Meine Pinterest Erfahrungen: Pinterest als Verkaufskanal für Unternehmen

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Meine Pinterest Erfahrungen:
Pinterest als Verkaufskanal für Unternehmen

Bis Anfang 2019 ehrlich gesagt gar nicht. Noch einen Social Media Kanal zu bespielen stand nicht gerade oben auf meiner ToDo Liste. Inzwischen habe ich sehr gute Erfahrungen mit Pinterest gemacht und möchte sie gern mit dir teilen.

Was ist Pinterest?

Zu den meistgenutzten sozialen Netzwerken zählen Facebook, Instagram, Twitter und YouTube. Was ist an Pinterest so besonders?

Im „Ranking der größten sozialen Netzwerke und Messenger nach der Anzahl der monatlich aktiven Nutzer (MAU) im Januar 2020

  • Pinterest ist eine Suchmaschine für Bilder
  • Wie bei Instagram liegt der Fokus von Pinterest auf Bildern und Grafiken. Anders als bei Instagram liegt allerdings hinter jedem Bild ein Link.
  • Die Pinterest Nutzer können Bilder suchen und auf eigenen Pinnwänden sammeln.
    So kann man sich Ideen für die eigene Wohnung oder die Hochzeitsdeko zusammen sammeln. Denkbar sind aber auch Rezeptsammlungen.
  • Pinterest Inhalte sind sehr langlebig. Einmal gepinnt, wird das Lieblingsrezept bei jeder Familienfeier wieder angeklickt.
  • Man kann auch eigene Bilder hochladen und kompletten Themengebieten folgen.
  • Blogartikel, die von Pinterest verlinkt werden, werden auch in der google Suche höher gerankt.

Wie nutze ich Pinterest als Unternehmen?

Pinterest ist eine Suchmaschine. Es hat Google in Deutschland als Bildersuchmaschine überholt. Das kann ich für mich als Unternehmen nutzen.

Pinterest zur Wettbewerbsanalyse

Pinterest ist eine Bildersuchmaschine. Das eröffnet mir in meiner Wettbewerbsanalyse einen Zugang über ein komplett anderes Medium. Also visuell statt klassisch über Text. Das liest sich jetzt erst mal banal, hilft aber tatsächlich sehr, um mir ein umfassendes Bild über den Wettbewerb zu verschaffen. 

Wenn Wettbewerber auf Pinterest vertreten sind: JUHU! Denn dann kann ich direkt schauen, welche Themen gut laufen (die werden nämlich weiter oben angezeigt).

Pinterest als Traffic-Lieferant

Ich stelle Grafiken ein, die auf meine Blogartikel verweisen. Hier auf meiner Teamstreber Pinnwand Kannst du dir anschauen, wie das live aussieht.

Die Grafiken erstelle ich in Canva. Texte schreibe ich so, dass die Grafiken jeweils zu meinen Themen gefunden werden können. Es müssen die richtigen Worte im Text sein.

Pinterest als Live-Marktforschungstool

Wenn ich wissen will, welches Buchcover besser gefällt oder welche Farbe für eine Produktvariante erfolgsversprechender ist, kann ich das auf Pinterest testen, bevor ich in die Produktion gehe. Diese Funktion liebe ich und nutze sie oft. Ich erstelle einfach Pins mit allen Varianten und schaue mir an, welche gesammelt, geklickt und geteilt werden.

Wie nutze ich Pinterest NICHT

Was für mich nicht in Frage kommt, ist Bilder von fremden Webseiten zu pinnen. Mit meinem Profil lade ich ausschließlich eigene Bilder hoch. Und das aus gutem Grund.

Das „Pinnen“ oder „Repinnen“ bei Pinterest verstößt, ohne Einwilligung des Urhebers, gegen das Urheberrecht.

Wenn du einfach Bilder von anderen Webseiten pinst, aber keine schriftliche Einverständniserklärung hast…. das kann teuer werden.

Die rechtliche Lage  erklärt Carsten Ulbricht hier sehr gut.

Technisch gesehen entsteht bei Pinterest durch das Erstellen von Duplikaten der Bilder auf den eigenen Servern von Pinterest. Die Bilder werden somit nicht direkt eingebettet und verlinkt – sondern kopiert. Und das ist schlicht und ergreifend nicht erlaubt.

Pinterest Zeiteinsatz: überschaubar

Ich habe mir einen Abend Zeit genommen, und habe mir die Videos von Svenja Walter angeschaut. Auch das zu Pinterest-SEO.

Danach habe ich Grafiken in Canva erstellt und angefangen zu pinnen.

Wenn du wirklich schöne Vorlagen willst, dann kannst du die auf Creative Market kaufen (Affiliate Links).

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Powered by Creative Market

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Das ist wirklich eine große Zeitersparnis. Ich erstelle Grafiken und pinne nicht mehr als einen Tag im Monat.

Pinterest Erfahrungen: Stetig steigender Umsatz

Seit Dezember 2018 nutze ich Pinterest und habe bereits im ersten Monat über 1.000,- Euro Umsatz verbuchen können.
Organisch. Ohne Werbeanzeigen.

Bonus: Keine Besuchereinbußen auf meinem Blog während meines Sommerurlaubs. Ganz ohne neuen Blogartikel und Promotion über Facebook, Instagram und Twitter. Und die Klickzahlen über Pinterest steigen weiter an.

Pinterest Erfahrungen, Wie funktioniert Pinterest
Organische Zugriffe www.teamstreber.de

Also für mich steht fest: Pinterest macht Spaß! Und bringt mir wirklich tolle Kunden. Wie zum Beispiel Christina Vock.

Meine Pinterest Erfahrung: Profi-Tools nutzen lohnt sich

Um deine Pins aktuell zu halten, kannst du ein Tool wie Tailwind nutzen. Die Pläne starten bei 10$ im Monat. Mit Tailwind plane ich meine Pins im Voraus und kann so langfristig Traffic auf meine Webseite schicken, ohne mich jeden Tag mit Social Media zu beschäftigen.

Auch Canva kostet einen 10er im Monat. Lohnt sich!

Die häufigsten Argumente gegen Pinterest

Pinterest funktionier für meine Firma nicht

Viele denken, dass Pinterest nur für Endverbraucher funktioniert. Rezepte, Kleidung oder Hochzeitsdeko, vielleicht auch DIY. Reichweite auf dem Blog ja: Kunden nein. Das stimmt nicht!

Ich gewinne regelmäßig Interesssenten und Kunden aus Pinterest. Mit der richtigen Strategie ist Pinterest als Vertriebskanal für B2C und B2B nutzbar.

Klar, kann man als DIY Blogger schneller Erfolge erzielen, aber wenn du dein Thema strategisch angehst, dann wirst du erstaunt sein, wie erfolgreich du in Pinterest sein kannst.

Welche Fragen treiben deine Kunden um? Schreib dafür 3-5 gute Blogartikel und starte damit, Pins dafür auf Pinterest zu teilen.

Ich habe keine Zeit

Pinterest ist Arbeit. Ganz klar. Halbherzig erstellte Pins bringen dich sicherlich nicht weiter. Meine Erfahrung hat mir gezeigt: Überall wo du Liebe reinsteckst, kommt auch Liebe raus (und Geld ist auch eine Form von Liebe).

Wenn du eine feste Routine entwickelst und Pinterest strategisch befüllst, kannst du mit relativ wenig Zeitaufwand viel mehr erreichen, als du vielleicht vermutest.

Pinterest ist nur für Frauenthemen

Das stimmt fast. Es sind tatsächlich vermehrt Frauen auf Pinterest unterwegs. Diese Frauen beschäftigen sich aber nicht den ganzen Tag nur mit backen und häkeln. Genau diese Frauen treffen tatsächlich auch einen Großteil der Kaufentscheidungen in Deutschland.

Pinterest steckt seit dem Börsengang sehr viel Energien in Wachstum und Reichweite.

Der Algorithmus wird stetig weiterentwickelt und verbessert und an das Verhalten der Nutzer angepasst. Jeder Nutzer bekommt seinen individuellen Feed angezeigt.

Aktuell sind auch große Zuwachsraten bei Männern nicht zu verachten.

Meine Meinung: Einen Versuch ist es wert. Vielleicht bist du am Ende ja doch überrascht.

Pinterest – Deutsch Fehlanzeige

Ich finde immer wieder englische Pins, wenn ich nach Themen suche. Auch wenn ich gut fließend Englisch spreche: das sind nicht meine Kunden. Meine Kunden sind deutschsprachig oder deutsch. Und für meine Themen gab es fast keine deutschen Pins.

Das ist eine große Chance für dich, denn so kannst du für die deutschen Suchbegriffe sehr leicht weit oben angezeigt werden.

Ich habe keine tollen Fotos

Professionelle Fotos funktionieren auf jedem Social Media Kanal. Da ist Pinterest keine Ausnahme.

Wenn du dir allerdings die Mühe machst und meine Pins anschaust, dann siehst du schnell, dass es auch ohne geht. Ich habe viele Pins, die Text auf Hintergrund zeigen. Und die werden auch geklickt.

Ich habe keine Follower, das kann nichts werden

Entschuldige bitte, aber irgendwo muss jeder anfangen. Klar wird es ein bisschen dauern, aber gerade am Anfang kannst du mit einer soliden Keywordanalyse in der Pinterest Suche punkten.

Jeden Tag pinnen: So viel Zeit habe ich nicht

Das musst du auch nicht. Nutze doch Tailwind. Damit kannst du dich einmal im Monat hin setzen und deine Pins erstellen und Tailwind spielt sie automatisch und regelmäßig aus.

Die Meinungen über die perfekte Anzahl an Pins gehen auseinander. Meine Erfahrung: Testen hilft.

Inzwischen hat auch Pinterest gemerkt, dass es zu einer massiven Content Überflutung kommt, wenn sie ihre User dafür belohnen 30-50 Pins am Tag einzustellen (auf zig verschiedenen Boards). Inzwischen pinne ich 10-15 Pins am Tag und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Mehr Pins bringen mir tatsächlich nicht mehr Traffic.

Ich habe keine Gruppenboards zu meinem Thema gefunden

Na und?

  1. Erstell doch dein eigenes Gruppenboard: Ich habe mir ein Gruppenboard zu Webdesign erstellt und damit gute Erfolge erzielt. Es ist schnell gewachsen und inzwischen nicht irrelevant. Ich werde darüber gefunden und angeschrieben.
  2. Gruppenboards brauchst du nicht: Du kannst auch ohne Gruppenboards erfolgreich pinnen. Ich habe jetzt über 18 Monat auf anderen Gruppenboards mitgepinnt und die Pins dort hatten die wenigsten Klicks auf meine Webseite. Reichweite ja. Klicks (und damit am Ende auch zahlende Kunden) nein. Ich habe deshalb fast alle Gruppenboards verlassen.

Rich Pins sind so zeitintensiv und umständlich

Rich Pins bieten mehr Informationen am Pin: Sie haben mehr Chancen Keywords zu zeigen.

Ganz klar: Du musst die Infos auch eingeben. Das ist Arbeit.

Und dann musst du testen. Denn es kann dir passieren, dass deine Pins dann so viele Infos enthalten, dass sie nicht mehr geklickt werden. „Blogartikel nicht mehr nötig. Danke!“  Das kannst du aber vorher nicht wissen. Das findest du nur heraus, wenn du es probierst.

Ohne Anzeigen, keine Reichweite

Mit der Einführung der Promoted Pins ist bei fast allen die Reichweite eingebrochen.

Die Zahl der Pinterest Agenturen und Coaches ist seitdem stark angestiegen. Die Zahl der Nutzer allerdings auch.

Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann: Wenn deine Pins Mehrwert bieten, dann wirst du auch weiterhin gute Klickzahlen haben. Und wenn deine Blogartikel die Leser überzeugen, werden sie früher oder später deine Kunden. Das war so, ist so und wird auch so bleiben.

Pinterest als Vertriebskanal: Mein Fazit

Für mich ist Pinterest ein fester Bestandteil im Marketing Mix.

Meine besten Blogartikel werden regelmäßig aktualisiert und mit frischen Pins neu eingestellt. Das lohnt sich für mich. Meine E-Mail Liste wächst stetig und meine Umsätze (und vor allem die Gewinne) steigen.

Es lohnt sich, Zeit in eine solide Strategie zu investieren, denn so kannst du deine Maßnahmen zielgerichtet ausführen.

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Die Grundlage war immer dieses Buch. 
 
Du erarbeitest deine Zielgruppe und eine solide Verkaufsstrategie.
Am Ende setzt du alles sauber in WordPress um.
Gar nicht so schwer. Es gibt nämlich Video Anleitungen für jeden Schritt. 
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