Cookies

Cookie Einwilligung ist Pflicht

Cookie Hinweis nicht rechtskonform

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Cookie Einwilligung ist Pflicht

Da ich keine Juristin bin, kann ich hierzu keine rechtsverbindliche Aussage machen. Hier kannst du einen ausführlichen Artikel zur aktuellen Cookie-Rechtslage lesen, den ich dir sehr empfehlen kann. Fazit: Der Cookie Hinweis reicht nicht mehr.

Aktuell ist aber sicher, dass eine Einwilligung in Cookies Pflicht ist. Das hat mir Marc Oliver Giel (Fachanwalt) auch bestätigt.

Falls du wissen willst, wie teuer dich ein DSGVO-Verstoß kommt: Inzwischen gibt es sogar einen Bußgeldrechner.

Auf Nummer sicher: Cookie-Einwilligung

Meine Leser dürfen selbst entscheiden, ob Cookies ok sind oder ob sie sich unverbindlich bei mir umschauen wollen.

Ich habe ein paar Plugins getestet und kann eine klare Empfehlung aussprechen: Borlabs Cookie*.

Schnell installiert, einfach in der Handhabung, deutsche Benutzeroberfläche und vor allen Dingen erstellt es wirklich schöne Cookie-Hinweise. Ich habe kein Verständnis für schlechtes Design.

Damit kannst du deine Webseiten Besucher fragen, ob sie mit deinen Cookies einverstanden sind und bist auf der sicheren Seite.

Aber damit du das Plugin richtig konfigurieren kannst, gehen wir erst mal die schnöde Theorie durch….. #schnarch

Borlabs Cookie Plugin installieren

Wenn du es gekauft hast, speicherst du die Zip Datei bei dir ab und installierst es in deiner WordPress.

Unter „Plugins => installieren“ lädst du die Zip-Datei hoch. WordPress entpackt das automatisch.

Klick dich einfach durch. Hochladen => Auswählen und kurz warten.

WordPress weist dich hier auch darauf hin, dass es ein Zip Format sein muss.

Backup machen

Bevor du das Plugin aktivierst, mach bitte ein Backup. Sicher ist sicher.

Plugin aktivieren

Erst nach dem Backup!!!!! Das kann ich nicht genug wiederholen. Es kann immer passieren, dass sich das Plugin mit deiner WordPress Installation nicht gut verträgt.

Plugin einrichten

Dazu hat der Hersteller ein sehr gutes Video.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Da kann ich nur ergänzend sagen: Nutze deine Farben und Schriften.

Borlabs Cookie Plugin richtig nutzen

Kundendaten sind nichts, womit man Schindluder treiben sollte. Nur so bis zum Ende durchdacht ist das Konstrukt noch nicht.  Auch nicht nach dem letzten Urteil. Ich erklär mal kurz, worum es geht. Dafür habe ich mir Unterstützung vom Rechtsanwalt Marc Oliver Giel geholt.

Was war da los?
Die Verbraucherzentrale (vzbv) hatte gegen ein Unternehmen geklagt, das Nutzerdaten bei einem Gewinnspiels gesammelt hat⁠.⁠ ⁠

Die Schlingel hatten die Cookie-Einwilligungs-Kästchen so voreingestellt: ⁠

  1. Ein nicht vorangehaktes Kontrollkästchen
    „Ich will Werbezusendungen“
  2. Ein vorangehaktes Kontrollkästchen:
    „Ich erlaube Cookies von unterschiedlichen Anbietern“

Hat uns das überrascht?
„Nein, das war absehbar. Es gab im Oktober 2019 schon mal eine Entscheidung des EuGH, der hatte bereits die Grobrichtung vorgegeben. Danach ist der Rechtsstreit noch mal zum BGH gegangen und der hat nun das endgültige Urteil gesprochen.“ Marc Oliver Giel

Warum war das nicht ok?
Weil voranhaken nicht ok ist. ENDE. Deswegen hat der vzbh geklagt und auch Recht bekommen.

Und jetzt?
Ändert sich gar nichts. Die Grundeinstellungen deiner Cookies müssen immer ausgeschaltet sein. Das war auch vorher so.

Ist das Banner, das ich habe jetzt falsch oder abmahnbar?

„Alles was klingt wie „Wenn Du die Seite weiter benutzt, bist Du einverstanden“ ist unzulässig. Das Gericht urteilte „Einwilligung ist nur, wenn jemand aktiv sein OK gibt, indem er z.B. auf einen Button klickt.“ Marc Oliver Giel.

Sowas hier ist also nicht mehr ok:

Muss alles einzeln angeklickt werden?
Auf Instagram hat eine Anwältin ein Bild gezeigt, wie das Banner nach dem Urteil aussehen muss. Der Post hat viele sehr verunsichert. Dabei geht aus dem Urteil nicht klar heraus, wie genau das Popup auszusehen hat (das wäre tatsächlich sehr schön).

Ich zeige euch mal, wie das Popup in dem Instagram-Post aussah:

Ich habe das Design nachgebaut

In diesem Design kann man alle Cookies einzeln anklicken. Was meiner Meinung nach aber gezeigt werden wollte: es ist NICHTS vorausgewählt.

Welches Plugin empfiehlst du für das Banner?
„Borlabs oder DSGVO for WP (maßgeblich ist aber immer die individuelle Konfiguration des Plugins)“ Marc Oliver Giel

Der Teufel steckt im Detail
Bedeutet: Sogar das richtige Plugin schützt dich nicht 100% vor Abmahnung. Wenn du dein Plugin nicht 100% richtig eingerichtet hast, dann bist du nicht rechtssicher. Wenn du also irgendwann mal Google Analytics über ein anderes Plugin verbunden hast und das da noch irgendwo im Code vermerkt ist: MÖÖÖÖÖP. Dann bringt dir das Plugin rein gar nichts.

Ich bin jetzt keine Anwältin, aber wenn du mich fragst: Wichtig ist tatsächlich, dass ihr ein Plugin nutzt, dass eine Gatekeeper Funktion hat. Also ein Plugin, das technisch dazu in der Lage ist, die Cookies wirklich erst zu setzen, wenn die Leser einwilligen. Borlabs hat diese Funktion.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann kannst du natürlich die Cookies alle einzeln anklickbar machen. Dafür habe ich ein Tutorial erstellt.

Die einzeln anklickbaren Elemente gibt es nur beim „Box-Advanced“ Layout.

Datenschutzerklärung sehr sorgfältig pflegen

Als erstes solltest du eine Liste machen, welche Cookies deine Seite setzt und welche Dienste du nutzt. Das muss alles in die Datenschutzerklärung.

Zurück zu unserem Beispiel: die Cookies sind von Google Analytics.

Du kannst also jetzt entweder Google Analystics aus deiner Webseite entfernen, oder es rechtssicher einbinden und eine Ergänzung in die Datenschutzerklärung schreiben. Welche Cookies setzt es und wie lange. Meist findet man entsprechende Passagen, die man kopieren kann beim Anbieter.

Es gibt die Möglichkeit, deine Cookies und Plugins beim Datenschutz-Generator von e-Recht anzuklicken.

Noch sicherer ist es, wenn du dir deine Datenschutzerklärung vom Anwalt erstellen lässt. Deinen Datenschutz übernimmt Marc Oliver Giel ab 260 Euro zzgl. MwSt.

Cookie-Einwilligung: Ultimative ToDo Liste

1. Borlabs Cookie kaufen*.

2. Eigene Webseite auf Cookies prüfen. Zum Beispiel mit Check my Cookies.

3. Datenschutzerklärung ergänzen. Zum Beispiel mit dem Datenschutz-Generator von e-Recht. Oder vom Fachanwalt ab 260 Euro zzgl. MwSt.

4. Borlabs Cookie einrichten. hier ist eine detaillierte Video Anleitung zu Borlabs Cookie. Während der Einrichtung von Borlabs Cookie die Caching Plugins / Autoptimize deaktivieren!

5. Website im Inkognito Fenster testen. Wie du richtig testest, erfährst du hier.

Füße hoch legen und das Leben genießen 🙂

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