In 5 Jahren

Wo sehe stehe ich in 5 Jahren

Ich liebe die Zeit zwischen den Jahren. Die ist magisch. Für ein paar Tage ist alles möglich.

Für mich ist das die Zeit, in der ich den Plan für das neue Jahr mache. Berenice und Sylvi haben allerdings dieses Jahr nach dem großen 5 Jahres Plan gefragt. Den einen unfassbar geilen Masterplan.

Den mache ich ja ohnehin jedes Jahr. Ganz offensichtlich mache ich den so gut, dass ich dieses Jahr in Dortmund als Expertin für Ziele vorgestellt werde.

MOM to WOW - Mareike Schamberger, Expertin für Ziele und Zielerreichung.

Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich die meisten Ziele auf meiner Liste dann am Ende auch abhake. Mein Geheimnis: Dran bleiben. Hartnäckig die Lücke im System suchen. Zwischenerfolge konsequent feiern.
Nicht heulend heim gehen, nur weil das Jahr um ist und das Ziel NOCH NICHT erreicht ist. Dann hab ich eben in diesem Jahr gelernt, wie es NICHT geht. Aufstehen, Hosen abklopfen, kurz überlegen, wie viele Möglichkeiten es noch geben könnte, dieses Ziel zu erreichen. Und weiter.

In diesem Jahr darf ich für die IHK Darmstadt die Webdesign und Social Media Sprechstunde halten. Darauf habe ich mehr als ein Jahr hin gearbeitet. Die Zusage habe ich nicht am ersten Termin bekommen. Als ich mich vorgestellt habe. Ich habe einfach immer wieder meine Nase in den Wind gehalten. Ich wusste, dass ich in dieser SPrechstunde ganz viel zurück geben kann. Dass ich vielen kleinen Unternehmen so viel mehr weiter helfen kann als die großen Agenturen, die diese Sprechstunde sonst übernehmen. Deshalb bin ich dran geblieben. Am 25.02. ist meine erste Sprechstunde. Und ich freu mich jetzt schon drauf, da viele kleine und große Webdesign Fragen zu klären.

Wo sehe ich mich also in 5 Jahren

In 5 Jahren bin ich 42. Die Kinder 8 und 9. Beides schon Schulkinder. Kann ich mir gerade ganz schlecht vorstellen. Wird aber eher doch so kommen. Hab ich so im Gefühl 😉

Womit verbringst Du am liebsten Deine Zeit?

Ich habe schon immer gern gearbeitet und daran wird sich auch in absehbarer Zukunft nichts ändern. Für mich war die Frage noch nie „Kinder ODER Karriere. Das ist auch einer Der Gründe, warum ich meine eigene Firma gegründet habe. Das ist ein gutes Gefühl, dass ich nicht darauf angewiesen bin, ob irgend ein Abteilungsleiter (der noch nie sein Kind selbst im Kindergarten abgegeben hat), mir zutraut, ein spannendes Projekt zu leiten.

Darüber lache ich inzwischen und suche mir meine spannenden Projekte selbst und spreche mit meinen Kunden ab, wie wir das passend machen. Für alle Beteiligten. Wichtig ist das Ergebnis. Der Fokus sollte nie auf dem Weg dahin liegen.

Ich sehe mich also in fünf Jahren weiterhin einen halben Tag mit einem breiten Grinsen im Büro. In meiner Firma.

Danach mit meinen Kindern bei der Hausaufgabenbetreuung. Denn das ist auch einer der Gründe, warum ich mich da grade frei schwimme aus einem System, das mir nicht gefällt. Bei uns im Ort dürfen die Kinder selbst entscheiden, ob sie in der Nachmittagsbetreuung Hausaufgaben machen. Hilfe bei den Hausaufgaben gibt es nicht. Nur Aufsicht. Ein großer Unterschied. Entscheiden sie sich dafür keine Hausaufgaben zu machen, müssen die am Abend erledigt werden. Da ist allerdings die Luft dann schon raus. Gefällt mir nicht.

Deshalb arbeite ich daran, bis dahin soweit sicher mit der eigenen Firma zu sein, dass ich nicht zwingend auf die Nachmittagsbetreuung angewiesen bin.

Nach den Hausaufgaben kommt der schöne Teil. Zumindest stelle ich mir das gerade so vor. Ich will weiterhin am Alltag meiner Kinder teilnehmen. Spielen, Lachen, da sein. Eine feste Größe. Sichere Bank. Die Mama eben.

Wofür hast Du zu wenig Zeit?

Für Energieräuber. Was mich nicht weiter bringt darf weg. Danke. Aber NEIN DANKE! Diesen Satz übe ich schon eine Weile und der kommt mir immer leichter über die Lippen.

Ich habe kein Interesse mehr an Menschen, die sich immer dann bei mir melden, wenn die Sätze mit „Mareike könntest du mal“ anfangen. Falls du noch ein bisschen üben musst: Ich habe da ein Shirt für dich….. 😉

Fernsehen findet in meinem Leben nicht statt. Das gibt mir keinen Mehrwert.

Was macht Dich aktuell zufrieden?

Die kleinen Dinge. Ich liebe es,

Womit bist Du unzufrieden?

Ziemlich sicher mit dem Schulsystem. Mich macht schon die Bürokratie im Kindergarten nervös und ich mache mich darauf gefasst, dass das eher noch ein bisschen interessanter wird.

Was ist Dein größter Wunsch?

Den einen größten Wunsch hab ich mir vom ersten Gehalt erfüllt. Ich wollte schon immer ein Pferd. Und das hab ich ganz dreist vom ersten Gehalt gekauft. Und noch nie bereut. Mit dem Dicken hab ich ein paar der besten Tage meines Lebens verbracht.

Dann kam der Herr Schamberger dazu und die beiden kleinen Schambergers. Die haben aus mir und dem Pony eine Familie gemacht.

Das Pferd ist jetzt 22 und jetzt definitiv in Rente. Unsere wilden Zeiten sind rum. Wir werden jetzt in Ruhe älter. Zusammen. Mit viel Glück können meine Kinder noch auf dem alten Zossen reiten lernen. Das würde ich mir für die nächsten 5 Jahre wünschen. Aber das ist die Kür.

Falls du mehr über mich lesen willst: Schau mal auf meiner Über mich Seite oder aber hier nach.

 

 

 

 

 

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