Meine liebsten iPhone Apps

Home Office in der Hosentasche clever nutzen

Dienstag Morgen, 6:30 Uhr in Büttelborn City. Meinem Sohn fällt die komplette Müsli Schüssel auf den Boden. MIST! Da ich an dem Tag schon vor dem Kindergarten spontan die Küche geputzt hab, bin ich etwas später als geplant. Mist! Gerade heute!

Auf dem Kindergarten Parkplatz schaue ich schnell auf meiner App nach der nächsten Zugverbindung. Danach geht es los zum Park&Ride Parkplatz. Im Zug arbeite ich mein E-Mails ab und recherchiere in Google und Pinterest für meinen nächsten Blogartikel. So kann ich die Zeit in den Öffentlichen Verkehrsmitteln wenigstens produktiv für mich nutzen. Ohne mein Handy undenkbar. Und das obwohl ich “nur” das Iphone 6 habe. Völlig veraltete Technik, wenn man meinen Mann fragt. Funktioniert aber einwandfrei.

Mal ganz ehrlich: als Mama von zwei Kindern unter drei und einer Teilzeit-Stelle bin ich darauf angewiesen, dass ich einfach immer dann für meine eigene Firma arbeiten kann, wenn ich gerade einen Moment Luft habe. Das ist nicht unbedingt immer zu Hause. Mein iPhine ist in solchen Situationen wirklich mein Büro in der Hosentasche. Meine Daten liegen fast alle in der Cloud.

das sind die Apps, die ich auf dem iPhone hoch und runter nutze.

iPhine: I LOVE – meine liebsten iPhone Apps

 

 

Für euch habe ich mal aufgelistet, warum mein kleines-iPhone-Büro für mich wirklich unbezahlbar ist und was ich damit eigentlich so alles anstelle.

Kommandozentrale

Mit WhatsApp kläre ich mit meiner Familie, wer wann wo die Kinder abholt oder bringt. Oder wir telefonieren ganz altmodisch. Ohne Kinderbetreuung kein Arbeiten. Definitiv für mich die wichtigste App. Und universell einsetzbar.

Für viele meiner Kunden ist WhattsApp DER Kommunikationskanal überhaupt. Ich verschicke gern und oft Sprachnachrichten. Da ich mich schwer kurz fassen kann, sind das oft eher Hörbücher anstatt Nachrichten. Bin aber noch nie abgemahnt worden dafür. Wirklich, das ist meine Lieblings-App: I love WhattsApp!!!

Du kannst übrigens Beiträge in Chats, die du dir merken willst einfach mit einem Stern versehen. Unter Einstellungen / mit Stern markierte findest du alle markierten Nachrichten wieder.

Wichtige Nachrichten einfach mit Stern markieren .    Ich liebe die Stern-Funktion auf WhatsApp

 

ToDo-Liste

Damit ich die immer dabei habe, ist sie in Trello. Früher war sie auf Papier, aber ich will wirklich so wenig wie möglich mit mir herum tragen. Zusätzlich zur Wickeltasche, Trinkflasche und Snacks nehme ich maximal meinen Geldbeutel und das Handy mit. Also digitale ToDo Liste.

Hier kann ich auch jederzeit Kolleginnen oder Kundinnen dazu einladen, Projekte gemeinsam abzuarbeiten. Falls du Trello noch nicht kennst, oder ein bisschen tiefer einsteigen willst: Trello.

Browser

Ich nutze Puffin. Der ist am schnellsten. Spart Datenvolumen. Liebe ich!

Kalender

Ich nutze den Google Kalender (eigentlich mehrere). Hier sind meine Termine gespeichert. Wie gesagt: alles in der Cloud. Die Freigabe läuft extrem einfach und unkomliziert. Anzeigen lasse ich sie mir auf dem iPhone mit der App Calendars. Da habe ich auch in der Monatsansicht wirklich eine gute Übersicht über alle meine Termine. Ich sehe auch, was ansteht und nicht nur DASS etwas ansteht.

Kalender App für das iPhone

Bildquelle: Apple Appstore

Notizen

Mein komplettes Wissen ist in Evernote. Hier speichere ich meine Recherche zu komplexeren Themen ab.

Wenn ich unterwegs Geistesblitze habe, spreche ich mir die einfach auf. Kurze Texte mit der Spracherkennung vom iPhone und längere mit der Aufnahme App- Das kann ich dann später abhören und aufschreiben. WICHTIG: die Audios immer ordentlich benennen.

E-Mail

Was wären wir alle ohne Mail? Ich nutze Spark und bin damit sehr zufrieden. Der Posteingang denkt mit und ich kann festlegen für welche Absender ich benachrichtig werden mag (nur mein Mann!).

Social Media

Ich nutze Instagram und Pinterest wirklich oft mobil, wenn ich kurze Wartezeiten habe. Da kann ich wunderbar Inhalte lesen und teilen.

Meine Social Media Posts plane ich mit Tailwind. Gebündelt und im Set. Es ist einfach und übersichtlich. Das klappt auch wunderbar von unterwegs.

Dokumente

Mein persönliche Cloud hatte ich bei Strato. Der Server ist in Deutschland und für 2,50 Euro im Monat bekomme ich 250 GB. Das muss ich jetzt erst mal voll kriegen. Leider hat die Integration nie so reibungslos geklappt, wie ich mir das gewünscht hätte, deshalb plane ich jetzt auf einen eigenen Server umzusteigen. Im Winter werden wir uns ein NAS zulegen und dann ist das geklärt.

Projekte

Für komplexere Kommunikation in Teams arbeite ich wirklich gern mit Slack. Im Gegensatz zu WhatsApp-Gruppen kann man hier einzelne Kanäle anlegen und hat einfach ein paar mehr Möglichkeiten. Die App läuft auf meine Handy und dem iPad und ich nutze sie auf beiden Geräten oft und ausgiebig.

Input

Am meisten nutze ich allerdings mein Handy unterwegs, um mir Input zu holen. Hörbücher, Podcasts oder mit der Kindle App schnell ein paar Seiten in meinem Buch weiter lesen. Die Freiheit liebe ich einfach!

iPhone mit Kaffee

Juja Han / www.unsplash.com

Ich speichere mir auch alle Blogartikel, die ich in Ruhe lesen will in Pocket ab. Die App nutze ich wie eine Zeitung oder ein Magazin. Die Inhalte sammle ich mir unter der Woche zusammen und am Wochenende lese ich das bei einer Tassee Kaffee.

Was würde ich nur ohne mein iPhone machen?

Wahrscheinlich deutlich öfter die große Handtasche mitnehmen. Da wohnt nämlich seit ich es habe mein iPad drin. Das ist wirklich schon ein ausgewachsenes mobiles Büro.

Da nutze ich dann zusätzlich auch noch:

Da mein iPad eine Tastatur-Hülle hat, kann ich damit recht komfortabel schreiben. Die Tastatur ist sogar abwaschbar. Also die Tastaturhülle. Hat sich für mich absolut bewährt und die würde ich jederzeit wieder kaufen! Mit der schreibe ich regelmäßig unterwegs meine Blogartikel. Zum Beispiel im Zweitbüro (also bei Coach Tina von Lead Yourself).

Nur Video ist nicht mein Medium. Ich schaue mir wirklich selten Instastories oder Youtube Videos an. Und auf dem Handy schon gar nicht.

Das einzige, was mich mit meinem super organisierten mobilen Büro ausbremsen kann ist mein Datenvolumen. Denn wenn ich Schussel so wie letzten Monat “mal schnell” einen Podcast unterwegs herunterlade und dafür die mobilen Daten frei schalte und dann vergesse, das wieder auszuschalten….. ja dann ist das schneller aufgebraucht, als mir lieb ist und ich schau blöd aus der Röhre.

Da muss ich halt doch ab und an mein Hirn mal selbst zusammen nehmen. Denn auch wenn ich wirklich tolle Apps in Benutzung habe: das Denken können die mir nicht abnehmen.

Nutzt du dein Handy zum arbeiten? Oder doch eher nur privat?

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