Gewerbeanmeldung für Beamte (Lehrer)

Heute habe ich einen besonderen Gast. Steffi von Cuchikind.

Sie hat ein bezauberndes DIY-Blog, sie näht und bastelt und ich bewundere sie für ihren guten Geschmack und ihren Blick für die Schönen Dinge.
Was sie ausmacht, ist dass sie immer noch die extra 3-12 Schritte geht, wenn das Ergebnis dadurch verbessert werden kann.

Als Lehrerin und Beamtin musste Steffi bei der Gewerbeanmeldung ein paar besondere Dinge beachten und das hat sie schön zusammen gefasst:

  • Darf man als Beamter/Lehrer ein Nebengewerbe betreiben?
  • Was darf ich dabei verdienen?
  • Wie viele Stunden darf ich arbeiten?
  • Wie melde ich mich an und worauf muss ich achten?
  • Wie sieht das mit den Steuern aus?

All das habe ich mich gefragt, bevor ich Anfang des Jahres endlich mein eigenes Gewerbe für meinen Blog Cuchikind  angemeldet habe. Und es war dann gar nicht so schwer.

Ich beantworte euch alle Fragen aus meiner eigenen Erfahrung und meinem Wissen heraus, ich gebe natürlich keine Garantie.

Ja, klar darf man, aber es gibt einige Hürden, die man bedenken muss. Zuerst muss man sich die Zustimmung über den Dienstweg holen. Ich habe meiner Direktorin ein formloses Schreiben gegeben, in dem ich meinen Blog kurz vorgestellt habe und dass ich damit etwas Geld verdienen möchte, aber nur wenig Zeit investieren werde. Ganz wichtig ist, dass das Amt sieht, dass der eigentliche Job nicht darunter leiden wird.

Das Ganze ging weiter an das Schulamt, von dem ich einen Bogen zum Ausfüllen bekommen habe und dann wurde alles genehmigt. Ich hätte das auch schon viel früher erfahren, wenn der Brief nicht mehrere Wochen im Sekretariat hängen geblieben wäre. Aber so ist das bei uns.

Geregelt ist das Ganze im Beamtenrecht so, dass man nicht mehr als 1/5 seiner wöchentlichen Arbeitszeit investieren und nicht mehr als 40% seines Jahresgehaltes verdienen darf (§ 99 Abs. 1 Nr. 2 Bundesbeamtengesetz).

 

Wie melde ich mich an?

 

 

Das ist sehr einfach. Am besten gibt man bei google „Gewerbeanmeldung“ und die betreffende Stadt ein und wird zur richtigen Seite geleitet. In Frankfurt kann man das online machen, muss also nicht mal persönlich vorbei kommen. Dazu überweist man den fälligen Betrag (bei mir 25 Euro), füllt einen Bogen aus und sendet ihn an die angezeigte Adresse.

Bei mir kam der Bogen wieder zurück, weil ich nur „Internetdienstleistung“ angegeben habe, das reichte nicht. Wir haben dann noch Bloggen in Klammern dazu geschrieben, dann war es bei mir in Ordnung. Ich habe dann automatisch einen Brief von der IHK und etwas später auch vom Finanzamt bekommen. Als Erstgründer muss man bei der IHK allerdings keinen Beitrag zahlen (§ 3, Absatz 3, Satz 4 IHK-Gesetz).

 

Muss ich eine Steuererklärung machen?

Ja, auf jeden Fall. Man muss Einkommenssteuer auf seinen Gewinn zahlen. Man gibt also alle Einnahmen und Ausgaben an und die Differenz bekommt man angerechnet. Positiv sowie negativ. Absetzen kann man zum Beispiel auch die Kosten der Gewerbeanmeldung, Fahrtkosten zu Events, Tickets, Workshops, Material, PC und Handy, … Die Kleinunternehmerreglung besagt, dass man laut §19 UStG keine Umsatzsteuer abführen muss, wenn man im Vorjahr unter 17500 Euro Umsatz verdient hat oder im gleichen Jahr voraussichtlich 50000 Umsatz nicht übersteigt. Auch die Gewerbesteuer muss man nicht zahlen, wenn man unter 24500 Euro im Jahr bleibt. Für die bessere Übersicht lohnt sich ein Steuerberater.
*

So, ihr seht, man hat keinerlei Nachteile bei einer Gewerbeanmeldung, ist aber rechtlich auf der sicheren Seite und darf ein Geld nebenbei verdienen. Also im Nebengewerbe. Solange man die Einnahmen aus der Haupttätigkeit nicht überstiegt, muss man auch keine Beträge an die Krankenkasse zahlen.

Brauche ich einen Businessplan?

 
 
 

 

Solange du keinen Investor suchst, brauchst du offiziell keinen Businessplan.

Allerdings empfehle ich dir, wenigstens einen Umsatzplan aufzustellen.

Stelle einen Umsatzplan auf

Dafür habe ich ein Arbeitsblatt zum kostenlosen Download erstellt. Arbeitsblätter füllst du als Lehrer ja sicher im Schlaf aus 😉

Das ist die stark abgespeckte Version (nur eine DIN A4 Seite) und damit kannst du über den Daumen gepeilt gegenrechnen, ob du ein lukratives Geschäft planst, oder ob du deine Idee noch mal nachbessern solltest 😉

Das hilft dir sehr dabei, langfristig kostendeckend zu arbeiten. 

Wie hebe ich mich von meinen Wettbewerbern ab? 

 

 

Es ist gar nicht so einfach, wenn man „die Neue“ ist. 

Keine Erfahrung, keine Bewertungen, keine Kunden. So bin ich übrigens auch gestartet. 

Inzwischen weiß ich sehr wohl, wie man sich so positioniert, dass man gar nicht mehr mit dem Wettbewerb in Konkurrenz tritt. Damit du perfekt vorbereitet starten kannst, hol dir doch meinen Gratis Mini-Kurs und ziehe an deinen Wettbewerbern vorbei. 

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UND ich habe dir Audiofiles aufgenommen, in denen ich dir aus meiner praktischen Erfahrung als Webdesignerin erkläre, wie du die Tipps optimal umsetzen kannst.

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