Wie schreibt man SEO Texte

SEO optimierte Texte sind nicht in 5 Minuten geschrieben

SEO ist gar nicht so schwer. Es ist eine Heidenarbeit. Definitiv nichts für Faultierchen. Aber wenn man sich die Mühe macht und dahinter klemmt, kann man definitiv einiges damit erreichen.

Also wie funktioniert jetzt SEO?

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1. Keyword Analyse

Du musst erst mal überlegen, wofür du gefunden werden willst. Und dazu musst du dann auch etwas schreiben.

Das findest du am besten raus, wenn du mal schaust, was deine Leser so wissen wollen. Wo treiben die sich rum und was bewegt sie denn? Und die Fragen beantwortest du dann einfach so ausführlich wie möglich. Mit allen deinen Erfahrungen und in deinem Stil und mit allem, was dich Besonders macht und was deine Leser bei dir lieben.

Tools: Google, KWFinder, Ubersuggest

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2. Konkurrenz Analyse

Wer schreibt denn noch so über deine Themen? Google dich mal durch deinen Themenbereich und schau mal, was du da so findest. Und zwar nur auf Seite eins. Der Rest interessiert niemanden. Wirklich nicht.

Die Kunst an der Konkurrenz-Analyse ist, sich hier nicht verunsichern oder entmutigen zu lassen. Denn andere Mütter haben auch schöne Töchter.Als ich zum ersten mal den Artikel von Anne Häusler zu SEO gelesen habe, war ich mir ziemlich sicher, dass sie zu dem Thema alles gesagt hat, was es da zu sagen gibt. Und auch die Rabenmutti hat zum Thema SEO schon ihren Senf abgegeben.

Dabei stimmt das gar nicht. Denn wenn du hier schon länger mit liest, dann hast du wahrscheinlich auch schon gemerkt, dass ich zum Thema SEO schon noch ein bisschen was zu sagen habe.

Also schau dir die Konkurrenz an. Es wird nichts geklaut, abgeschrieben oder raubkopiert. Du schaust nur, was schon da ist und was noch fehlt. Such dir deine Lücke.

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Wenn du also weißt, was noch fehlt, dann kannst du anfangen, dafür zu schreiben. Richtig viel und gut. Leg doch bitte auch dein ganzes Herzblut rein. Denn das, was die anderen da abgeliefert haben, kannst du noch ergänzen und zum Abschluss mit einer dicken Schicht Feenstaub pudern. Sorry Anne, No Hard Feelings :*

Unter 2000 Wörtern pro Blogartikel brauchst du da den Stift nicht aus der Hand legen (oder den Laptop zuklappen). Dazu natürlich die passenden Bilder und wenn es denn geht bitte auch noch eine Infografik, die da die Zusammenhänge noch mal deutlich macht.

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3. Nutze Wortliga

Um noch besser zu schreiben, lohnt es sich, den eigenen Text zu lektorieren. Die Wortliga hilft mir dabei sehr. Füllwörter, Passivsätze und lamgweiliges Blablabla kürzt sie einfach weg.

4. Tue Gutes und rede darüber

Jetzt kommt der wichtigste Teil: erzähle so vielen Leuten wie möglich von deinen genialen Texten.

Facebook, Instagram, Pinterest (auf jeden Fall Pinterest!) und immer wieder per E-Mail und persönlich. Mach richtig Wind und gib auf keinen Fall auf. Viel hilft hier viel.

Irgendeine Internet-Koriphäe hat da was von 80/20 Regel gesagt. Also 20% deiner Zeit solltest du für das Schreiben deiner Texte nutzen und 80% für das Verteilen. Jap. Krass, oder?

Aber: je bekannter du bist, desto besser wird dein SEO.

Da geht leider kein Weg dran vorbei. Und irgendwann wird der Teil dann immer weniger. Aber da reden wir nicht von übermorgen oder nächste Woche. Da reden wir von mittelfristig.

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5. Sei eine gute Gastgeberin

Stell dir mal kurz vor, du feierst eine größere Party. Die Einladungen sind schon mal raus und jetzt geht es an die konkreten Vorbereitungen.

Was steht da noch alles auf deiner ToDo Liste? Nach 10 Jahren professionellem Veranstaltungsmanagement, einem sensationellen 30. Geburtstag und einer Hochzeit mit 500 Gästen fass ich da mal die Kernpunkte zusammen:

– Getränke bestellen

– Getränke kalt stellen (oder Kühlwagen anschließen)

– sicher gehen, dass die Getränke auch kalt sind (testen hilft)

– Kurzwahl neu einrichten: 1 ist der Getränkehändler des Vertrauens

– Band oder DJ buchen

– Essen besorgen (Mitternachtssnack nicht vergessen)

– im Zweifel Klowagen bestellen (genug Toilettenpapier besorgen)

– Sitzgelegenheiten für besonders harte Fälle (Schwangere, Mütter, Kinder, Omas und Betrunkene)

– Mülleimer an zentralen Punkten aufstellen

– Aschenbecher im Außenbereich

– Deko und Krimskrams verteilen

Im Großen und Ganzen sorgst du also dafür, dass deine Gäste sich bei dir pudelwohl fühlen. Denn dann spricht man auch noch nach Jahren von deiner genialen Party. HA!

Und die Liste kannst du 1:1 auf dein Blog übertragen. Sorg dafür, dass deine Leserinnen sich bei dir wohl fühlen, wenn sie bei dir vorbei kommen und sich deine tollen neuen Blogartikel anschauen. Denn je länger die bleiben, desto besser ist das für dein SEO. Sorge also für eine hervorragende interne Verlinkung.

Die ganze Mühe, die du dir da nämlich machst mit der Keywordanalyse und der Konkurrenzanalyse und dem ganzen Schreiben und der Recherche für deine Texte (denn die sollen ja auch einen Mehrwert haben) und überhaupt das ganze SEO Gedöns, das hat alles überhaupt keinen Sinn, wenn deine Leserinnen auf dein Blog kommen und sich da so fühlen, als wären sie die einzigen in Jeans und alle anderen tragen Abendkleider.

Also schau, dass deine Kiste läuft. Und ich spreche jetzt hier mal absichtlich nicht von einem schicken neuen Design, sondern ich spreche heute mal darüber, dass es technisch läuft.

Deine Seite muss ruckizucki geladen sein. Kontrollier doch also bitte mal deine Pagespeed. Wenn deine Seite länger als 2 Sekunden braucht, dann solltest du lieber mal deinen Sekt kalt stellen (also deine Pagespeed verbessern). Ein paar Klicks und Plugins später, kannst du beruhigt die Füße hoch legen. Party On! (WP Smush, W3 Total Cache)

Hast du deine eigene Seite in letzter Zeit mal über dein Handy gelesen? Nein? Solltest du. Denn im Zweifel schauen sich deine Leserinnen deine Seite im Supermarkt an der Kasse übers Handy an und wenn das ein wirklich schlechtes mobiles Layout ist und deine Inhalte nicht ordentlich lesbar sind, dann werden diese Mädels deine Party wohl eher vor zwölf verlassen und nicht zum Eierbacken bleiben.

Ab hier reden wir dann vielleicht doch noch mal über ein anderes Theme. Eins, das auch eine hervorragende mobile Ansicht hat.

SEO ist viel Arbeit

Ich fasse also noch mal zusammen: Sei ein Fleißbienchen! Finde deine Lücke, schreib nicht für dich sondern für deine Leserinnen. Über Themen, die sie interessieren. Löse Probleme, mit denen sie sich Tag für Tag herumschlagen. Darüber schreibst du viel, richtig viel. Ich sag es noch mal: ab 1000 Wörter.

Und die 1000 Wörter schreibst du richtig gut. Danach erzählst du davon jedem Hans und Franz und vergisst nicht, genug Sekt für alle kalt zu stellen (interne Verlinkung, mobile Ansicht, Pagespeed).

Einfach, oder?

SEO ist vor allem für die Leser

SEO ist definitiv was für Fleißbienchen. Das könnt ihr auch noch mal bei Sabrina von Babykeks nachlesen. Die Zeit, in der man mit Technik viel erreichen konnte und über Nacht mit gekauften Links auf Googles Seite 1 geschossen ist, sind (und das ist gut so) vorbei.

Google ist daran interessiert, Gewinne zu machen. Das funktioniert vor allem über die Anzeigen und die laufen nur, so lange Google der unangefochtene Marktführer ist. Und dafür braucht Google zufriedene Kunden. Also Nutzer. Also Sucher. Wenn du bei Google zu jedem Thema nur noch P E N I S-Verlängerung Fake Seiten findest, wirst du dir sicher auch wieder eine andere Suchmaschine nutzen. Wenn du „Windeln für empfindliche Haut“ googelst, dann willst du auch irgendwas finden, dass dem kleinen Babypoppes aus der Klemme hilft.

Google will die besten Inhalte für dein Suchwort bereitstellen

Deswegen verändert Google ständig den Algorythmus und versucht, die Suchergebnisse so gut wie möglich zu gestalten. Denn bei allem technischen Hin und Her: Google will mit dem Algorythmus vor allem dafür zu sorgen, dass die weltbesten Inhalte auch gefunden werden. Von den richtigen Menschen. Wenn sie sie am meisten brauchen.

Und deswegen gibt es nur eine Strategie, mit der du langfristig gute SEO Ergebnisse erzielen kannst: diese wirklich guten Inhalte musst du schreiben.

Je mehr davon du produzieren kannst, desto besser.

Bleib motiviert und setz dir die richtigen Ziele

Setz dir also für die erste Zeit Prozess-Ziele und sch*** auf deine SEO Zahlen. So behältst du die Motivation, um die riesen Aufgabe durchzuhalten.

Dein Ziel sind jetzt erst mal nicht mehr Klickzahlen über Google (Organic Traffic), sondern 5 hervorragend geschriebene, allumfassende, sensationell geniale Artikel über dein Themengebiet.

Und dann gehst du damit mal hausieren. Die trägst du mal so lange auf den Markt (Instagram, Pinterest, Kindergartenfeste usw.), bis jeder (JEDER) weiß, dass du die Spezialistin für dein Fachgebiet bist.

Hast du dein Thema schon ausgesucht? Schreib es mir doch mal in die Kommentare. Bin ja überhaupt kein bisschen neugierig 😉

 

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