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Kein Stress mehr mit geknackten Accounts

Wie du sichere Passwörter erstellst

Stell dir vor, du wachst morgens auf und kannst dich nicht mehr bei Facebook einloggen. Dann schaust du auf deine Seite und siehst, dass da lauter…..äh……eher amouröse Inhalte gepostet wurden. Deine Likes sind auch erheblich verringert. Wahrscheinlich, weil deine Fans nicht zwingend auf nackte Tatsachen stehen.
Dann geht der Affentanz erst richtig los: natürlich nutzt du das selbe Passwort auch für deine Mails und da kommst du jetzt auch nicht mehr rein. Mit Glück kannst du das Passwort über die „Passwort vergessen“ Funktion ändern und neu einrichten, andernfalls musst du deinn Provider kontaktieren. Natürlich alles auf englisch. Was dann kommt, könntest du hier nach lesen.
In jedem Fall bist du dann eine Weile nur damit beschäftigt, Schadensbegrenzung zu betreiben und kannst deinen normalen Tagesablauf und edein Tagesgeschäft erst mal auf ein absolutes Minimum herunter fahren.

So erstellst du sichere Passwörter

Damit das alles erst gar nicht passiert, empfehle ich dir, von Anfang an darauf zu achten, immer sichere Passwörter zu verwenden.
Das ist gar nicht so schwer, ich erstelle meine Passwörter so:
  1. Merksatz erstellen: dabei ist alles erlaubt, was dir durch den Kopf schießt.
    Bei mir liegt gerade das Prospekt vom Rewe auf dem Tisch, deshalb ist mein Merksatz „im Rewe sind zwei Avocados im Angebot!“ eigentlich sind es Doppelpacks, aber ich möchte immer eine Zahl im Passwort haben, da hab ich das umformuliert.
  2. Das Passwort daraus ableiten: iRs.2A.iA!
    Das sind immer die Anfangsbuchstaben und die Zahl habe ich als Ziffer geschrieben.
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Das war es schon. Einfach, oder?
Meist kann man ja noch eine Erinnerungsfrage eingeben, da würde ich dann „Was ist im Rewe im Angebot?“ fragen. Dann fällt mir das eigentlich wieder ein.

Kleine Schritte führen dich auch zum Ziel

Lass dich übrigens nicht davon irritieren, dass du jetzt eigentlich alle Passwörter austauschen müsstest in allen Accounts, die du so nutzt. Das können durchaus einige sein. Also eine Aufgabe, die dich wieder für mehrere Abende beschäftigt. Vergiss das ganz schnell.
Nimm dir einfach vor, das in den nächsten vier Wochen Stück für Stück zu erledigen. Eins nach dem Anderen. Immer wenn du sowieso irgendwo surfst, dann kannst du das Passwort ganz einfach austauschen und gegen ein sicheres ersetzen. So kommst du Schritt für Schritt zu deinem Ziel und kommst gar nicht erst auf die Idee, die Aufgabe lange vor dir her zu schieben, weil sie unfassbar umfangreich ist und du keine Zeit dafür hast.
Jetzt denk nur noch dran, deine Passwörter regelmäßig zu wechseln.
Profitipp: komm nicht auf die hervorragende Idee, eine Tabelle in deinen Google Docs zu speichern, in der du alle schön übersichtlich zusammenfasst und nenne sie auch noch „Passwörter“.
Wenn du dir nicht zutraust, dir die vielen verschiedenen Buchstaben-Kombinationen zu merken, dann verlass dich bitte auch nicht auf die  Kennwort-Speichern Funktion deines Browsers. Dafür gibt es Passwort geschützte Programme wie den kostenlosen Norton Identity Safe. Das ist wesentlich sicherer als der Browser und genau so komfortabel.

Nächster Schritt: Passwörter für Teams frei geben

Wenn du in Teams arbeitest, dann ist es gar nicht so unklug, deine wichtigsten Accounts gesammelt fest zu halten und zwar so, dass du sie auch frei geben kannst.
Ich mache das (wie so vieles andere auch) in Trello.
Das ist mein virtuelles Chefsekretariat und da speichere ich alles, was meine Chefsekretärin wüsste, wenn ich eine hätte.
Wichtige Dinge über meine Firma, Textbausteine, die ich immer wieder brauche, Zugänge zu Online Kursen und auch Logins für wichtige Accounts.
Hier ist übrigens der Link für dich, falls du das Board auch nutzen möchtest: Trello Board zum Download.
Einfach kopieren und für dich nutzen.
Damit sparst du dir viel Kummer und Zeit, denn du kannst deine wichtigen Passwörter immer nachschauen, auch mal frei geben. immer mal wieder erneuern (einfach eine Deadline in Trello eingeben) und dich zurück lehnen und einfach arbeiten.
Das mach ich jetzt übrigens auch wieder.
—–
Also hier noch mal für dich zum Pinnen: so erstellt man sichere Passwörter.
wie du sichere Passwörter erstellst und so gewährleisten kannst, dass niemand deinen Account hackt ♥ www.mami-startup.de
4 Comments
  • Pascal
    Posted at 08:24h, 21 Juli Antworten

    Huhu Mareike,
    schöner Ansatz. Viel einfacher zu merken und auch noch sicherer und stärker wäre das Passwort, wenn Du „im Rewe sind zwei Avocados im Angebot!“ einfach als Passwort lassen würdest. Die Leerzeichen evtl. noch mit anderen Zeichen oder Zahlen ausgetauscht und Du hättest ein ziemlich starkes Passwort bzw. einen sogenannten Passsatz. 🙂 Denn Passwörter werden ja durch die Länge erst richtig unknackbar. Allerdings ist oft gar nicht das Passwort schuld, sondern in vielen Fällen ein Sicherheitsleck, die Hacker nutzen um die Passwörter abzugreifen. Mittlerweile kann man ja jeden Dienst mit anderen Drittanbieterdiensten koppeln und hin und wieder ist genau da die Schwachstelle, gerade zu App-Zeiten.
    Das Du eine Passwort Manager Software vorstellst, finde ich auch gut. Weil man bei OpenSource in den Code sehen kann, wären vielleicht auch der Open-Source-Passwortmanager „Password Safe“ von Bruce Schneier interessant, oder auch die Software KeePass. 🙂
    Ich finde es sehr gut, wenn man mit solchen Themen auch mal etwas aufklärt. Also, Schöner Artikel.
    Ganz lieben Gruss
    Pascal

    • Mareike
      Posted at 18:21h, 25 Juli Antworten

      Danke für die Ergänzung!

  • Carlos
    Posted at 13:55h, 21 Juli Antworten

    Guter Artikel.
    Freut mich, dass der Sicherheitsgedanke gegenüber Passwörtern Eiter voran getragen wird.
    Ich würde zu einer komplett lokalen Passwortverwaltung zurück greifen. Somit lst man immer selbst Herr/Frau über die Daten. Es gibt hier einige gute freie Lösungen auf dem Markt.

    Gruß
    Carlos

    • Mareike
      Posted at 18:21h, 25 Juli Antworten

      Hallo Carlos,
      magst du eine vorschlagen?
      Liebe Grße
      Mareike

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