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Borlabs Cookie: DAS BESTE WordPress Cookie Plugin und warum es dazu keine Alternativen gibt

Inhaltsverzeichnis

Cookies darf man nicht mehr “einfach so” setzen.

Vor allem Tracking-Cookies (Google-Analytics, Facebook-Pixel usw.) bedürfen laut EuGH einer aktiven Einwilligung des Nutzers.
Meine Erfahrung als Webdesignerin zeigt mir: Datenschutz ist allen meinen Kunden sehr wichtig. Die meisten scheitern daran, die Vorgaben technisch umzusetzen. 

Es ist wie bei Diäten: Jeder weiß, was verboten ist, aber keiner kriegt es hin, sich im Alltag an die Regeln zu halten. 

Doch wie lässt sich diese Cookie-Einwilligung (Opt-In) umsetzen? Und zwar einfach und ohne Programmierkenntnisse?

Dafür gibt es Cookie Plugins. 

Ich empfehle Borlabs Cookie*!

Schnell installiert, der Preis passt, es ist einfach in der Handhabung, deutsche Benutzeroberfläche und vor allen Dingen erstellt es wirklich schöne Cookie-Hinweise.

Schau dir gern die Alternativen an und danach zeige ich noch, auf was du achten musst und wie du es einrichten kannst.
Denn das Plugin alleine macht deine Seite nicht DSGVO konform. 
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Borlabs Cookie Alternativen

Natürlich ist Borlabs nicht das einzige Cookie Plugin. Es gibt durchaus Alternativen und zähle ich dir mal kurz auf:

DSGVO ALL IN ONE FOR WP

Ab 25 Euro einmalig.
Funktionen sind theoretisch richtig gut. Sehr sehr umfassend. Es gibt sogar die Möglichkeit, die Google Fonts zu kappen und eigene Rechtstexte. Eine Gatekeeper Funktion hat es auch. Kann ich aber nicht empfehlen, es macht die Seite sehr langsam und der Support antwortet nicht.

DSGVO Pixelmate

Ab 39 € einmalig.
Das Cookie-Plugin wurde von einer Rechtsanwältin zusammen mit ihrem Programmierer entwickelt. 
Hat nicht so viele Funktionen wie Borlabs. Es gibt zum Beispiel keine Statistik. Du weißt also nicht, wie viele Besucher tatsächlich da waren (das kannst du ausrechnen, wenn du weißt, wie viele abgelehnt haben und den Rest trackst du ja ohnehin).

Complianz

Ab 45 USD pro Jahr.
Ist leider nicht komplett auf deutsch übersetzt. Das halte ich für einen so komplexen Sachverhalt wie die DSGVO aber für absolut unabdingbar. Das kapiert doch schon keiner auf deutsch. Auf englisch will ich meinen Datenschutz nicht einstellen müssen.

Cookiebot

Ab 9 Euro monatlich. 
Komplett anderes Konzept als Borlabs. Scannt die Seiten automatsisch und richtet sich so selbst ein (stark vereinfacht ausgedrückt). Der Pferdefuß: Es rechnet nach Unterseiten ab und wird so schnell sehr teuer. 
Für meine Seite würde das bedeuten: 21 Euro im Monat. Das sind 252 Euro im Jahr. Schon ziemlich teuer.  

Die Vorteile von Borlabs Cookie-Plugin

  • Kinderleicht einzurichten: Das können alle meine Webdesign Kunden alleine! 
  • Statistik: du kannst damit abschätzen, was auf deiner Seite wirklich so los ist, auch wenn du nicht alles tracken darfst.
  • Preis ist absolut fair für die Leistung!
  • Opt-In Löung für wirklich alle gängigen Cookies (Google-Analytics, Matomo, Facebook-Pixel usw.)
  • Einteilung der Cookies in Gruppen (übersichtlich)
  • Cookie-Box in deinen Farben
  • Für Nerds: Java Skript und Code-Kramkann individuell geladen werden
  • Blockiert eingebettete Medien (Google-Maps, YouTube, OpenStreetMap, Vimeo usw.) bis der Nutzer auch hier eingewilligt hat (sog. “Zwei-Klick-Lösung”).

Also eigentlich das rundumsorglos Paket für dein Online-Marketing. Meine Kunden arbeiten alle damit.

Gerade die Möglichkeit die Farben anzupassen mag ich sehr. Denn es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

Warum es für mich keine Alternative zu Borlabs gibt

Als Webdesignerin erstelle ich nicht nur neue Seiten, sondern arbeite mit meinen Kunden auch an deren vorhandenen Webseiten. Ich beantworte Fragen und löse Probleme.

Wenn zu bestimmten Tools keine Fragen gefragt werden hat das immer zwei Gründe:

  1. Keine Sau benutzt das Tool.
  2. Es ist kinderleicht.

Bei Borlabs kann ich sagen: Es ist wirklich kinderleicht.

Wenn die Funktion einmal klar ist (bitte das Video anschauen!), dann kann man damit wirklich eine DSGVO konforme Seite erstellen. Und zwar auch ohne Studium in Informatik und Jura.

WordPress Cookie Plugin: Was gibt es zu beachten?

Aber damit du das Plugin DSGVO-konform nutzen kannst, gehen wir erst mal die schnöde Theorie durch….. #schnarch

Ich zeige dir, wie du es einrichtest und auf was du achten musst. Schritt für Schritt. Und ich versuche mich trotzdem dabei kurz zu fassen.

Wir stellen die leichten Dinge zuerst ein und der technische Firlefanz kommt zum Schluss. Da kennst du dich schon aus 😉

So. Jetzt geht es los. Und in spätestens 30 Minuten läuft das Ding!

Achtung: Ich bin keine Rechtsanwältin und das hier ist keine Rechtsberatung!
Als Webdesignerin arbeite ich sehr eng mit einer Datenschutzbeauftragten zusammen und beschäftige mich im Arbeitsalltag regelmäßig mit den geltenden Datenschutzbestimmungen und der DSGVO, aber ich kann keine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der von mir bereitgestellten Inhalten gem. der DSGVO übernehmen.

Gesetzeslage: Cookie-Hinweis reicht nicht

Fast täglich sehe ich bei Kunden einen Cookie Hinweis, auf dem etwas in dieser Form steht:

“Mit dem Besuch dieser Website erklärst du dich mit den Datenschutzbedingungen einverstanden und stimmst der Nutzung von Cookies zu.”

Die etwas besseren Banner haben sogar eine Opt-Out Funktion. Man kann also ablehnen.

Was bei einem einfachen Cookie-Banner passiert

Deine Webseite setzt Cookies, sobald jemand sie öffnet. Noch in der selben Millisekunde. ZACK!

Erst danach haben deine Besucher die Möglichkeit, den Hinweis zu lesen und selbst, wenn sie die Webseite dann verlassen, ist das Kind in den Brunnen gefallen.

Wie das Borlabs-Cookie Plugin arbeitet

Du brauchst das Einverständnis deiner Besucher, bevor du Cookies setzt. Dazu brauchst du ein Cookie-Banner, das technisch dafür sorgt, dass die Cookies erst nach dem Einverständnis gesetzt werden. 

Man spricht von einer sog. Gatekeeper Funktion. 

Erst nach der Einwilligung (und nur dann!!!) darfst du Cookies setzen.
Falls du wissen willst, wie teuer dich ein DSGVO-Verstoß kommt: Inzwischen gibt es sogar einen 
Bußgeldrechner.

Borlabs-Cookie Plugin kaufen

Ja. Da hast du richtig gehört. Es handelt sich nicht um ein kostenloses Plugin. Aus meiner Erfahrung kann ich dir aber sagen: es lohnt sich!

Denn das Plugin wird nicht nur regelmäßig im Funktionsumfang, sondern eben auch gemäß der aktuellen Rechtslage angepasst. Und das ist wirklich wichtig!

Wenn du Borlabs Cookie* kaufst, dann kostet dich das 39,- Euro (Stand Januar 2021). Das sind gerade mal 3,25 Euro / Monat.

Im zweiten Jahr bekommst du sogar 30% Rabatt für die Lizenzverlängerung. Es sind also nur noch 27,30 Euro (oder eben 2,28 Euro / Monat). Das ist ja wirklich lächerlich wenig.

Du könntest sogar im zweiten Jahr das Popup mit allen deinen Einstellungen weiter nutzen, ohne die Lizenz zu verlängern (bekommst dann aber keine Updates). Ich empfehle das aber ausdrücklich nicht, denn auch wenn sich an der Funktionalität auf den ersten Blick nichts ändert (das Popup ploppt auf, klicke-die-klick-fertig), passiert im Hintergrund oft mehr, als du vermuten würdest. Gerade, was die Rechtslage angeht.

Welches Paket ist das Richtige für dich?

Es gibt insgesamt vier Pakete, die alle den Support und die Updates für das kommende Jahr beinhalten.

  1. Personal: 1 Webseite, 39,- € inkl. MwSt. 
    Wahrscheinlich ist das das richtige Paket für dich.
  2. Business: 2 Webseiten, 59 € inkl. MwSt.
    Nutzen einige meiner Kunden. Schließe dich mit deiner besten Business-Freundin (BBF) zusammen und teil dir die Kosten. Vielleicht zahlst du ja das eine und sie das andere Plugin (Denn mehr Lizenzen sind oft billiger).
  3. Professional: 25 Webseiten, 149 € inkl. MwSt.
    Wenn du Webdesigner oder VA bist und mehrere Webseiten betreust, dann lohnt es sich wirklich, hier zuzuschlagen. Denn für weniger als 6 Euro pro Lizenz ist das Plugin wirklich ein Schnäppchen. 
    ACHTUNG: Wenn du das Plugin für Kunden einrichtest, dann sprich mit deinem Rechtsanwalt ab, wer die Haftung übernimmt. Denn im Fall einer Abmahnung kann das dann für dich teuer werden.
  4. Agency: 99 Webseiten, 299 € inkl. MwSt.
    Dieses Paket lohnt sich wirklich nur für große Agenturen. Lies am besten den Hinweis für die Professional Lizenz aufmerksam durch.

Denke daran, deine UStID beim Zahlungsanbieter anzugeben, wenn du das Plugin kaufst.

Nach dem Kauf bekommst du den Link zum Download per E-Mail.

Entpacke die Zip-Datei nicht. Denn WordPress kann sie dann nicht mehr lesen 😉

Borlabs Cookie Plugin installieren und aktivieren

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Backup erstellen

Bevor du das Plugin aktivierst, mach bitte ein Backup. Sicher ist sicher.

Plugin installieren

Wenn du es gekauft hast, speicherst du die Zip Datei bei dir ab und installierst es in deiner WordPress.

Unter “Plugins => installieren” lädst du die Zip-Datei hoch. WordPress entpackt das automatisch.

Klick dich einfach durch. Hochladen => Auswählen und kurz warten.

WordPress weist dich hier auch darauf hin, dass es ein Zip Format sein muss.

Plugin aktivieren

Erst nach dem Backup!!!!! Das kann ich nicht genug wiederholen. Es ist sehr unwahrscheinlich, aber:
Es kann immer passieren, dass sich das Plugin mit deiner WordPress Installation nicht gut verträgt.

ACHTUNG: Das Plugin ist zwar jetzt aktiviert, aber noch lange nicht angeschaltet und aktiv. Ich schreibe das hier extra dazu, weil ich diesen “Fehler” als Webdesigner mehr als einmal behoben habe 😉

Lizenzcode eingeben

Um das Plugin nutzen zu können, musst du den Lizenzcode eingeben.

Borlabs Cookie einrichten: Wichtigste Einstellungen der Cookie Box

Du findest das Plugin und die Einstellungen dazu in deiner WordPress Menüleiste am linken Seitenrand. Meistens ist es recht weit unten. 

Unter “Cookie Box” findest du später auch die Einstellungen zu Logo und Farben.

Die wichtigsten Funktionen

Ich erkläre mal die wichtigsten Möglichkeiten, ohne zu technisch zu werden.

  • Cookie Box anzeigen: Das ist der AN/AUS Schalter des Plugins. Ich empfehle, den Schalter erst zudrücken, wenn du alles eingstellt hast. Ich erinnere dich am Ende des Artikels noch mal daran.
  • Inhalt blockieren: Wenn du hier anschaltest zwingst du deine Besucher, eine Wahl zu treffen. Sie können deine Inhalte nicht sehen, wenn sie sich nicht für oder gegen Cookies entscheiden.
  • Datenschutz / Impressum: In der Cookie Box (dem Popup) sind sowohl Impressum, als auch Datenschutz verlinkt. Damit die Links überhaupt funktionieren, musst du sie einmal festlegen.
  • Supporte Borlabs: Wenn du den Entwicklern etwas Werbefläche kostenlos zur Verfügung stellen möchtest, kannst du das gern tun. Dann erscheint ein Verweis auf den Hersteller in der Opt-In-Box.

Die Tipps auf lila Hintergrund

Der Bereich heißt übrigens Sidebar.

Die Tipps sind übrigens ultra wichtig. Ich gehe später noch darauf ein. Denn ich will eine Aufgabe nach der anderen abhaken und keinen Durcheinander verursachen.

Borlabs Cookie-Box an dein Design anpassen

Es gibt keine 2. Chance für den ersten Eindruck. Wenn deine Besucher aus Social Media zu dir auf die Seite kommen, dann sollten sie gleich wissen: “Hier bin ich richtig”. Wenn du komplett andere Farben nutzt, als die Originalversion von Borlabs kann es sein, dass deine Besucher denken, die haben sich verwählt. “Hoppla, wo bin ich hier gelandet?” Und sofort sind sie skeptisch. Nicht gut, wenn du ihnen etwas verkaufen willst.

Bar oder Box

Die Bar läuft über die komplette Breite deiner Webseite. Die Box ist eben… eine Box 😉

Wichtig ist lediglich, dass du ein Advanced Layout wählst. Nur in diesem Layout werden die Cookie-Gruppen mit Checkboxen zur Auswahl dargestellt.

Warum ist das Advanced Layout so wichtig? 

Die Verbraucherzentrale (vzbv) hatte gegen ein Unternehmen geklagt, das Nutzerdaten bei einem Gewinnspiels gesammelt hat⁠.⁠ ⁠

Die Schlingel hatten die Cookie-Einwilligungs-Kästchen so voreingestellt: ⁠

  1. Ein nicht vorangehaktes Kontrollkästchen
    „Ich will Werbezusendungen“
  2. Ein vorangehaktes Kontrollkästchen:
    „Ich erlaube Cookies von unterschiedlichen Anbietern“

Hat uns das überrascht?
Nein, das war absehbar. Es gab im Oktober 2019 schon mal eine Entscheidung des EuGH, der hatte bereits die Grobrichtung vorgegeben. Danach ist der Rechtsstreit noch mal zum BGH gegangen und der hat nun das endgültige Urteil gesprochen.

Warum war das nicht ok? 
Weil voranhaken nicht ok ist. ENDE. Deswegen hat der vzbh geklagt und auch Recht bekommen.

Was hat das mit dem Advanced Layout zu tun? 

Es wird gerade vermutet, dass jetzt die Cookie-Gruppen einzeln auswählbar sein müssen.
Auf Instagram hat eine Anwältin ein Bild gezeigt, wie das Banner nach dem Urteil aussehen muss. Der Post hat viele sehr verunsichert. Dabei geht aus dem Urteil nicht klar heraus, wie genau das Popup auszusehen hat (das wäre tatsächlich sehr schön).

Ich zeige euch mal, wie das Popup in dem Instagram-Post aussah:

Die einzeln anklickbaren Elemente gibt es nur beim “Box-Advanced” Layout.

Ich habe das Design nachgebaut.

In diesem Design kann man alle Cookies einzeln anklicken. Was meiner Meinung nach aber gezeigt werden wollte: es ist NICHTS vorausgewählt.

Ganz wichtig, damit auch vorher nichts ausgewählt ist, musst du es in Borlabs richtig einstellen.

  • Alle Cookies akzeptieren: Mein Lieblingsbutton. Der sollte in bunt sein. NEON. Und Glitzern 😉 
    Das stellen wir später bei den Farben ein.
  • Vorausgewählten Status ignorieren: Keine Haken gesetzt.

Borlabs CookieBox animieren

Halte ich für völlig sinnfrei. Verschwende hier am besten kein Zeit mit Special Effects.

Aber der vollständigkeit halber: Es würde gehen.

Logo und Farben

Es gibt eine hervorragende Legende in der Sidebar (lila Hintergrund).

Wenn du die Legende anklickst, dann siehst du detailliert was sich wo ändert:

Ich empfehle dir hier ganz pragmatisch vorzugehen. Hole dir dein Style Sheet und ändere einfach alle hellen Farben in DEINE helle Farbe und die dunklen genau so. Bei mir sieht das so aus:

Zu den Farben gibt es keine rechtlichen Vorgaben 😉

Hier kannst du nichts falsch machen.

Achte darauf, dass du für den “Alle Cookies akzeptieren” Button eine Knallfarbe wählst und er sichtbar genug ist.

Achtung: Texte nur mit Fingerspitzengefühl anpassen

Du kannst die Texte der Cookie Box anpassen. Und zwar so, dass sie zu deiner Zielgruppe passen.

Wenn du mit einem Augenzwinkern fragst statt mit einem Stock im Ar*** kann das schon dazu führen, dass mehr Cookies akzeptiert werden (es ist keine Garantie!).

Aber die Texte sind rechtlich relevant und sollten immer von deinem Anwalt oder einer Datenschutzexpertin gegen gelesen werden.

Beschreibe klar und deutlich, was passiert und warum und wofür eingewilligt wird. Wozu brauchst du die Daten und was bringt es den Besuchern?

Ich empfehle dir, mindestens die Ansprache anzupassen.

Duzt du deine Kunden, dann pass das in der CookieBox an.

Verkaufen ist ein raffiniertes Spiel mit Nähe und Distanz und wenn deine Kunden von Social Media auf deine Webseite kommen (also du sie vom Hof rein in die Wohnung bittest), dann gehst du doch nicht vom Du zum Sie zurück. Da wird doch sofort jeder misstrauisch und überlegt sich, ob er ausversehen zu einem Geiselgangster in die Wohnung spaziert ist.

Gatekeeper Funktion nutzen

Damit du die Gatekeeper Funktion sinnvoll nutzen kannst, musst du erst mal wissen, welche Cookies deine Webseite überhaupt setzt.

Das solltest du übrigens immer wissen! Auch wenn du nicht der Webdesigner bist.

Profitipp: Nicht lang drüber nachdenken oder lamentieren. Schluck die Kröte und mach es einfach. 

Third-Party-Cookies auflisten

Welche externen Dienste (die Third-Party-Cookies setzen) hast du in deine Webseite eingebunden?

  • Anaylse Tools (Statify, Google Analytics, Matomo usw.)
  • Videodienste (YouTube, Vimeo, usw.)
  • Tracking-Pixel (Facebook-Pixel, Pinterest Pixel)
  • Werbung (Google AdSense)
  • Social Media Plugins (Instagram Posts, Facebook-Like-Button, Twitter, usw.)
  • Karten (Google-Maps oder OpenStreetMap)

Schreib einfach eine Liste mit allem und sei dabei wirklich akribisch.

Wo musst du überall suchen:

  • Theme: Wenn du deine Webseite selbst erstellt hast, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass du im Quelltext deines Themes etwas eingegeben hast. Aber ich liste es mal mit auf.
  • Plugins, die Code einfügen. Das sehe ich schon mal öfter. Zum Beispiel “Insert Headers and Footers”. Dazu gibt es zum Beispiel immer noch ein Tutorial von Sandra Holze, auch wenn das schon lange nicht mehr Datenschutzkonform ist.
  • Plugins wie “Official Facebook Pixel” und “Google Analyticy by Monster Insights”.

Wenn du nicht sicher bist, ob irgendein Plugin oder Tool Daten sammelt, liste es mit auf und recherchier es später.

Es gibt dazu eine sehr gute Plugin Auflistung bei Blogmojo.

Third-Party-Cookies überprüfen

Dazu nutze ich eine Erweiterung im Chrome Browser. “Check my Cookies”.

Du kannst aber zum Beispiel auch ein Tool wie Webkoll nutzen.

Ich mag die Chrome Erweiterung mehr, weil ich da einfacher mehrere Seiten testen kann. Also einfach mal auf der Seite durchklicken.

Starteite – Blog – Shop usw.

Manche Cookies werden nämlich nur auf bestimmten Unterseiten gesetzt.

Cookies in Gruppen einteilen

In Borlabs findest du den Menüpunkt: Cookie Gruppen.

Es gibt vier Gruppen

  • Essentiell (Borlabs Cookie)
  • Externe Medien (YouTube, Google Maps usw.)
  • Marketing (Facebook Pixel usw.)
  • Statistiken (Google Analytics, Matomo usw.)

Nimm die Einteilung einfach so hin und ändere nichts daran. Schau nur, dass du die Gruppen, die du nutzt auch einschaltest.

Cookies anlegen

Im Menü unter “Cookies” kannst du neue Cookies anlegen.

Wenn du auf “erstellen” klickst, wirst du sehr souverän durch geführt.

Du musst alle Informationen eingeben und gegebenenfalls ein Javaskript einfügen.

Das hört sich jetzt nach mehr Aufwand an, als es ist, denn das Borlabs Cookie Plugin hat sehr gute Tutorials zu den gängigsten Cookies. Die sind idiotensicher.

Borlabs Cookie für Google Analytics

Ich verlinke hier die Anleitung zu Google Analytics. Da Google Analytics wirklich mit Abstand am meisten zur Datenanalyse verwendet wird.

Content Blocker nutzen

Wenn du YouTube oder Google Maps nutzt, dann muss dein Besucher auch hier aktiv zustimmen. Mit dem Borlabs Plugin kannst du dir diese Zustimmung einholen.

Skript Blocker hinzufügen

Wenn du Plugins nutzt, um deine Cookies zu setzen, dann musst du genau die wieder blocken, bis deine Leser zugestimmt haben.

Auch hier gibt es Tutorials. Schau dich mit deiner Liste doch mal auf der Hilfe von Borlabs um.

Weil ich ganz oft das Monster Insights für Google Analytics Plugin sehe, verlinke ich die Anleitung für die passende Einstellung hier.

Wenn du unsicher bist, welche Skripte gesetzt werden: Nutze die Scanner-Funktion von Borlabs. 

Wenn du neue Skript Blocker erstellst, kannst du vorher scannen.

ACHTUNG: Wenn du nicht verstehst, was du danach angezeigt bekommst, such dir Unterstützung. Blockiere bitte auf keinen Fall Skripte, die du nicht verstehst. Ich sag es nur 😉

Datenschutzerklärung sehr sorgfältig pflegen

Juhu: Du hast schon eine Liste, welche Cookies deine Seite setzt und welche Dienste du nutzt. Das muss jetzt auch noch in die Datenschutzerklärung.

Zurück zu unserem Beispiel: Die Cookies sind von Google Analytics.

Du kannst also jetzt entweder Google Analystics aus deiner Webseite entfernen, oder es rechtssicher einbinden und eine Ergänzung in die Datenschutzerklärung schreiben. Welche Cookies setzt es und wie lange. Meist findet man entsprechende Passagen, die man kopieren kann beim Anbieter.

Es gibt die Möglichkeit, deine Cookies und Plugins beim Datenschutz-Generator von e-Recht anzuklicken.

Noch sicherer ist es, wenn du dir deine Datenschutzerklärung von einer Datenschutzbeauftragten oder vom Anwalt erstellen lässt.

Textlink erstellen, mit dem deine Besucher die Präferenzen ändern können

Das Popup ast du ja jetzt eingerichtet und deine Besucher können hier angeben, ob sie Cookies akzeptieren oder eben nicht. Für den Fall, dass sie die Einwilligung widerrufen wollen, muss es in deiner Datenschutzerklärung eine Möglichkeit dazu geben.

So einen Textlink kannst du mit einem HTML Code erstellen. Bei Borlabs geht das so:

Du gehst in deine Datenschutzerklärung und gibst in der Text-Ansicht diesen Code hier ein:

HTML
<a href=”#” class=”borlabs-cookie-preference”>Hier kannst du deine Einstellungen zu den Cookies ändern</a>

So erstellst du einen Link, der die CSS-Klasse “borlabs-cookie-preference” hat und den Rest macht dann das Plugin.

Cookie-Einwilligung: Ultimative ToDo Liste

1. Borlabs Cookie kaufen*.

2. Borlabs Cookie einrichten.

3. Eigene Webseite auf Cookies prüfen. Zum Beispiel mit Check my Cookies.

4. Datenschutzerklärung ergänzen. Zum Beispiel mit dem Datenschutz-Generator von e-Recht. Oder vom Datenschutzbeauftragten ab 150 Euro zzgl. MwSt.

5. Anschalten

6. Caching Plugin leeren

7. Website im Inkognito Fenster testen. Wie du richtig testest, erfährst du hier.

Füße hoch legen und das Leben genießen 🙂

Disclaimer: Borlabs ist nicht immer DSGVO konform

Der Teufel steckt m Detail. Die größte Fehlerquelle ist IMMER der Anwender. Das Plugin ist dazu geeignet, deine Seite DSGVO konform zu betreiben.

ABER: Du musst verstehen, welche Dienste du nutzt und die auch immer nur über Borlabs einbinden. Denn sonst umgehst du die Gatekeeper Funktion. Dann machst du die Hintertür auf und es werden doch Cookies gesetzt, bevor deine Website-Besucher eingewilligt haben. In dem Fall bringt dir auch das Plugin nichts.

Bedeutet: Sogar das richtige Plugin schützt dich nicht 100% vor Abmahnung. Wenn du dein Plugin nicht  richtig eingerichtet hast, dann bist du nicht rechtssicher. Wenn du also irgendwann mal Google Analytics über ein anderes Plugin verbunden hast und das da noch irgendwo im Code vermerkt ist: MÖÖÖÖÖP. Dann bringt dir Borlabs rein gar nichts.

 

Denn vordergründig fragst du deine Website-Besucher, aber im Verborgenen setzt du schon vorher Cookies.

Gehe verantwortungsbewusst mit Daten um

Ich bin jetzt keine Anwältin, aber wenn du mich fragst: Wichtig ist tatsächlich, dass du dich damit beschäftigst, welche Daten du sammelst und wofür du sie nutzt.

Frag deine Website-Besucher, ob sie einverstanden sind. Wichtig dabei: Nutze ein Plugin, dass eine Gatekeeper Funktion hat. Also ein Plugin, das technisch dazu in der Lage ist, die Cookies wirklich erst zu setzen, wenn die Leser einwilligen. Borlabs* hat diese Funktion.

FAQ: Fragen und Antworten zum Borlabs-Cookie-Plugin

Leider reicht es nicht, das Plugin zu installieren und zu aktivieren. Du musst es konfigurieren und anschalten.

Hast du alle Schritte im Tutorial auch ausgeführt?

Leere mal deinen Cache 😉
Ich gehe davon aus, das s du ein Ching-Plugin hast, das verhindert, dass du die Änderungen in Echtzeit sehen kannst.

Schau mal nach, es sind Plugins wie: Autoptimize, W3 Total Cache, WP Super Cache.

Leere den Cache und öffne deine Seite in einem Inkognito-Tab.

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10-Regeln

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