Meine Pinterest Erfahrungen.

Wie funktioniert Pinterest für mich?

Bis Anfang 2019 ehrlich gesagt gar nicht. Denn das Tool stand nicht gerade oben auf meiner ToDo Liste. Inzwischen habe ich meine Pinterest Erfahrung gemacht und möchte sie gern mit dir teilen.

Um Traffic zu generieren, habe ich meine Blogartikel SEO optimiert. So kann ich (Monate später) zu Keywords bei Google und in anderen Suchmaschinen gefunden werden. Alle SEO Maßnahmen sehe ich als Investition an.

Traffic => Leser => Interessenten => Käufer.

Suchmaschinenoptimierung rockt also

Für mich. Total.

Deswegen habe ich Pinterest für mich entdeckt. Pinterest ist zwar offiziell ein Social Media Kanal, funktioniert wie eine Bildersuchmaschine. Ich kann die Texte zu den Bildern selbst schreiben. Damit kann ich selbst beeinflussen, für welche Keywords ich gefunden werden möchte. Langfristig. Ich stelle die Pins hier auf meiner Teamstreber Pinnwand ein und sie werden immer wieder gesucht und gefunden.

 

Für Pinterest Neulinge bietet Svenja Walter einen super Überblick. Sie hat eine tolle Video Reihe aufgenommen. Wie funktioniert Pinterest, wie erstellst du deine Boards, eine kleine Anleitung und ein guter Einstieg.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest, hat sie auch einen Online Kurs, den ich absolut weiter empfehlen kann.

Das einzige, was du für Pinterest brauchst (und da gibt es keine Ausreden) sind ansprechende Grafiken. Denn Hässlichkeit verkauft sich schlecht. Und die passenden Keywords oder Texte mit den Keywords. Dazu noch je nach Thema ein oder zwei passende Boards. Ich habe eins zum Blog und eins zu Veranstaltungen, da das für mich als Speakerin ein Kernthema ist. Dazu kommen noch ein paar Dinge, die mich privat interessieren.

 

Mein Einsatz: Total überschaubar

Ich habe mir einen Abend Zeit genommen, um den Kurs von Svenja Walter anzuschauen.

Sie hat ein unfassbares Talent dafür, nur die wirklich wichtigen Informationen in extrem kurzer Zeit so zu bündeln, dass am Ende alles Sinn ergibt und ich mich nicht auf der Flucht, sondern auch noch gut unterhalten fühle. In ihrem Pinterest Online Kurs erklärt sie die technischen Basics und teilt ihre Strategie, um Pinterest als Trafficbooster zu nutzen.

Pinterest Online Kurs
Svenjas Kurs ist eine mega Investition, das Geld hatte ich im ersten Monat wieder verdient.

Ergebnis: Stetig steigender Umsatz

Seit Dezember 2018 nutze ich Pinterest nach der Strategie von Svenja und habe bereits im ersten Monat über 1.000,- Euro Umsatz. Organisch. Ohne Werbeanzeigen.

Bonus: Keine Besuchereinbußen auf meinem Blog während meines Sommerurlaubs. Und das trotz zwei Wochen Kindergartenschließzeit ohne neuen Blogartikel und Promotion über Facebook, Instagram und Twitter. Und die Klickzahlen über Pinterest steigen weiter an.

Organische Zugriffe www.teamstreber.de

Also für mich steht fest: Pinterest macht Spaß! Und bringt mir wirklich tolle Kunden. Wie zum Beispiel Christina Vock.

 

Mit richtig schönen Pinterest Grafiken deine Klickzahlen erhöhen

1. Vorlage erstellen

Lege deine Farben und Schriften fest. Nutze keine anderen. Dazu kannst du mein Webdesign Style Sheet nutzen. Die Power Point Vorlage kannst du in fünf Minuten für dich abändern.

 

Dann habe ich mir auf Canva eine Vorlage erstellt. Eine Datei mit mehreren Seiten und unterschiedlichen Grafiken. Ich habe mir 15 unterschiedliche in einem Dokument gesammelt und passe die mit meinen Fotos, Schriften und Farben an.

 

2. Für jeden Blogartikel 10-25 Pins erstellen

Für jeden Blogartikel erstelle ich drei bis fünf Grafiken. Dazu kopiere ich die Vorlagendatei und speichere sie unter dem Namen des Blogartikels ab. So behalte ich langfristig den Überblick.

Damit ich weiß, welche Blogartikel schon Artikel haben, habe ich eine Excel Tabelle erstellt.

 

Aus den Canva Vorlagen suche ich mir für jeden Blogartikel die Designs aus, die für den Artikel passen.

Jetzt tausche ich Texte und Bilder. Ich nutze jede Grafik mit mehreren Textvarianten und Hintergrundbildern. So kann ich sehr schnell sehr viele Pins erstellen. Schon kann ich die Grafiken zum Pinnen herunterladen.

 

3. Keyword Recherche

In Pinterest gebe ich kurz das Keyword für meinen Blogartikel ein und warte ab, was mir Pinterest vorschlägt. Pinterest schlägt dir vor, was andere häufig suchen.

Pinterest SEO ABC, Pinterest Keywords suchen

 

Ich habe das am Beispiel „Schöne Ordner“ für dich gemacht. Schönes Büromaterial motiviert mich unfassbar, meine ToDos abzuarbeiten. Kannst du im Blogartikel über schöne Ordner nachlesen.

Pinterest Board zu schönem Büromaterial und schönen Ordnern

Meine schönen Ordner kaufe ich übrigens bei Amazon:

Keine Produkte gefunden.

4. Texte schreiben

Zu jedem Pin schreibst du jetzt einen kurzen Text und nimmst als Basis die Keywords, die du in der Pinterest Suche für dich entdeckt hast.

Dafür kannst du gern ein bisschen variieren und die volle Textlänge ausnutzen. Am „Schöne Ordner“ Beispiel:

  • Ich liebe Notizbücher.
  • Büromaterial und Papeterie sind mein Kryptonit, ein schöner Schreibwarenladen lädt mich zum Kaufen ein.
  • Wer will langweilige Ordner? Ich nicht. Da bestelle ich mir doch lieber individuelle und drucke mir gleich Rückenschilder aus.

5. Pins auf Pinterest hoch laden

Jetzt kannst du alles zusammen pinnen: die Pins zusammen mit den Texten hoch laden. Fertig.

 

6. Pins unter deine Blogartikel einfügen

So gibst du deinen Leserinnen die Möglichkeit, direkt auf ihre eigenen Boards zu pinnen. Für Pinterest gilt: Sharing is Caring!

Dabei solltest du den Alt Tag deiner Bilder im Blog ab jetzt mit viel Bedacht ausfüllen. Pinterest übernimmt den Alt Tag (Alternativtext) als Beschreibung. Die wenigsten Nutzer machen sich die Mühe und ändern den ab.

Wenn du dich beim Erstellen deiner Pins an deine Schriften und Farben hältst, steigerst du deinen Wiedererkennungswert. Deine Leser sehen, dass die Pins von dir sind. So wie du die Coca Cola Schrift erkennen wirst. Eine gute Marke mit Wiedererkennungswert zahlt sich aus. So bleibst du im Gedächtnis, wenn deine Abonnenten sich deine Pins nicht detailliert anschauen, sondern drüber scrollen.

Die sechs Kontakte Regel

Eine Vertriebsregel sagt, dass sechs Kontakte nötig sind, bis der Kunde bei dir kauft. Wenn ich das dreist übertragen darf: Sei nicht gleich enttäuscht, wenn nicht alle deine Pins klicken. Da wird über vier oder fünf drüber gescrollt. Irgendwann passt alles (wundervolle Grafik, perfekt zum Artikel, der Text passt wie Ar*** auf Eimer) und ZACK ist deine Pinterest Abonnentin bei dir auf dem Blog.

Bleib dran, hab Geduld und sei nicht enttäuscht, wenn deine Pins nicht sofort viral gehen. Die Besucherscharen legen nicht an Tag zwei nach Erstellen deiner Pinterest Grafiken deinen Server lahm. Das ist normal. Werte aus, was bei deinen Leserinnen gut ankommt und was funktioniert. Das was funktioniert, wiederholst du (ähnliche Bildsprache und die Keywords darfst du integrieren).

Meine Pinterest Erfahrung: Profi-Tools nutzen lohnt sich

Um deine Pins aktuell zu halten, kannst du ein Tool wie Tailwind nutzen. Die Pläne starten bei 10$ im Monat.

Auch Canva kostet einen 10er im Monat. Lohnt sich!

Auf Creative Market kannst du dir besonders ausgefallene Vorlagen kaufen, wenn du möchtest.

Also geb dir einen Ruck und leg los:

– Farben und Schriften festlegen im Webdesign Stlye Sheet

– erstelle dir mit Canva Pins für deine besten Artikel

– Pins hochladen und Traffic generieren

genieß die freie Zeit mit deiner Familie

Letzte Aktualisierung am 22.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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