Blog Interview Svenja Schirk

Wie wird man Expertin im Hochzeitsbereich? Interview mit Svenja Schirk von Freakin‘ Fine Weddings

Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass mein Herz für veranstaltungsorganisation schlägt. Ich habe 10 Jahre bei einem deutschen Messeunternehmen gearbeitet und professionell Veranstaltungen organisiert, bevor ich mich selbständig gemacht habe.

Deshalb freue ich mich heute umso mehr, Svenja Schirk zu interviewen. Eine professionelle Hochzeitsplanerin.

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Was genau machst du als Hochzeitsplanerin?

Wie viel Zeit hast Du? J Ich versuche, mich kurz zu fassen: Als Planerin bin ich für die gesamte Organisation der Hochzeit im Vorfeld zuständig, für die Abläufe währenddessen und alles, was danach noch anfällt. Ich achte auf Zeiten, Budget und das unsere Visionen am Ende auch zusammenpassen und das Konzept stimmig ist.

Wann dir klar, dass du dich auf Themenhochzeiten spezialisieren willst?

Ich wusste immer, dass ich nicht ins Bild der „klassischen“ Planerin wie aus dem Film passe. Rote Haare, Tattoos, das Herz auf der Zunge – das bin ich! Ich selbst liebe alles Ungewöhnliche und deshalb wurde mir irgendwann klar, dass ich das auch am besten verkörpere. Ich kann mich in viele traditionelle Dinge nicht hineinversetzen, dafür aber in coolen Details verlieren.

Seit ich zu 100% nur noch „freakige“ Hochzeiten betreue, fühle ich mich endlich so richtig wohl.

 

Was war im letzten Jahr deine erfolgreichste Marketingmaßnahme?

Ein Mix aus gutem Networking, Zusammenarbeit mit anderen tollen Dienstleistern und vielen Veröffentlichungen.

Mein Ziel ist es immer, in jedem Monat irgendwo gezeigt zu werden mit einer meiner Hochzeiten, Styled Shootings, einem von mir verfassten Artikel (ich schreibe für verschiedene Hochzeitsmagazine und Blogs) oder einem Bericht über meine Arbeit. So bin ich immer präsent und das hat 2019 toll funktioniert.

 

Bund oder Verband hört sich sehr starr und altmodisch an. Du bist Spezialistin für Mottohochzeiten. Das ist sehr modern. Wie passt das zusammen?

Ich gebe dir Recht, besonders hip klingt das nicht. Aber unser „Bund deutscher Hochzeitsplaner“ ist ein Zusammenschluss von Planern. Wir wollen uns gegenseitig unterstützen, ohne Konkurrenzdenken o.ä. Es ergeben sich Synergien, tolle Ideen entstehen und man bekommt offenes Feedback von anderen Spezialisten. Und das wiederum ist zeitlos und immer ein Gewinn für alle.

Um unser Wissen weiterzugeben, veranstalten wir am 23. Februar 2020 gemeinsam mit der Agentur Traumhochzeit den „Karrieretag für Hochzeitsplaner“. Hier können sich alle Interessierten über das Berufsbild informieren, Vorträge hören, Networking betreiben und sich in Einzelsessions ihre ganz persönlichen Fragen beantworten lassen.

 

Ich arbeite viel mit Gründern zusammen. Was ist dein bester Tipp für den Start in die Selbstständigkeit?

Wissen und Vorbereitung! Ich selbst wusste immer, dass ich Planen und Organisieren kann – war ich doch lange in einer Eventagentur tätig.

Was man aber fast immer lernen muss ist, ein Unternehmen zu führen.

Deshalb finde ich Existenzgründercoachings super und habe dies selbst auch viele Monate beim Start und auch danach in Anspruch genommen. Dazu habe ich alle staatlichen Möglichkeiten und Vergünstigungen ausgeschöpft.

Diese Beratung und Begleitung warenGoldwert und ich würde es jedem Gründer empfehlen.

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