Wordpress lernen: Webdesign Darmstadt Mareike Schamberger, Teamstreber

WordPress lernen: Alle Fachbegriffe erklärt

WordPress lernen ist wirklich kinderleicht. Ich gebe dir einen ersten Überblick, danach findest du dich sicher zurecht.

Das hier wird keine alphabetische Übersicht. Ich schreib das mal lieber dazu.

WordPress.com oder WordPress.org

WordPress.org! immer WordPress.org

Falls du wissen willst, warum: bei WordPress.com hostest du nicht selbst. Du registrierst dich und bekommt eine Webseite, die ungefähr so aussieht deineFirma.wordpress.com.

Auf de.wordpress.org lädst du WordPress herunter, um es dann auf deinem eigenen Webspace zu installieren. Du musst natürlich nicht wirklich selbst hosten. Überlass das gern einem Profi. Zum Beispiel IONOS (die empfehle ich gern wegen der deutschsprachigen 24 Stunden Hotline). Deine Webseite liegt dann auf www.deinefirma.de. Mit dieser Lösung stehen dir alle Möglichkeiten offen, auch wenn du sie noch nicht nutzt. Warte ab, dein Unternehmen wird wachsen. Damit wächst auch fast immer die Webseite. Einen Webdesigner oder Entwickler kannst du dir dann später dazu holen.

Hier habe ich erklärt, wie du auf WordPress.com startest.

Zugangsdaten: Sicher ist sicher

Lege dir am besten einen eigenen Benutzer (Admin) an und benenne den auch gleich anders als „Admin“. Damit wird deine Seite gleich deutlich sicherer. Das Passwort dazu solltest du nicht selbst aussuchen. Das solltest du bei keinem deiner Passwörter. Nutze einen Passwortgenerator und speichere deine Passwörter in einer gesicherten App wie Enpass ab. So kannst du sicher stellen, dass deine WordPress-Installation nicht direkt am ersten Tag gehackt werden kann.

Themes – Kostenlos oder vom Top Designer

Mit WordPress Themes gibst du deiner Homepage das von dir gewünschte Design. Damit kannst du komplett ohne Programmierkenntnisse deine Homepage verändern. Es gibt inzwischen unfassbar viel Auswahl. Themes sind großartige Vorlage für Einsteiger. So kannst du ohne Programmierkenntnisse deine Webseite ohne Programmierkenntnisse aktiv selbst gestalten.

Bei der Installation wird automatisch das aktuelle Standard Theme von WordPress installiert. In diesem Jahr Twenty Nineteen.

Unter Design => Themes kannst du das Theme wechseln. Falls du noch keins ausgesucht hast: nimm dir mal einen Tag frei. Die WordPress Theme Auswahl ist unfassbar groß. Du kannst zwischen kostenlosen Themes und Bezahlversionen wählen.

Wenn du wissen willst, welches Teheme ich für alle meine Kunden nutze: Das und viele andere Tipps gibt es in meinem DIY WordPress Handbuch.

Plugins – erweitern deine Homepage um neue Funktionen

Plugins sind kleine Programme (wie Apps), die deine Homepage ganz passgenau mit allen Funktionen ausstatten, die du brauchst, um online durchzustarten.

Je weniger Plugins, desto kürzer die Ladezeit. Aber es lohnt sich definitiv das eine oder andere Plugin zu installieren. Zum Beispiel einen WooCommerce Shop oder ein komfortables Newsletter Opt-In.

Auch Plugins gibt es kostenlos und kostenpflichtig. Viele haben eine kostenlose Basisversion, die man später upgraden kann.

Widgets – Platzhalter für deine Inhalte

Elemente, die auf mehr als eine Seite angezeigt werden, kannst du mit Widgets füllen. Zum Beispiel Footer, Sidebar oder Hello-Bar.

WordPress hat eine paar Standard-Widgets. Im Menü unter Design=> Widgets ziehst du einfach die passenden Elemente in die Platzhalter in einer Auflistung.

Wie das genau geht, habe ich hier in einer Videoanleitung erklärt: Footer bearbeiten.

Webdesign lernen, Teamstreber Webdesignerin, Footer bearbeiten, Footer deutsch

Frontend oder Backend 

Deine Homepage hat eine Vorder- und eine Rückseite.

Wenn Besucher, Kunden oder Leser von deiner Webseite sprechen, ist damit in der Regel das Frontend gemeint. Das, was jeder sieht, der auf www.deinefirma.de klickt.

Das Backend ist der interne Bereich deiner Webseite. Hier hast nur du und dein Webdesigner Zutritt. Dieser Bereich ist durch ein Login gesichert und bei WordPress unter www.deinefirma.de/login erreichbar. Hier kannst du deine Homepage bearbeiten, neue Seiten anlegen, Blogbeiträge schreiben.

Das Dashboard 

Nach dem Einloggen kommst du immer auf dein Dashboard. Mit dem Dashboard kannst du deine Webseite verwalten.

Die Infoboxen kannst du beliebig anordnen. Einfach mit Drag und Drop verschieben. Was du nicht brauchst, kannst du auch einfach ausblenden.

Wordpress lernen: WordPress Dashboard

Backup

Eine Sicherheitskopie deiner Webseite. Bzw. deiner WordPress Installation. Ich kann unter anderem das Plugin UpdraftPlus für dein Backup empfehlen. E ist recht einfach in der Installation und Anwendung.

Als Anwender musst du dich nicht zwingend damit beschäftigen, wie man ein Backup wieder einspielt. Du solltest aber ganz sicher sein, dass du eins hast. Besser noch mehr als eins. ich mache ein mal pro Woche ein Backup meiner Webseite und speichere mehrere Versionen. Sicher ist sicher.

Seiten

All statischen Inhalte deiner Website werden auf Seiten dargestellt. Startseite, Angebot, Über mich, Impressum, Kontakt und natürlich Datenschutz.

Mit einem PageBuilder kann man auch ohne Programmierkenntnisse gute Ergebnisse erzielen und ansprechende Wordprss Webseiten gestalten. Der neue Gutenberg Editor ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Blog

Ein Blog ist ein Online-Tagebuch oder Web-Journal mit Beiträgen in chronologischer Reihenfolge.

WordPress eignet sich hervorragend, um damit zu bloggen.

Cuchikind – DIY für Kinder

Beiträge

Wenn du ein Blog hast, dann sind die Artikel als Beiträge veröffentlicht. WordPress zeigt sie deinen Lesern im Blog-Bereich deiner Website. Standardmäßig wird hier nach Datum sortiert. Der aktuellste Beitrag ist oben. Durch die Zuordnung zu Kategorien kannst du bei sehr vielen Beiträge schnell Ordnung in deine Beiträge bringen und auch gezielt nur bestimmte Kategorien anzeigen lassen.

Kategorien 

Du kannst deine Beiträge zu Kategorien zuordnen. Deine Leser haben so die Möglichkeit, genau das zu lesen, was sie interessiert.

Wenn du die Kategorien nicht aktiv nutzt, ordnet WordPress deine Artikel der Kategorie „Uncategorized“ zu. Im Menü unter Beiträge => Kategorien kannst du deine Kategorien aktiv bearbeiten.

Zu jeder Kategorie gibt es eine eigene Archivseite. Diese Seiten kannst du im Menü anzeigen oder wie hier im Beispiel auch zusätzlich in der Sidebar verlinken.

Papapi – schwuler Papablogger mit Pflegekindern

 

Permalinks

Jede Seite und jeder Blogbeitrag auf deiner Website hat eine URL. Das sind fixe / permanente Links auf deine Inhalte, also Permalinks.

Sobald du den Titel deiner Seite oder deines Beitrags eingegeben hast und speicherst erstellt WordPress einen Permalink daraus. Der Link wird direkt unterhalb des Artikel- oder Seitentitels angezeigt und kann verändert werden.

Wordpress lernen: Permalink bearbeiten

In den WordPress Einstellungen, kannst du einstellen, nach welchem System diese Links gebildet werden sollen. Das solltest du am besten nach der Installation von deinem Backup Plugin machen.

Im Menü unter Einstellungen => Permalinks einfach „Beitragsname“ anklicken.

Wordpress lernen: Permalinks ändern

Opt-In Formular

Den meisten eher bekannt als Newsletter Formular. Bei mir sieht das momentan so aus:

Wordpress lernen: Opt-In oder Newsletter Formular

Die E-Mail Liste für deinen Newsletter ist dein Kapital. So kannst du deine Kunden immer erreichen. Nach deutschem Recht brauchst du dafür allerdings die ausdrückliche Zustimmung deiner Abonnenten. Das wird mit dem Double-Opt-In bestätigt. Deine Abonnenten bestätigen also zwei mal, dass sie wirklich deinen Newsletter lesen möchten und du sie anschreiben darfst. Meinen Newsletter verschicke ich mit Mailchimp und die Formulare erstelle ich mit THRIVE Leads.

Je ansprechender die Formulare, desto eher werden sich deine Interessenten auch für deinen Newsletter anmelden.


WordPress lernen: erledigt

Jetzt weißt du genug, um dich auf deiner WordPress Webseite zurecht zu finden.

Wenn du deine Webseite professionell erstellen willst: Ich helfe dir gern dabei oder du übernimmst das selbst mi meinem DIY WordPress Handbuch.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top