Cookie Hinweis nicht rechtskonform

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Cookie Einwilligung ist Pflicht

Da ich keine Juristin bin, kann ich hierzu keine rechtsverbindliche Aussage machen. Der Kollege Dr. Schwenke hat einen ausführlichen Artikel zur aktuellen Cookie-Rechtslage geschrieben, den ich dir sehr empfehlen kann. Fazit: Der Cookie Hinweis reicht nicht mehr.

Sowohl die DSGVO als auch die ePrivacy Verordnung (wurde auf Ende 2019 verschoben) sind bisher sehr theoretische Konstrukte. Die aktuelle Gesetzeslage ist unklar, da die entsprechenden Gesetze erst in Kraft treten und es noch keine konkreten Einzelfallentscheidungen gibt. Es fehlen klare Handlungsanweisungen, wie Rechtssicherheit für alltägliche Dinge (wie Cookie Hinweise) erreicht werden kann.

Aktuell ist aber sicher, dass eine Einwilligung in Cookies Pflicht ist.

Falls du wissen willst, wie teuer dich ein DSGVO-Verstoß kommt: Inzwischen gibt es sogar einen Bußgeldrechner.

Auf Nummer sicher: Cookie-Einwilligung

Meine Leser dürfen selbst entscheiden, ob Cookies ok sind oder ob sie sich unverbindlich bei mir umschauen wollen.

Ich habe ein paar Plugins getestet und kann eine klare Empfehlung aussprechen: Borlabs Cookie*.

Schnell installiert, einfach in der Handhabung, deutsche Benutzeroberfläche und vor allen Dingen erstellt es wirklich schöne Cookie-Hinweise. Ich habe kein Verständnis für schlechtes Design.

Damit kannst du deine Webseiten Besucher fragen, ob sie mit deinen Cookies einverstanden sind und bist auf der sicheren Seite.

Aber damit du das Plugin richtig konfigurieren kannst, gehen wir erst mal die schnöde Theorie durch….. #schnarch

 

Welche Cookies setzt deine Webseite?

Wissen ist Macht!

Um deine Datenschutzerklärung aktuell zu halten, solltest du dir im Klaren darüber sein welche Cookies deine Webseite setzt.

Um das herauszufinden, schau dir deine eigene Webseite im Google Chrome Browser an und installiere dafür die Erweiterung Check my Cookies. So kannst du dir genau anschauen, welche Cookies deine Webseite setzt und die in deine Datenschutzerklärung mit aufnehmen. Oder die Ursache für diese Cookies komplett ausschalten (Plugins deinstallieren oder Dienste wie Google Analystics gegen Matomo tauschen).

Wenn ihr die eigene Webseite analysiert, sieht das mit Check my Cookies so aus:

Welche Cookies nutzt meine Webseite?

Jetzt seht ihr ganz genau, welche Cookies gesetzt werden. Was auch immer das bedeutet.

Das findest du heraus, in dem du die Cookies stupide googelst (ich habe das hier eingegeben: cookie _ga).

Oder du nutzt Cookiepadia. Auf der Webseite gibt es einen blauen Balken mit Searchbar oben, da kannst du „Webseite“ gegen „Cookies“ tauschen und Infos sammeln.

Ergebnis meiner Recherche: Es handelt sich hier um ein Cookie von Google Analytics.

Welche Plugins wo und wie Cookies setzen, hat kannst du auf Blogmojo sehr gut nachlesen: 240+ Plugins im DSGVO Check.

Datenschutzerklärung sehr sorgfältig pflegen

Als erstes solltest du eine Liste machen, welche Cookies deine Seite setzt und welche Dienste du nutzt. Das muss alles in die Datenschutzerklärung.

Zurück zu unserem Beispiel: die Cookies sind von Google Analytics.

Du kannst also jetzt entweder Google Analystics aus deiner Webseite entfernen, oder es rechtssicher einbinden und eine Ergänzung in die Datenschutzerklärung schreiben. Welche Cookies setzt es und wie lange. Meist findet man entsprechende Passagen, die man kopieren kann beim Anbieter.

Wenn du Borlabs Cookie installierst, kannst du dier hier die Passage für deine Datenschutzerklärung kopieren und sie einfach einfügen.

Es gibt die Möglichkeit, deine Cookies und Plugins beim Datenschutz-Generator von e-Recht anzuklicken.

Noch sicherer ist es, wenn du dir deine Datenschutzerklärung vom Anwalt erstellen lässt.

Borlabs Cookie Plugin installieren

Wenn du es gekauft hast, speicherst du die Zip Datei bei dir ab und installierst es in deiner WordPress.

Unter „Plugins => installieren“ lädst du die Zip-Datei hoch. WordPress entpackt das automatisch.

Klick dich einfach durch. Hochladen => Auswählen und kurz warten.

WordPress weist dich hier auch darauf hin, dass es ein Zip Format sein muss.

Backup machen

Bevor du das Plugin aktivierst, mach bitte einen Backup. Sicher ist sicher.

Plugin aktivieren

Erst nach dem Backup!!!!! Das kann ich nicht genug wiederholen.

Es kann immer passieren, dass sich das Plugin mit deiner WordPRess INstallation nicht gut verträgt. Dann ist ein Backup wirklich sein Geld wert.

Plugin einrichten

Dazu hat der Hersteller ein sehr gutes Video.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Da kann ich nur ergänzend sagen: Nutze deine Farben und Schriften.

Cookie-Einwilligung: Ultimative ToDo Liste

1. Borlabs Cookie kaufen*.

2. Eigene Webseite auf Cookies prüfen. Zum Beispiel mit Check my Cookies.

3. Datenschutzerklärung ergänzen. Zum Beispiel mit dem Datenschutz-Generator von e-Recht.

4. Borlabs Cookie einrichten. hier ist eine detaillierte Video Anleitung zu Borlabs Cookie. Während der Einrichtung von Borlabs Cookie die Caching Plugins / Autoptimize deaktivieren!

5. Website im Inkognito Fenster testen. Wie du richtig testest, erfährst du hier.

Füße hoch legen und das Leben genießen 🙂

 

 

 

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