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Tutorial: Facebook Pixel DSGVO konform in WordPress einbinden, um Anzeigen zu schalten

Inhaltsverzeichnis

Wahrscheinlich hast du deine Webseite nach der Vorlage in meinem Buch erstellt und hast zumindest eine Sache abgehakt. Jetzt fehlen dir nur noch Kunden. Facebook Werbung ist eine Möglichkeit, das anzugehen. 

Facebook Werbung ist allerdings eine Investition. Die muss sich rechnen und deswegen empfehle ich dir dringend, die Wirksamkeit deiner Werbung zu kontrollieren. Das kannst du mit dem Facebook Pixel. 

Messe deine Facebook Anzeigen mit dem Facebook Pixel

In Facebook hast du die Möglichkeit, die Zielgruppe anhand von Interessen, demografischen Faktoren und Region zu definieren. 

Aber wer kauft am Ende wirklich? Die Maler oder die Maurer? Die Frauen oder die Männer? 

Diese Messung der Wirksamkeit deiner Anzeige endet bei Facebook mit der Zählung der Klicks und Reaktionen. Das ist aber noch lange kein Kauf. 

Die tatsächliche Conversion, wie beispielsweise der Bezahlvorgang in deinem Shop oder die  Anmeldung zu deinem Newsletter, findet aber auf deiner Website statt und ist per se erst mal für Facebook unsichtbar

Damit Facebook für dich auswerten kann, wer wirklich kauft, brauchst du Facebook Ads mit den Standard- und Custom-Conversions. Für beide brauchst du einen Facebook Pixel auf deiner WordPress Website.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du den Facebook Pixel DSGVO konform in deine WordPress Website einbaust.

Da es mehrere Möglichkeiten gibt, gehe ich darauf ein, was funktioniert und vor allen Dingen auch, was erlaubt ist. 

Wenn du dein Facebook Pixel falsch installierst, bist du abmahnbar (das ist teuer).

Was ist der Facebook Pixel?

Der Facebook Pixel sammelt Daten deiner Websitebesucher, schickt sie an Facebook und setzt zudem Cookies.

ACHTUNG DSGVO: Facebook ist eine riesige Datenkrake

Mit dem Tracking Code sammelt Facebook Besucherdaten über viele Websites hinweg (alle mit Facebook Pixel). Getrackt wird zum Beispiel Demografie, Interessen und Verhalten. Getrackt werden auch Daten von Websitebesuchern, die gar kein Facebook-Konto haben. Die Schlitzohren von Facebook nutzen diese Daten übrigens nicht nur für deine Werbung, sondern auch für die eigene und natürlich zusätzlich für websiteübergreifendes Remarketing. Das ist sehr clever.

Wenn es eine Verbindung zu einem Facebook-Profil gibt, dann handelt es sich um personenbezogene Daten (Facebook weiß, wer da surft). Die darf man in der EU nicht ohne Einwilligung erheben. Sind wir mal ehrlich: Wenn man das alles zusammen trägt, dann weiß Facebook eine Menge über seine Nutzer! 

Weil es weltweit niemanden mehr gibt, der kontrollieren kann, was Facebook mit diesen Daten macht, bleibt dir bei der Verwendung des Facebook Pixels ein rechtliches Risiko. 

Gerichtliche Urteile und weitere rechtliche Infos zum Facebook Pixel findest du hier bei e-recht24.

Pixel sind Bildpunkte: Nicht bei Facebook

Pixel sind ja eigentlich die Bildpunkte auf einem Foto. Das sorgt für Verwirrung, denn der Facebook Pixel ist kein Bildpunkt, sondern ein Code-Schnipsel.

Für deine Besucher bleibt das Pixel unsichtbar. Zumindest in seiner Form als Codeschnipsel.

Du musst sie aber darüber informieren, dass du Nutzerdaten aufzeichnest. Das ist in Deutschland gesetzlich so geregelt (DSGVO).

Daten sammeln ohne Erlaubnis ist nicht DSGVO konform

Du musst also deine Webseitenbesucher um Erlaubnis bitten, sie zu tracken. Das machst du mit einem sogenannten Optin. Manche nennen es auch Cookie-Banner oder Cookie-Popup.

Opt-In bedeutet, dass dein Websitebesucher dem Tracking aktiv zustimmt (das heißt auf englisch Opt-In).

Um Erlaubnis fragen mit dem Cookie-Banner

Ich nutze dazu das Plugin Borlabs. Das sieht zum Beispiel so aus:

Wichtig: Das Plugin, das du nutzt, um deine Besucher um Erlaubnis zu bitten, muss zwingend eine Gatekeeper-Funktion haben. 

Was ist eine Gatekeeper-Funktion?

Das bedeutet “Türsteher”. Also, dass dein Banner technisch dazu in der Lage sein muss, deine Messungen so lange zurück zu halten (Tür geschlossen), bis deine Websitebesucher auch zugestimmt haben. 

Die meisten Popups sind nur schöner Schein und haben diese Funktion eben nicht hinterlegt. 

ACHTUNG: Du musst den Facebook-Pixel auch über dein Cookie-Plugin installieren. Wenn du den Pixel über ein anderes Plugin installierst, kann es sein, dass du genau diese Funktions selbst aushebelst und ein Hintertürchen für unerlaubtes Tracking öffnest. 

YouTube

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Facebook Pixel in die Datenschutzerklärung

Du musst deine Websitebesucher nicht nur um Erlaubnis bitten, wenn du sie tracken willst. Du musst auch detailliert darüber informieren, was mit den Daten passiert. 

Das machst du in deiner Datenschutzerklärung.

Natürlich zeige ich dir hier in diesem Artikel, wie du den Facebook Pixel DSGVO konform in deine Website einbindest.

Kopiere deinen Facebook Pixel

Zunächst einmal brauchst du überhaupt einen Facebook Pixel.

Pro Werbekonto kannst du einen Pixel erstellen. Der kann danach nur noch bearbeitet und nicht mehr gelöscht werden.

  1. Gehe in die Facebook Enstellungen im Werbeanzeigenmanager
  2. Klicke auf “Pixel erstellen” und gib ihm einen Namen 
  3. Akzeptiere die Nutzungsbedingungen (lies sie besser auch mal)
  4. Bestätige und klicke auf “Pixel erstellen”

Jetzt kannst du den Pixel in WordPress einfügen. 

Ich empfehle Borlabs Cookies*

Meine absolute Empfehlung aus meiner Praxis als Webdesignerin. Ich nutze das Borlabs Cookie Banner* selbst und bin damit sehr zufrieden.

Es hat eine Gatekeeper Funktion und ist super leicht einzurichten.

Es ist das erste, mit dem alle meine Kunden sehr gut zurecht kommen.

Du kannst es einfach an deine Farben anzupassen, es ist responsive (sieht also auch auf dem Handy gut aus) und funktioniert ohne Probleme.

Du kannst mit dem Borlabs Cookie* Plugin nicht nur den Facebook Pixel DSGVO konform mit WordPress verbinden, sondern auch sämtliche anderen Cookies und Tracking-Codes (Google Analytics zum Beispiel). Außerdem hat es die Gatekeeper-Funktion und kann externe Verbindungen blockieren, bis die Einwilligung (Opt-In) erfolgt ist.

Ich nutze das Borlabs Cookie Plugin* auf allen Kundenwebseiten und habe nur positive Erfahrungen gemacht. Was mich an Borlabs Cookie überzeugt hat:

  • sehr einfach einzurichten
  • Einstellungsmöglichkeit für deine Farben und deine Schriften
    es ist das erste, was deine Besucher von deiner Webseite sehen, da sollte es einen Wiedererkennungswert geben
  • deutsches Plugin (Backend und Frontend), der Support antowrtet tatsächlich (das kenne ich von anderen Plugins auch anders)
  • Text Vorlagen zur Einrichtung deiner Cookies
  • geprüft und für DSGVO konform erklärt von meiner Kollegin Stephanie Kurth (www.dsb-kurth.de)

Wie du das Plugin einrichten kannst, habe ich in diesem Artikel über das Borlabs Cookie Plugin beschrieben.

So bindest du den Facebook Pixel DSGVO konform in WordPress ein

Auch wenn du den Pixel nicht über Borlabs einfügst: Wichtig ist das Opt-In & der Text in der Datenschutzerklärung auf deiner Website!

Einrichtung des Facebook Pixels in Borlabs Cookie*

  1. Installiere und aktiviere das Plugin Borlabs Cookie*
  2. Gehe zu “Borlabs Cookie” -> “Lizenz” und gib deinen Lizenzschlüssel ein
  3. “Cookies” -> “Markting” -> Neu hinzufügen
  4. Wähle nun in “Service” dein “Facebook Pixel” aus
  5. Setze den Status auf “An”
  6. Kopiere in die “Zusätzliche Einstellungen” deine Facebook Pixel-ID und speichere
  7. Kontrolliere die “Cookie Gruppen” und vergewisere dich, dass bei “Marketing” bei “Status” an ist

Eine detaillierte Anleitung, wie du das Plugin einrichten kannst, habe ich in diesem Artikel über das Borlabs Cookie Plugin beschrieben.

So bindest du Facebook Pixel bitte NICHT ein

Wenn du kein Webdesigner, Programmierer oder kompletter Nerd bist, dann lass bitte die Finger von folgenden Dingen:

Einbetten des Pixel-Basiscodes in deinen WordPress Header

Lass es einfach! Du hast im Header nix zu suchen!

Einbettung über andere Plugins wie

Head, Footer and Post injections” oder “official Facebook Pixel”. 
Wenn du mir nicht in vier Sätzen erklären kannst, was genau diese Plugins technisch auf deiner Webseite mit dem Code machen: Finger weg! 

Ich wiederhole: NICHT MACHEN!!!!

Pixel überprüfen

Im Facebook Anzeigenmanager erkennst du, ob dein Pixel korrekt eingebunden wurde. Der Kreis neben dem Pixel muss grün (statt zuvor grau) sein.

Facebook sagt dir:  “Pixel Fires”, also der Aufrufe des Pixels und darunter die installierten Ereignisse. JUHU!!!

Jetzt darfst du noch überprüfen, ob der Pixel tatsächlich erst nach der Einverständniserklärung trackt.

Dazu kannst du in Chrome die Erweiterungen “Facebook Pixel helper” und “Check my Cookies” nutzen.

Die zeigen dir auch für andere Seiten, was installiert ist und wann genau getrackt wird.

Fazit

Ob Facebook Werbung dir Kunden bringt, kann ich dir auch nicht sagen. Das musst du testen.

Ob du Facebook Zugriff auf die Nutzerdaten deiner Websitebesucher geben willst, solltest du sorgfältig abwägen. Ich zitiere Spiderman “mit großer Macht kommt große Verantwortung”.

Aber die Wirksamkeit deiner Facebook Werbeanzeigen zu tracken ist in jedem Fall sinvoll.

Das Facebook Pixel hilft dir dabei, die Wirksamkeit zu tracken und zu verbessern. Mit dem Pixel bist du in der Lage, Custom Audiences und Lookalike Zielgruppen zu erstellen.

Die Einbindung in WordPress ist mit dem Borlabs Cookie Plugin* schnell erledigt und vor allem DGSVO konform. 

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