war kompatibel mit dem Elementor. Also dem Page Builder, den ich nutze um Webseiten zu erstellen. Das würde für mich im konkreten Fall bedeuten, dass ich wieder Anmeldeformulare mit

Was hab ich also gemacht?

Ich hab anders herum angefangen zu suchen 😉

Ich hab im Elementor nach geschaut, welche Alternativen ich eigentlich habe.

Mit der Liste hab ich mich auf den Weg gemacht und nach dem Serverstandort gesucht. Dabei konnte ich einen nach dem anderen Raus streichen.

Übrig geblieben ist Fluent CRM*. Ein Newsletter Plugin.
Hier gibt es einen laaangen und ausführlichen Artikel dazu. 

Kurzer Double Check mit der Datenschutzbeauftragten ……. und als die mir grünes Licht gegeben hat, hab ich angefangen YouTube Videos zu Fluent anzuschauen. Ich hab sie alle gesehen.

Und dann dachte ich: EGAL ICH TESTE DAS JETZT!!!!!

Mein Testsieger: Fluent CRM

Warum ein Plugin? 

Es gibt zwei Möglichkeiten, den eigenen Newsletter zu versenden: Über einen externen Anbieter (sh. oben) oder ein WordPress Plugin. 

Ich mag ja die externe Version mehr, denn jedes Plugin macht WordPress noch ein bisschen fehleranfälliger und wackliger und die Ladezeiten werden natürlich auch länger.

Nachteile

Performance und Ladezeiten: Unbedingt mit dem eigenen Hoster absprechen ob und wie es da zu Problemen kommen könnte. Auch die schiere Anzahl der Mails solltest du mal ansprechen: Die meisten Hoster haben eine Obergrenze festgelegt, wie viele E-Mails pro Tag verschickt werden können.

Lösung wäre SMTP Relay: Das ist ein Protokoll, das zwischen deinem E-Mail Client und dem SMTP Server übersetzt. Es regelt den E-Mail Verkehr zwischen dem Absender und dem Empfänger (und verhindert, dass man auf Spamlisten landet).  

Fluent hat bereits ein SMTP Plugin, mit dem man einen SES Service nutzen könnte. Der bekannteste SES Service ist der von Amazon. Hier kosten 1000 Mails 0,10 USD. Weil mich Amazon in Bezug auf die DSGVO auch nicht 100% überzeugt, recherchiere ich hier im zweiten Schritt auch noch andere Dienstleister….. Aber ich gehe mal lieber einen Schritt nach dem anderen. 

Vorteile

Es läuft!  Das ist mein Nummer 1 Kriterium. Und es ist bezahlbar. 129$ ist absolut überschaubar für eine so gute Newsletter Lösung. Das Beste: es wird mit steigender Listengröße nicht teurer. 

 

Ich muss absolut überhaupt keine Abstriche machen. 

 

 

Das Newsletter Plugin* ist ruckizucki installiert. 

Die Einrichtung war extrem einfach. Aber Achtung: es gibt keine deutsche Benutzeroberfläche. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass hier das krasseste Fachvokabular gebraucht wird 😉 Da kann man sich schon ran trauen. 

Es ist kompatibel mit dem Elementor, ich kann also alle meine Formulare weiter damit erstellen. JUHU! 

Es gibt eine WooCommerce Integration. Alle meine Kunden werden also automatisch getaggt. 

Es gibt Automations.

Es gibt Analytics. 

Ich kann mit unterschiedlichen Listen oder Tags arbeiten. 

Eigentlich stört mich hier nur diese eine Sache: Die Linkfarbe ist immer (IMMER!!!!) auf blau eingestellt. Das muss ich bei jedem Link manuell ändern (NERV!!!). 

Aber hey: irgendwas ist ja immer.  

Fazit

Nachdem ich mich lange gedrückt hab zu wechseln (vor allem, weil alles sich wie ein fauler Kompromiss angefühlt hate), hab ich den riesen Schritt gewagt und bin von Mailchimp zu Fluent CRM gewechselt. 

Diesen Schritt habe ich nicht bereut und ich kann es absolut empfehlen (wenn mit dem Hoster geklärt ist, ob es funktioniert). 

Ein sehr professionelles Tool, dass ich inzwischen nicht mehr missen möchte. 

Wenn du ein Gefühl dafür bekommen willst, wie die Newsletter damit aussehen, dann

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